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Alt 28.07.2005, 14:35   #1
buechse
Wahlsüdafrikaner
 
Dabei seit: 02/2004
Ort: Simonstown, Kapstadt, Südafrika
Beiträge: 2.559
Standard Testbericht Speed 7.0

Hi zusammen,

so, nach 3 Wochen auf der Trauminsel Mauritius ist es nun an der Zeit mal einen Bericht über den Test des Flysurfer 7.0 zu schreiben (Wind ist ja gerade eh keiner...). Also für die die mich nicht kennen, bin bisher eingefleischter Tubefanatiker gewesen und fand Matten immer zeimlich scheisse.....das hat sich jetzt geändert ( auch wenn ich meine Tubes sicherlich nicht so schnell verkaufen werde....)und ich bin gerade im Begriff mir die Speed 7.0 zuzulegen....
Das ich weder was verkaufe noch den Kite deswegen geschenkt bekomme wollte ich hier nur im Vorfeld für die Nörgler gleich mal loswerden......ach ja und dass ich den Kite einfach so mal kurz eben hierhergeschickt bekommen habe ohne jemand bei Flysurfer zu kennen wollte ich auch noch kurz erwähnen.......ist schon ein extrem überzeugender Service, den ich bisher noch von keiner Kitefirma erlebt habe, ganz zu schweigen davon, dass Flysurfer auf mich zu gekommen ist, aufgrund einer Wortmeldung zum Thema Matten.......gibts glaube ich nicht oft!( Dafür auch noch mal ein fettes Lob an Olli!)

Was mich extrem überzeugt hat: - ein wesentlich grösserer Einsatzbereich als bei allen anderen von mir bisher ausprobierten Kites ( vielleicht ändert ja
Nova/Crossbow Testing das....)

-einfaches Handling , selbst für einen
relativen Mattenneuling

-extrem gute Depower, konnte schon
fahren wenn andere noch auf
14er und 12 er waren, konnte es aber
noch locker zusammen
halten , wenn die Anderen Tubes mit 7
qum fuhren......
-Relaunch , Selbststarten und Landen ,
nix mehr Pumpen etc,
ist ja schon bekannt , war aber für
mich extrem einfach zu lernen
und ist schon ein echter Bonus, war
eben einfach manchmal viel#
schneller auf dem Wasser als mit nem
Tubeaufbau und habe den
Kite ( bis auf einmal ..) auch immer
super schnell wieder
gerelauncht bekommen...... -Drehgeschwindigkeit und Flugverhalten fand ich extem beachtlich
besonders in Winden jenseits der 30 Knoten, wo dann 7er oder
5er Tubes schon recht schnell und zickig werden.....

“Abstellmöglichkeit “ in der Welle, gepaart mit weniger Angst
um “wo ist mein Kite gerade”, da der Kite in der Welle richtig
optimal zu fliegen war, wenn ich Power brauchte hatte ich sie, wenn ich keine wollte, verhielt er sich relativ ruhig, musste auch nicht so panisch auf die Leinenspannung achten wie wenn ich mit nem Tube in die Welle gehen......das hat mich eigentlich am Meisten überzeugt und zum Kauf veranlasst!

Extrem geile Höhe laufen Eigenschaften....entschuldigt mein holpriges Deutsch, anders konnte ichs nicht ausdrücken....fand ich grossartig , so mühelos mit einem Schlag die ganze Höhe wiederzugewinnen, die ich gerade höchst spendabel versprungen, verloopt oder in der Welle gedownwindet hatte....war einer der grossen Pluspunkte des Kites.....

So, doch nun zu den schmutzigen Details: also das erste Mal flog ich den Kite zwecks Respekt und Neugier gleich mal in viel zu wenig Wind ( war gerade auf nem 18er Airrush mit Surfboard unterwegs gewesen und konnte leidlich Höhe halten....) und war erstaunt wieviel Zug ich da rausbekam......also nix wie rauf auf s Surfboard und ausprobiert.....okay , mit mega viel Sinuskurven kam ich gerade so wieder zum Strand zurück, aber der Turningspeed überraschte mich.......

also Lust auf mehr! 2 Tage später hatte es dann endlich mal genug Wind um mit nem 15er Airrusch richtig Spass zu haben ( obere 4 Bft.), nahm aber teilweise noch den 18er ....nun testete ich den Speedy Gonzales und siehe da: ich konnte mit kleinem Brett und viel Sinus ordentlich Höhe ziehen und kleine Minihüpfer , die immerhin schon für Rotationen reichten einlegen.......also noch Lust auf mehr.......dabei auch das erste Mal mit Absicht die Safety getestet und den Relaunch probiert....alles easy!

Noch mehr Lust auf mehr! Am nächsten Tag war es dann endlich mal soweit: genug Wind !! Immerhin ergaben die Windmessungen obere 4 mit Böen in die 5......flog zum Vergleich gut angeblasen nen 15 er Airrusch mit 120er Brett, für den 12 reichte es aber gerade noch nicht so ganz, dass damit was rauszuholen gewesen wäre.....mit der Speed ging es aber schon ganz gut, wenn auch die Airtime noch zu wünschen übrig liess......aber immerhin konnte ich den Kite zeitweise schon stellen und zur Beschleunigung genügte ein bischen Bewegung..... was mich wieder dazu veranlasste

Lust auf mehr zu bekommen!

Leider war aber der Windgott nicht meiner Meinung , bzw. Ich am falschen Platz der Insel, die nächsten 8 Tage war ich immer nur am Leichtwindkiten mit 18er und Surfboard........bis ich dann hinüber nach Le Morne gefahren bin , dem Spot auf der Insel überhaupt, quasi das Tarifa Mauritis, mit mehreren geilen Wellen und vor allem : mit viel mehr Wind!!!!

Gleich am Tag meiner Ankunft gab es satte 32-37 Knoten, die Windsurfer waren fast alle auf 4.0er und es gab nur noch ganz wenige Kiter die mit 7er , 5er ( eine Lady!) und etwas gewichtigere mit 9er unterwegs waren.....man muss dazu sagen, es war Sonntag und der Strand war brechend voll, aber kaum Kiter noch auf dem Wasser........da dachte ich mir: jetzt oder nie und liess die Speed in die Luft ( übrigens aufgrund meiner Mattenunsicherheit lieber wie gewohnt durch die Powerzone.......soll man ja nicht machen bei solchen Winden, aber es war gut zu kontrollieren und sicherlich sehr beeindruckend für manche Zuschauer, denn die Locals wollten vor allem immer wieder wissen , warum ich das Ding denn so gestartet hätte.......)

so, und dann hatte ich eine meiner besten Sessions auf Mauritius , geiles Fahrgefühl trotz böiger Verhältnisse, mega Airtime und nach der Session sehr viele Neugierige, die teiweise noch nie nen Foil in Aktion gesehen hatten, aber alle schwer beeidruckt waren von den langen und hohen Flugeinlagen ..........ich nahm dann noch nen 9er Airrusch aus Vergleichsgründen , konnte damit aber
nicht ganz so viel Spass entwickelen und entspannt cruisen , da es doch recht böig war, was mir beim Speeden nicht so aufgefallen war wie dann auf dem 9er ......da ich in den Verhältnissen dann auch keine grossartige Freestylerlust hatte, konnte ich keine Nachteile sondern nur Vorteile des Speeds entdecken......

die nächsten Tage hatte ich dann viel Gelegenheit den Speedo zu testen und im Vergleich mit meinen Tubes immer wieder neue Erfahrungen zu machen.....auch mal eine kleine Schwimmeinlage hinzulegen, die ich allerdings auf meine eigene Dummheit zurückführen musste ( ja so ist das halt wenn man ein System noch nicht ganz verstanden hat .....aber als Mattenneuling muss man da halt durch, passierte mir auch nur einmal und ich droppte den Kite schon sehr oft....)

interessant war noch eine Session bei megaböigem Wind...da verliessen fast alle Kiter das Wasser, da es nun wirklich keinen Spass mehr brachte.....ich konnte allerdings noch ganz nett fahren eine Weile lang, bis dann der Speed immer öfter das Rascheln und Einklappen anfing....da ging ich dann doch auch mal lieber an die Strandbar.....dort erzählten mir dann 2 Franzosen, dass ihre 5.Leine F-ones schon vor ner Stunde so zickig wurden, dass sie keine Lust mehr hatten.......gemessen wurden 22 Knoten Grundwind mit Böen bis zu 39 Knoten und nach unten gings kurzfristig mal bis zu 17 runter........also Bedingungen dich ich hier draussen manchmal öfters habe.......

Was mir nicht gefallen hat : - zum Freestylen ist der Kite nur nach langer Eingewöhnungszeit bedingt tauglich, gerade für schnelle und aggressive Moves und Kiteloops fand ich Ihn nicht so klasse, es geht zwar alles, aber das Gefühl an der Bar ist nicht so direkt und auch eben schwer gewöhnungsbedürftig, die Radien beim Kiteloop erzeugten gerade bei Powered up Loops bei mir massive Angst und Zugprobleme....da der Kite hier zwar schneller dreht als bisherige Matten, aber im Vergleich zu nem 7er oder 9er Tube eben viel langsamer dreht und mit mehr Zug......aber man kann schon alles damit machen, wie gesagt eben sehr gewöhnungsbedürftig!! Werd allerdings um ehrlich zu sein mit dem Teil nicht unbedingt neue Sachen im Freestyle Bereich antesten....eher als Big Air/Starkwindcruiser und Wellenkite für mich eine optimale Ergänzung......aber vielleicht ändere ich hier ja auch noch meine Meinung......

ach ja eins noch: das Thema Big Air / Hangtime wurde bei dem Kite erst im oberen Bereich für mich okay, im unteren hole ich mit einem vergleichbaren Tube mehr raus.........dafür segelts sich dann nicht so lang......jedes System hat halt seine Vor-und Nachteile......

So, das war so mein Eindruck......werd den Kite nun hier in Kapstadt so oft weitertesten wie nur möglich und irgendwann mal diesen Bericht hier erweitern.....bzw auch andere Grössen mal antesten.....insbesondere die 5.0er wird für hier spannend wenn der Sommer kommt!

Götz
buechse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2005, 15:58   #2
HeiterKiterMarcoPE
Team North
 
Dabei seit: 09/2003
Ort: Passau
Beiträge: 9.643
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Standard

hi Götz,

Der Nörgler No1 meldet sich gleich mal.

Also erstmal Respekt an den Bericht. Echt nachvollziehbar wie der Kite fliegt.

Ich selbst kenne den 7er nicht.
Allerdings bin ich 2 verschiedene 10er geflogen. + nen 14er Prototypen.

Meine Eindrücke decken sich 1:1 mit deinen Eindrücken.

Ich konnte mit den Kites auch nicht hoch springen. Die Hangtime allerdings war echt sehr gut.
Mein Gefühl warum es nicht hoch hinaus geht:
Kurz vorm Absprung, in der Phase wo ich den Kite nach oben lenke, da entwickeln die Speed einen brutalen Zug nach Lee und ich verliere vorm Lift die Kante.
Eingefleischte Mattenfreddys meinten man muß den Kite aus 11 Uhr nach oben lenken. Dann ist die "Steigphase" kürzer und man verliert nicht die Kante.
Aber schon seltsam bei Routieren in 2m Höhe(also direkt überm Wasser) irgendwie garnichtmehr runter zu kommen.
Man denkt so jetzt wieder Kite vollgas nach vorne, Körper strecken, Rotation rausnehmen und weiterfahren. Denkste es geht noch ne Umdrehung und noch eine

Für mich ein geiler Kite der aber nicht alle meine Wünsche erfüllen kann.

Gruß ans Kap
Marco
HeiterKiterMarcoPE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2005, 17:11   #3
gremlin
poweredByLightAndLov
 
Dabei seit: 08/2004
Ort: Deutschland, außer Betrieb
Beiträge: 767
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Daumen hoch gracias

Danke für den ausführlichen Bericht.
Wie schön einen Test von jemandem zu hören, der LEIs und Matten kennt, der zudem auch noch fahren kann und dessen schwierigster Move nicht "3 sinnergebende Sätze am Stück bei Oase" ist

Habe mich neulich mit einem Ami unterhalten, der ähnlich urteilte...
Für New School behält er seine Tuben für wenig und viel Wind nutzt er fortan
speed 7 & 17m² und ist seehr begeistert.

Interessant finde ich, daß Du sagst er sei in der Welle gut.. Hätte ich nicht gedacht. In die Wellen da bei Euch darf er wohl nicht plumpsen, aber das darf ´ne Tube ja auch lieber nicht.

Das mit der Sprunghöhe wird sich, denke ich, wohl noch einspielen, denn die FS hoch zu springen ist schon etwas schwerer.
Wie hoch man kommen kann demonstiert aber immer wieder jemand auf Fehmarn.

Wenn Ihr im Sommer da unten die ganz fetten Böen habt ist ein Venom vom Peter auch noch eine ganz entspannte Alternative. Solltest Du interessiert sein, jedoch keine Möglichkeit zum testen haben, gib mal Bescheid.

Viele Grüße,
le rené
gremlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2005, 17:23   #4
joe
Administrator
 
Dabei seit: 03/1999
Beiträge: 4.620
Standard

> wenn ich keine wollte, verhielt er sich relativ ruhig,
> musste auch nicht so panisch auf die Leinenspannung achten
> wie wenn ich mit nem Tube in die Welle gehen....

Was meinst du damit? Abkippen des Tube-Kites über die Seite wenn er "abgestellt" wird und man durch Wellenschub Leinenspannung verliert?

---

Kennst du zufällig den 10er Raven? Würde mich interessieren, wie du ihn im Vergleich zu dem siehst.

---

Wenn man im unteren bis mittleren Windbereich springt, z.B. kleine loaded Hüpfer, wo sich abrupt die Leinenspannung ändert, fängt der Kite dann an teilweise kurz wegzuklappen?

Ich weis nicht wie ich das genau beschreiben soll, aber beim 10er fällt mir das auf. Die komplette Anströmung geht teils kurz verloren, der Kite sackt einmal irgendwie kurz durch, man fängt ihn wieder problemlos und es geht weiter. Find ich deswegen komisch, weil er insgesamt sonst völlig stabil und sicher in der Luft wirkt/ist.

---

Alter Falter, den Kite bei 30 Knoten durch die Powerzone starten - Hut ab. Ich glaube mir würde da ziemlich das P in den Augen stehen ...

Viele Grüsse
Johannes
joe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2005, 20:21   #5
buechse
Wahlsüdafrikaner
 
Dabei seit: 02/2004
Ort: Simonstown, Kapstadt, Südafrika
Beiträge: 2.559
Standard erst mal danke...motiviert weiter zu testen und zu schreiben

HI zusammen, find ich gut gleich so nettes Feedback zu bekommen....

@Marco: wie gesagt, es kommt drauf an für was man den Kite will......und ganz allgemein find ichs halt erstaunlich wie die Matten immer mehr aufholen an Turningspeed...wobei es schon früher Matten gab , die ähnlich drehten ( Blade von Flexifoil glaube ich hiess ein relativ ähnlicher Shape...nur die Relaunchfähigkeiten sollen sehr begrenzt sein.....) und ich meine dass man mit dem Kite schon sehr hoch rauskommt wenn man völlig angeblasen ist....falls das hier falsch rüberkam.....musste halt nur jenseits der 30 Knoten damit kiten, dann gings aber mind. ins 4 Stockwerk.....und lange blieb ich dort!!!Nur eben im unteren Windbereich drehte er zwar schnell, aber es ging nicht weit nach oben....aber vielleicht fehlt mir da echt die Mattenerfahrung...

übrigens hab ich das ja noch nie zum Besten gegeben, aber den höchsten Sprung den ich je live gesehen hab war von nem Kiter auf Maui mit eben jener besagten Flexifoil Blade.........das war mal locker Hochhaus Höhe und ewig weit.....hab seither nichts vergleichbares mehr gesehen, auch selten mal auf Videos.....konnte mich trotzdem damals nicht für Matten begeistern.....da fehlten noch so einige andere Aspekte.....wobei ich die Flysurfer schon immer bei Starten /Landen / Relaunchen bewundert habe.......na ja die 5.Leine hat das dann wieder relativiert.....aber neidisch wurde ich ja auch immer beim Thema Leichtwindkiten.........

@gremlin: habe hier tatsächlich keine Testmöglichkeit für Lynns, teste jederzeit gerne, oder kennst Du hier nen Vertrieb?? Bin jetzt noch neugieriger was Rascheltüten betrifft.......zum Thema Springen, s.o.
zum Thema Welle: droppen in der Welle hier heisst meistens sofortiges Ende, da man meistens gerade noch die Zeit hat zwecks Kiteschutz die Safety zu ziehen ( kommt jetzt auf den Swell und den Spot an......aber hier draussen am Kap ists dann doch eher meistens recht krass....) deswegen ziehe ich eigentlich immer sofort die Safety.....habe allerdings vor lauter Haiangst und Waschgangpanik schon seit Monaten keinen Kite mehr gedroppt.......lieber mal ne Welle im entscheidenden Moment gehen lassen und mich prinzipiell immer recht vorsichtig rangetastet.....bin allerdings eh nicht so der absolute König in der Welle ( verglichen mit den Jungs hier...alles ehemalige Wellenreiter...)
werde dann berichten wenns das erste Mal passiert.....

@Joe: genau, ich meine damit Abkippen und Abschmieren des Kites....wovor ich immer tierisch Panik bei meinen Tubes habe....was ich beim Testen mit dem Speed feststellte, ich muss nicht mehr ganz so hysterisch drauf achten wo der Kite ist, da er irgendwie quasi "mitflog", es ging dann sogar so weit, dass ich bei schnellen Bottomturns in kleineren Wellen den Kite gar nicht mehr grossartig bewegte, sondern einfach gestellt liess......muss ich allerdings auch noch mehr antesten, da ich vor radikaleren Manövern in der Welle aufgrund der "Dropangst" erstmal zurückgeschreckt bin.....

kenne leider den Raven gar nicht, ausser vom Zusehen.....wie gesagt ich bin hier zum lonesome Kiter geworden, long way from any shop.....ausserdem ist das hier mit der Testerei nicht ganz so easy wie bei uns.......aber falls ich mal endlich wieder nach Langebaan komme werde ich einen antesten, dort läufts gut mit Materialtest...

also ich hatte dieses Klappen bei sehr böigen Verhältnissen ( denke mal da ist das Mattennormal..)und ansonsten kann ich das bei loaded jumps nicht bestätigen...z. B. hatte ich bei Raleys immer das Problem, dass ich durch den Pull des Kites extrem weit flog, ohne Ihn zu bewegen....hat mich oft aus der Bahn geworfen und bedarf noch der Gewöhung.....aber klappen tat er dabei eigentlich nicht......auch bei Loops nicht, was viele als Matteneigenheit beschrieben....dafür ist der Zug beim Loopen einfach irre.....

und zu dem powerzonen Start....ich hatte eher Angst davor was verkehrt zu machen beim Windfensterrand...und um Hilfe bitten beim ersten Mal wollte ich auch nicht.....also dachte ich es ist vernünftiger den Kite so zu starten wie ich es bis dahin gewöhnt war....und nachdem ich auch relative Sicherheit hatte( es war auf einer Landzunge...hätte es mich zu arg gezogen wäre ich unweigerlich im Meer gelandet...)war mir das so lieber......war allerdings erstaunt wie glatt die Übung ablief....hab schon so manchen Start am Walchensee verfolgt bei dem der Leichtwindkiter bei 3 BFt. schneller laufen musste.....ist halt auch von Vorteil, dass man bei den Windstärken nicht vorfüllen muss-einfach ausgelegt und hochgezogen....aber nervös war ich trotzdem wie Harry beim ersten Mal....

und jetzt kommt dann hoffentlich hier auch mal wieder genug Wind zum weitertesten.......Grüsse vom Kap vom Götz
buechse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2005, 23:44   #6
Prefect
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Daumen hoch

Zitat:
es satte 32-37 Knoten...... lieber wie gewohnt durch die Powerzone....
Manmanman, Du wolltest es aber wirklich wissen, oder - schöner Bericht

cheers
Prefect
Prefect ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2005, 11:32   #7
buechse
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Lächeln ich will noch mehr wissen...

nämlich bis wieviel ich den Kite wirklich noch kontrollieren kann....dafür brauch ich aber erst mal wieder anständigen Cape Wind....und der ist hier leider Mangelware z. Zt.......bräuchte eher den 17er momentan und selbst dann noch mit Tür----Bääääh!!

entweder ich geh wieder windsurfen oder ich finde endlich meine Starkwindkites.....momentan scheint mir bin ich auf dem richtigen Weg!!Jetzt schnell noch die 5.0 her und der Sommer kann kommen.......

Gruss Götz
buechse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 11:28   #8
skyseer
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Standard

Hi Buechse,

danke für den super Bericht (habe ich schon ins Italo übersetzt )

Turning Speed:

- welche Settings hast du benutzt ?
- hast du mit kürzeren Leinen probiert ? (z.B. minus 3 Meter)

ciao
dario
skyseer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 16:50   #9
buechse
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Lächeln Ich so als Mattennullchecker...

hab noch überhaupt nicht mit anderen Settings herumexperiementiert.....geschweige denn andere Leinenlängen....kommt alles noch......muss mich erst mal langsam vortasten.......und vor allem brauch ich erst mal Wind in der entsprechenden Stärke hier.......aber dann wird weitergetestet bis zum Umfallen....

danke auch fürs Übersetzen....wenn ich mal wieder mehr Zeit und Energie habe werd ich das ganze mal ins Englische übersetzen und in die "internationalen"Foren reinstellen......

ansonsten gibts noch viel zu lernen im neuen "Mattenland"...

a propos Du bist der Mattenpilot den ich mal am Walchensee beim Einstieg ganz oben kennengelernt habe , oder?? es war Sonntag und ich mit Frau und Kindern am Start......richtig??war ne klasse Aktion, sehr beeindruckend......

viele Grüsse aus sunny CapeTown

Götz
buechse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 18:16   #10
skyseer
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Standard

ich habe selber einen Speed7, aber bisher habe ich ihn nur am Land beim Leichtwind ausprobiert (es ist eben Minga, net Capetown), aber der Unterschied im Drehradius zwischen neutral und +1 soft war deutlich.
Wenn dir die Kiteloop Radien zu gross sind (und daher mit mehr/zu viel Power), könnte das die Lösung sein.
Ausserdem wird dadurch die Turningspeed auch besser.
Es dauert 30 sec. die Knoten zu verschieben.
Mit dem Leinen ist dagegen nur eine Vermutung, aber beim 30 Kn. sollte der 7er genügend Power auch mit kürzeren Leinen bringen, und wieder hättest du eine direktere Steuerung.

Zitat:
a propos Du bist der Mattenpilot...
glaube ich nicht. Wir haben uns zwar am Walcho getroffen, du mit Frau und Kinder, ich mit Door, und du hast meine Door entführt und ne gute viertel Stunde damit gefahren Es war allerdings nicht an einem Sonntag (ich hatte ein Titan15.5).

Ciao
Dario
skyseer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2005, 21:17   #11
buechse
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Dabei seit: 02/2004
Ort: Simonstown, Kapstadt, Südafrika
Beiträge: 2.559
Daumen hoch aaaahh, Erleuchtung!!!

jetzt weiss ich also wer Du bist....na denn nochmals danke fürs Door ausleihen damals.....war schon einer dieser typischen Walcho Tage......und danke für die Tips, werds ausprobieren...dann mal viel Spass weiterhin und vor allem mal viel Wind, dass Du den Speedy dann bald mal aufs Wasser lassen kannst ( bzw. darüber...)

Gruss

Götz
buechse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2005, 01:15   #12
Tigga
Spleene-Fahrer
 
Dabei seit: 02/2003
Ort: tiggaz-mail@web.de
Beiträge: 8.505
Cool

mußte den 7er am samstag fliegen, weil der dieter den 10er wollte.

naja, eigentlich war mir der 10er in den spitzenböen schon etwas zu groß.

jetzt hab ich ein problem mehr.
den will ich auch haben
den komfortbereich des 7er speed finde ich bei mir zwischen 20 und 30 ktn mit 143er voodoo. mit kleinerem board geht natürlich noch viel mehr, aber ich möchte garnicht wissen, wie hoch die sprünge dann werden.

kann das hier geschilderte nur bestätigen.

tigga
Tigga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2005, 22:27   #13
shibby
Benutzer
 
Dabei seit: 10/2003
Ort: Berlin
Beiträge: 1.867
Standard

Zitat:
Zitat von skyseer
Mit dem Leinen ist dagegen nur eine Vermutung, aber beim 30 Kn. sollte der 7er genügend Power auch mit kürzeren Leinen bringen, und wieder hättest du eine direktere Steuerung.
Ich fahre den 7er auf dem vorletzten Knoten Richtung Soft-Steering. Hat sich für mich als das beste Setting herausgestellt. Tu das auch mal und geh bei 30 kn raus. Dann sag nochmal, was du noch direkter haben willst.

ciao, shibby
shibby ist offline   Mit Zitat antworten




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