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Alt 02.06.2017, 10:08   #1
tejste
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Dabei seit: 12/2013
Beiträge: 107
Standard Allergene ... auch im Wasser

In diesem Frühjahr ist es besonders schlimm. Blütezeit und Pollen, die durch die Gegend fliegen. Besonders im Waser sammeln sich die Pollen und sorgen dafür, das ich mich kaum noch ins Wasser traue. Die letzten beiden Sessions am Binnensee waren besonders heftig. Ich konnte kaum noch aus den Augen schauen so dick und zugeschwollen waren diese, und ich hatte den Kopf kaum unter Wasser. Als letztes Hilfsmittel bleibt mir nur noch eine Tablette vor dem Kiten zu nehmen.

Kennt irgend einer das Problem, ich sollte nicht der Einzige sein, der Allergien mit sich rumträgt? Was tut ihr dagegen?

Hat irgend jemand mal ein erfolgreiche Allergietherapie gemacht, die keine Nebenwirkungen hatte?
tejste ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2017, 10:45   #2
12mpopey
dasbernd
 
Dabei seit: 08/2013
Beiträge: 236
Standard

Ich kite ausschließlich im Isjelmeer und habe auch Probleme. Nach einer Session bekomme ich Grippe Symptome mit teilweise heftigen Niesattacken und ich mache Nachts kein Auge zu. Ich habe lange gebraucht um die Ursache zu erkennen. Laut meinen Recherchen nennt sich das Ganze Schwimmerschnupfen.
Inzwischen mache ich nach jeder Session eine Nasenspülung und nehme eine Cetirizin. Damit geht es besser.

Gruß
12mpopey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2017, 11:50   #3
Blackvel
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 207
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Standard

Hast es schon mal mit Bioresonanztherapie (Allergiepunkt Messung, Testkästen, also mit genau den Substanzen gegen die Du bei Messung konkret allergisch bist) bei einem Heilpraktiker versucht?

Falls Du aus der Gegend Nürnberg kommst hätt ich ne Idee

Gruß

Thomas
Blackvel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2017, 15:23   #4
tejste
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Dabei seit: 12/2013
Beiträge: 107
Standard

Zitat:
Zitat von Blackvel Beitrag anzeigen
Hast es schon mal mit Bioresonanztherapie (Allergiepunkt Messung, Testkästen, also mit genau den Substanzen gegen die Du bei Messung konkret allergisch bist) bei einem Heilpraktiker versucht?

Falls Du aus der Gegend Nürnberg kommst hätt ich ne Idee

Gruß

Thomas
Generell habe ich mittlerweile einige Vorbehalte gegenüber Heilpraktikern, ich habe aber trotzdem schon so einige konsultiert. Ich habe bereits eine Pendelmethode, eine Eigenbluttherapie und eine Methode wo ich diverse Wässerchen bekam (Namen habe ich vergessen) hinter mir. Der Erfolg war gleich null. Das Einzige was bei mir bisher angeschlagen hat, war eine Art von Akupunktur mit elektrischem Strom (augementierte Akkupunktur). Leider hält die Therapie nur 8 Wochen an.


Ich bin zwar nicht aus Nürnberg sondern aus dem oberbayerischen Raum aber bin für alle Empfehlungen dankbar. Lieber Thomas schreibe mir doch bitte eine PN.
tejste ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2017, 17:04   #5
ShortSqueeze
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Dabei seit: 10/2005
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.635
Standard

Zitat:
Zitat von tejste Beitrag anzeigen
Generell habe ich mittlerweile einige Vorbehalte gegenüber Heilpraktikern, ich habe aber trotzdem schon so einige konsultiert. Ich habe bereits eine Pendelmethode, eine Eigenbluttherapie und eine Methode wo ich diverse Wässerchen bekam (Namen habe ich vergessen) hinter mir. Der Erfolg war gleich null.
Das stimmt so nicht, Erfolg hatte das Konto des Heilpraktikers.

Heilpraktiker kann man z.B. als Fernstudium machen,
Zitat:
Lehrgangsdauer
20 Monate, wobei Sie wöchentlich etwa 8 bis 10 Stunden benötigen.
Sie können jedoch auch schneller vorgehen oder sich Zeit lassen; die Regelstudienzeit dürfen Sie um 12 Monate kostenlos überschreiten.
also in rund 200h ist man Heilpraktiker und kann dann das Pendel schwingen, nicht schlecht.

Das wichtigste, wenn du beim Heilpraktiker bist, ist der unbedingte Glaube daran, daß die Therapie helfen wird. Denn nur dann hilft sie.
Leider fällt das vernunftbegabten Menschen bei so einigen Ansätzen nicht so leicht. Daher ist es wahrscheinlich ein Zeichen von Intelligenz, daß es bei dir nicht funktioniert hat.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2017, 09:40   #6
The Flow
you-love-it.eu
 
Dabei seit: 11/2013
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Beiträge: 1.458
Standard

Ja, allerdings ist auch viel Dreck im Wasser.
In Europa nur mit Nasenklammer.

Habe schon zwei Leute mit Taucherbrille gesehen wenn auch die Augen betroffen sind.

Ausserhalb Europa in Salzwasser keine Probleme.

Eine Akupunktur hat allgemein eine Verbesserung gebracht. Ist aber keine Garantie.
The Flow ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2017, 13:59   #7
kitecomedy
auf'm Sonnendeck
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 577
Standard

Zitat:
Zitat von ShortSqueeze Beitrag anzeigen
Das wichtigste, wenn du beim Heilpraktiker bist, ist der unbedingte Glaube daran, daß die Therapie helfen wird. Denn nur dann hilft sie.
Leider fällt das vernunftbegabten Menschen bei so einigen Ansätzen nicht so leicht. Daher ist es wahrscheinlich ein Zeichen von Intelligenz, daß es bei dir nicht funktioniert hat.
Na, dann renn mal schön weiter zum Herrn Doktor um die Ecke.
Der hat so ganz kleine weiße Pillen - die helfen bestimmt! (Schließlich bezahlt der Pharma-Hersteller ihm ja den Urlaub, da müssen die Tabletten ja super sein!)
Und bloss nicht den Beipackzettel lesen - der Hr. Doktor hat ja gesagt, das ist alles gar nicht soo schlimm. (Und wenn du dann wegen der kleinen Chemiebomben in paar Jahren Tumore oder Krebs bekommst und immer noch Probleme hast - er hat bestimmt noch weitere Pillen im Angebot )
Oder lieber doch gleich alles bestrahlen und wegoperieren? Hilft garantiert!
Und außerdem gehts beim Hr. Doktor ja auch ganz schnell: Mehr wie 3 Minuten für dich bekommt er von der Kasse ja gar nicht bezahlt...
Außerdem nervt er auch nicht mit Fragen nach deiner Ernährung oder Bewegung oder Lebensweise.. einfach immer schön nicken und die Pillen schlucken und gleich besser fühlen und nix ändern, weiter Fleisch und Junkfood fressen und alles mit dem Auto fahren, passt schon!

Denn die Alternative Medizin ist ja nur für Dummköpfe - das stand schließlich schon in der Apotheken Rundschau!

Ich drück dir die Daumen!

kitecomedy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2017, 14:09   #8
kitecomedy
auf'm Sonnendeck
 
Dabei seit: 05/2007
Beiträge: 577
Standard

Zitat:
Zitat von tejste Beitrag anzeigen
Hat irgend jemand mal ein erfolgreiche Allergietherapie gemacht, die keine Nebenwirkungen hatte?
Ich hatte jahrelang Heuschnupfen:
1. Zwei Jahre hintereinander fette Akupunktur vor ein paar Jahren - danach hat es ziemlich aufgehört
2. Zweitens hör ich im Frühjahr auf mit Milchprodukten (kein Milch, Joghurt, Quark..) Hat was mit der Laktose und dem Hystamin zu tun, findeste genug drüber im Internet oder mal passendes Buch kaufen..

Dauert halt ein bisschen und ist sicher nicht so einfach wie Antihistaminika nehmen (die übrigens nicht nur für den Körper sondern auch für die Psyche voll kacke sind - also nicht wundern wenn es dann urplötzlich mal losgeht mit Depressionen oder so was..)
kitecomedy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2017, 00:04   #9
MacKyter
mit TaschenmesserApp
 
Dabei seit: 01/2015
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Standard

Allergien sind die Antwort des Immunsystems auf unseren westlichen Lebenswandel, zu viel Hygiene kann eben auch krankmachen.
Unbedingt lesen:
https://www.welt.de/gesundheit/artic...en-heilen.html
Grüße
MacKyter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2017, 11:10   #10
tejste
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Beiträge: 107
Standard

Nirgendwo prallen Schul- und Alternativmedizin so aufeinander wie beim Thema Allergie. Vernünftige Schulmediziner verweigern sich heutzutage auch nicht mehr den Alternativ- oder Naturheilmethoden.
Kitecomedy; die Homöopathen lassen sich ihr nachweislich wirkungsloses hochpotenziertes Wässerchen und ihre Zuckerkügelchen auch sehr fürstlich bezahlen, es nicht so, das diese Leute dem Geld so völlig abhold sind.
Von allen Methoden halte ich deine vorgeschlagene Akupunkturmethode immer noch für die Vielversprechendste. Vor allen Dingen im Hinblick auf die Nebenwirkungen. Hypersensibilisierung habe ich mittlerweile ausgeschlossen, möglicherweise habe ich dann kein Heuschnupfen mehr aber dafür ne Glutenunverträglichkeit gepaart mit Sonnenallergie (gabs alles schon).
tejste ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2017, 11:56   #11
ShortSqueeze
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Zitat:
Zitat von tejste Beitrag anzeigen
Nirgendwo prallen Schul- und Alternativmedizin so aufeinander wie beim Thema Allergie. Vernünftige Schulmediziner verweigern sich heutzutage auch nicht mehr den Alternativ- oder Naturheilmethoden.
Kitecomedy; die Homöopathen lassen sich ihr nachweislich wirkungsloses hochpotenziertes Wässerchen und ihre Zuckerkügelchen auch sehr fürstlich bezahlen, es nicht so, das diese Leute dem Geld so völlig abhold sind.
Von allen Methoden halte ich deine vorgeschlagene Akupunkturmethode immer noch für die Vielversprechendste. Vor allen Dingen im Hinblick auf die Nebenwirkungen. Hypersensibilisierung habe ich mittlerweile ausgeschlossen, möglicherweise habe ich dann kein Heuschnupfen mehr aber dafür ne Glutenunverträglichkeit gepaart mit Sonnenallergie (gabs alles schon).
es ist tatsächlich so, daß man eine Wirksamkeit von Globoli in allen wissenschaftlich durchgeführten doppelblind Studien ausschließen konnte, wenn man es mit Placebos verglich.
Bei Akkupunktur geht das kaum, wie will man hier mit Placebos hantieren ?
Was sich aber schon gezeigt hat - es ist bei der Wirksamkeit völlig egal, wo man die Nadeln genau plaziert.
Daß diese Heilmethoden trotzdem helfen können ist sicher richtig, nur liegt der Grund eben in der Psyche des Menschen. Hier setzt die Schulmedizin wirklich nicht richtig an.
Es ist aber traurig, daß dazu der ganze Hokuspokus mit Globoli etc. nötig ist, an dem viele sehr gut verdienen.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2017, 17:57   #12
The Flow
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Also nur Glauben hat meine Allergie nicht gebessert, auch der Akupunktur stand ich sehr skeptisch gegenüber. Freiwillig und mit Freude lässt man sich nicht für viel Geld Nadeln ist Gesicht jagen. Trotzdem hat es geholfen.
The Flow ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2017, 19:27   #13
Ganesha
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Standard

genau das triggert den gyrus praecentralis (vermutetes Gehirnareal mit Sitz der Placebofunktion)
Untersuchungen zeigen ,je teurer, schmerzhafter ect desto besser der Effekt.
Der Begriff Rosskur leitet sich aus dem Glauben ab, getrunkener Stutenurin würde bei gewissen Beschwerden lindern. Gehört in den Bereich der sog. Ekelapotheke.Triggert einfach mehr als "süße" Medizin.
Unser Immunsystem scheint teilweise außerordendlich gut auf Placebo ( lat. ich werde gefallen) zu reagieren. Evolutionsbiologisch extrem nützlich, da ich mein Erbgut weitergeben kann, wenn ich mit Hilfe des Kräuterschamanen meine Lungenentzündung vor 5000 Jahren überstanden habe.
Also haut rein, laßt euch nur nicht dafür das letzte Hemd ausziehen, das vorletzte natürlich schon
Ganesha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2017, 10:34   #14
Chainz
(Kite-)Benutzer
 
Dabei seit: 03/2014
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Standard

Bin auch so ein Geplagter. 4 Jahre Hypersensibilisierung und laut Allergiertest völlig geheilt, habe ich noch genau den selben Rotz wie vor der "Therapie"

Man gewöhnt sich über Jahre an dicke Augen, Nasenlaufen und teilweise Antriebslosigkeit, aber was echt zu schaffen macht, sind Asthmaattacken bei Wetterwechseln. Also meist wenn es von heiß auf nass umschwingt am extremsten und dann fast ausschließlich nachts, da Pflanzen ja auch nicht dumm sind, um einen bestmöglichen Artenerhalt zu gewährleisten.

Was mir mittlerweile zumindest ausreichend hilft, ist der Verzicht auf (Kuh-) Milch (was ich ohnehin empfehlen würde) und eine leicht überhöhte Zuführung von Zink und Vitamin C wie Nüsse, Fisch, Linsen. Zur Not auch mal eine Zink+C Tablette, wenn es nicht anders geht. Allgemein ist eine gesunde Ernährung empfehlenswert, aber das sollte sich ja rumgesprochen haben
Die Symptome sind nicht gänzlich verschwunden, aber in einem Maß mit dem ich klar komme. Bei mir ist der Spuk aber idR. nach 4-6 Wochen wieder vorbei.
Chainz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2017, 11:31   #15
hangmany
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Dabei seit: 03/2003
Ort: Essen
Beiträge: 484
Rotes Gesicht Bei mir auch

Hab ich auch. Fahre im Frühjahr fast nur im Ijsselmeer.
Nehme auch Antihistamine vorher, ist mal stärker mal schwächer.

Als ich neulich mit dem Foilen angefangen haben, und dementsprechend viele Abgänge mit Druckspülung in die Nebenhöle bekommen habe, ging alles zu im Kopf. Konnte nicht schlafen, und es lief ununterbrochen aus der Nase....
Symthome auch sonst wie dicker Schnupfen.
1 Tag Pause war nötig.
Der Tag danach in Mirns (kaum den Kopf unter Wasser) war hingegen kaum was spürbar...

Bin auch der Meinung, das es Stoffe im Wasser sind.
Ein Surfshopbesitzer sagte:
"Pflanzliche Stoffe im Wasser, manche Leute reagieren darauf"

Ob das eingeschwemmte Blütenpollen oder Algen sind??

In Medemblick stand übrigens ein Hinweis am Spot, dass auch Blaualgen auftreten können, man solle den "Schaum" in jedem Fall meiden.

Nächster Spotbesuch geht an die Nordsee...



Zitat:
Zitat von tejste Beitrag anzeigen
...

Kennt irgend einer das Problem, ich sollte nicht der Einzige sein, der Allergien mit sich rumträgt? Was tut ihr dagegen?

Hat irgend jemand mal ein erfolgreiche Allergietherapie gemacht, die keine Nebenwirkungen hatte?
hangmany ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2017, 09:52   #16
The Flow
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Dabei seit: 11/2013
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Beiträge: 1.458
Standard

Die Nordsee vor Holland ist total verdreckt.
Besserung würde ich da nicht erwarten.
Bei mir ist die Reaktion in Süßwasser aber auch stärker.
The Flow ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2017, 14:27   #17
tejste
Benutzer
 
Dabei seit: 12/2013
Beiträge: 107
Standard

Dieses Jahr ist es nach jedem Kiten extrem; ich freu mich schon wieder auf den Herbst da merke ich kaum was.

Die letzten Wochen habe ich leidgeplagt nach guten Behandlungen gesucht. Von allen "alternativen Behandlungen" sind nur zwei übrig geblieben die Akkupunktur und die Bioresonaztherapie. Während mir bei der Akkupunktur zumindest das Vorgehen theoretisch klar ist, habe ich nicht verstanden was die Bioresonaztherapie so erfolgreich macht. Es scheint zu funktionieren, vielleicht sollte man nicht alles kapieren müssen.

@Chainz: genau wie bei mir. Trocken und Heiss ist gar nicht das Problem. Wetterumschwünge und Regen gepaart mit warmen Temperaturen ist der Horror. Das Asthma habe ich auch und bei den Attacken hilft nur noch ruhig bleiben oder im schlimmsten Fall ein Asthmaspray.
tejste ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2017, 15:30   #18
kitesven
gitano
 
Dabei seit: 12/2001
Ort: meist im womo :)
Beiträge: 11.987
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Standard

Zitat:
Zitat von tejste Beitrag anzeigen
nicht verstanden was die Bioresonaztherapie so erfolgreich macht.
der glaube
ich halt nix von den meisten "alternativen und homöopathen usw."
ohne jetzt eine ausufernde diskussion darüber starten zu wollen, werf ich einfach mal die "konventionelle medizin" ins rennen.
ich habe mich vor 20 jahren testen und dann 2 oder 3 jahre im winter mit spritzen "desensibilisieren" lassen.
Hyposensibilisierung
seit dem habe ich weitestgehend ruhe.
vorher konnte ich quasi monatelang gar nicht vor die tür gehen.



Hyposensibilisierung: Die „Heuschnupfen-Impfung

Code:
Hyposensibilisierung: Die „Heuschnupfen-Impfung

Die einzige wirklich ursächliche Therapie bei Heuschnupfen ist die sogenannte Hyposensibilisierung (auch „Desensibilisierung“, „spezifische Immuntherapie“, „Allergie-Impfung“ genannt).

Dabei geht es darum, das Immunsystem nach und nach an das Allergen (also die Pollen) zu gewöhnen und somit eine allergische Reaktion künftig zu vermeiden.

Allerdings bedarf es für diese Methode viel Geduld: Die klassische Hyposensibilisierung erstreckt sich über etwa drei Jahre. In diesem Zeitraum verabreicht der Arzt zunächst in wöchentlich steigender Dosis eine bestimmte Menge an Allergen-Extrakt. Die maximale Dosis wird dann im Rahmen der Erhaltungsphase weiterhin über eine gewisse Zeit verabreicht (normalerweise nur noch alle vier Wochen).

Die Art der Verabreichung variiert – in Frage kommen grundsätzlich:

    Injektion (Spritze in den Oberarm) (subkutane Therapie)
    Tabletten (sublinguale Therapie)
    Tropfen (sublinguale Therapie)

Um eine mögliche allergische Reaktion engmaschig zu überwachen, bleibt der Patient nach Verabreichung des Allergens normalerweise noch ca. 30 Minuten in der Praxis. Darüber hinaus ist am Tag der Behandlung üblicherweise auf Sport, Sauna und Alkohol zu verzichten.
Wichtig: Für bestimmte Personen (zum Beispiel bei Einnahme von Betablockern) ist eine Hyposensibilisierung kontraindiziert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.
kitesven ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2017, 09:21   #19
skydevil
ohne Zusätze
 
Dabei seit: 06/2006
Ort: Köln
Beiträge: 611
Standard

Hallo,

ich gehe beide Wege: zur Glättung der Spitzen des Heuschnupfens mache ich Akkupunktur. mehr oder weniger das ganze Jahr durchgehend, weil ich die Sitzungen (oder besser Liegungen) als extrem entspannend finde. In der Kernzeit, also bei den Frühblühern greife ich zur Triamcinolon. Das Zeug wird genauso kontrovers diskutiert wird wie alternative Medizin, aber: Es hilft! Ich komme mit zwei Spritzen, verteilt über 2 Monate aus.
Mein Fazit: jeder soll dass nehmen, was ihm hilft, ohne mit missionarischen Eifer das eine oder andere zu verteufeln.


Jroos
Dirk
skydevil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2017, 09:52   #20
AdvancedFabian
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2016
Beiträge: 59
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Hey,
Ich muss auch sagen dass ich mich mit Allergien rumschlage... Hautprobleme sind dadurch ebenso mehr oder weniger im Programm..

Ausprobiert hab ich schon einiges,... Schwarzkümmelöl, MSM, Zink, etc. etc.
Eine gesunde Ernährung, wenig Alkohol, Zucker, Milchprodukte und viel pflanzliches hilft!

Allerdings wird man dadurch nicht Symptomfrei.. Ich nehm jeden Abend in den Hauptzeiten ne Lorano, die macht gefühlt weniger platt als Ceterizin... das man aber deutlich müder & antriebsloser wird kann ich bestätigen. Und ich würde gerne Nebenwirkungsärmere Dinge nehmen.
Akkupunktur ist vllt. der nächste Schritt, zahlt ihr da alle Behandlungen selber oder arbeitet Ihr mit speziellen Zusatzversicherungen?
AdvancedFabian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2017, 11:05   #21
skydevil
ohne Zusätze
 
Dabei seit: 06/2006
Ort: Köln
Beiträge: 611
Standard

Zitat:
Zitat von AdvancedFabian Beitrag anzeigen
Hey,
Ich muss auch ....
Akkupunktur ist vllt. der nächste Schritt, zahlt ihr da alle Behandlungen selber oder arbeitet Ihr mit speziellen Zusatzversicherungen?
Hy, wenn Du Rückenschmerzen hast, zahlt die Versicherung auch die Akkupunktur....


jroos
Dirk
skydevil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2017, 11:52   #22
Banana-TuD
No Gusts No Glory
 
Dabei seit: 10/2010
Ort: Dresden&Vorharz
Beiträge: 741
Standard

Das mit Pollen im Wasser habe ich mich auch schon gefragt. Die letzten 2 Sessions in den letzten 2 Wochen auf dem Geierswalder See, waren auch übel. Danach Halskratzen, rote Klüsen, Schnupfen, teilweise richtig benommen. Dachte eigentlich immer es liegt an sich an der ex-Braunkohletagebauwasserqualität.

Zum Thema Hyposensibilisierung:
Ok, da haben wir Chainz, bei dem die Hyposensibilisierung nichts getaugt hat. Und Kitesven bei dem es effektiv war.

Ich bin jetzt selbst in der Situation mich dafür oder dagegen zu entscheiden.
Seit 2006 begann der Heuschnupfen mit Augen jucken, verlagerte sich über krassen Schnupfen und Nies-attacken, jetzt final bronchial zu Husten und Asthma, bei mir auch immer eher nachts(dabei wird doch empfohlen als Allergiker nachts zu lüften...hmmm). Hab das Gefühl, dass an einem sonnigen und heißen Tag diese sub-micron Pollenpartikel durch die Brown'sche Molekularbewegung (oder vergleichbares) sehr weit in die Atmosphäre nach oben getragen werden, und nach Sonnenuntergang wieder nach unten sinken.

Letztes Jahr häufiger Asthma zum einschlafen, dieses Jahr habe ich etwas mein Verhalten angepasst und das konnte ich vermeiden.
-Vermehrt mit dem Auto fahren, Pollenflies im Fenster, Haare pollenfrei halten
-weniger Milchprodukte, weil ich die eh net so gut vertrage

Von Lorano bekomm ich hart Kopfschmerzen und mein Bewusstsein fühlt sich eingetrübt. Bin letztes Jahr auf Fenistil Tropfen gegangen... muss man 3x am Tag einwerfen. Ich nehme es auch nur ein, wenn ich weiß dass ich mich gleich Pollen aussetze, oder Symptome drücken muss. Hab von dem Zeug eigentlich keine Nebenwirkungen, keine Müdigkeit etc.

Viele Grüße aus Dresden, der Stadt mit einer der höchsten Gräserpollenbelastungen
Banana-TuD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2017, 13:36   #23
Chainz
(Kite-)Benutzer
 
Dabei seit: 03/2014
Beiträge: 861
Standard

Zitat:
Zitat von Banana-TuD Beitrag anzeigen
(...)Zum Thema Hyposensibilisierung:
Ok, da haben wir Chainz, bei dem die Hyposensibilisierung nichts getaugt hat. Und Kitesven bei dem es effektiv war.(...)
Die Hypo hat schon geholfen, aber leider auch nur in der Zeit in der ich aktiv in Behandlung war. Insgesamt 4 Jahre monatlich spritzen gewesen und die Symptome waren in dieser Zeit spürbar niedriger - vor allem das Asthma war fast gänzlich weg - aber laut letztem Hauttest wäre ich absolut geheilt und habe jetzt nach Beendigung im Januar 2017 die gleichen (starken) Symptome wie vor der Behandlung. Für mich war es also eher nix

Die Zeit mit Heuschnupfen beschränkt sich bei mir auf etwa 8-12 Wochen, wovon etwa 1-3 Wochen mit diesem Asthma begleitet werden (schlimmste Zeit) und ich habe es mittlerweile akzeptiert und hoffe, dass es irgendwann wieder verschwindet wie bei meinem Vater.

HIER noch ein Produkt auf Basis von Wachteleipulver, wo die Meinungen stark auseinander gehen. Mir hat es in Akutsituationen gut geholfen.

Für die, welche ebenfalls Asthma als zusätzliche Beschwerde haben, kann ich folgende Tipps geben:

-In der Zeit Schlafzimmerfenster und -tür nur ganz minimal lüften. Am besten direkt nach dem Aufstehen für max 1h und bis zum nächsten Morgen geschlossen lassen.
- Auf erhöhte Zink und Vitamin C Zufuhr achten
- Wirkstoffe wie Ceterizin (von denen man oft denkt, sie helfen nicht) über längeren Zeitraum früh und abends einnehmen und auf eine Depotwirkung warten (hilft weniger beim Asthma, aber generell gegen die Symptome)
- bei akuten Fällen hilft auch eine heiße Zitrone (frisch gepresst) mit Honig, Knoblauch (2 Zehen) und Ingwer (2cm) ganz gut

So das waren Tipps, wie EIN Volkskranker damit klarkommt


PS: Ich bin sonst absoluter Tablettenverweigerer
Chainz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2017, 10:11   #24
tejste
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Beiträge: 107
Standard

ich habe auch noch einen Tipp gegen das Asthma besonders für kühle feuchte Tage: Besorgt Euch einen Raumentfeuchter (gute kosten zwischen 80 und 150 Euro) und schaltet diesen 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen an. Fenster zu und Raum geschlossen halten. Noch besser sind Raumentfeuchter mit Partikelfilter, aber die normalen tun es auch.
Nachteil von dem Ding ist: der Raum heizt sich etwas auf (2-3 Grad). Ist gerade im Sommer nicht so prickelnd aber zumindest hilft es gegen das Asthma.
Im Sommer schlafe ich sogar manchmal mit Atemmaske ein. Irgendwann wacht man allerdings auf weil es darunter zu heiss wird.
tejste ist offline   Mit Zitat antworten
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