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| Reisen und Spots Rund um das Thema Reisen und Spots. |
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#1 |
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Benutzer
Dabei seit: 01/2007
Beiträge: 41
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Moin,
wir wollen im Nov./Dez. nach Brasilien. Von Ola (Reiseveranstalter, bis jetzt gute Erfahrungen) habe ich gehört dass er, etwa 1000km unterhalb von Fortaleza etc., einen Spot anbietet: Flughafen Recife, bei Olinda, etwa 30 km oberhalb die Insel Itamaraca. Wird gerade eröffnet, geleitet von Roland und Talia, zwei Kitern die vorher in Rhodos waren. Vorteil: günstig(er), und Direktflug mit Condor, was von Hannover aus vergleichsweise easy ist... Aber die wichtigste Frage: der Wind!! Wenn ich mit 10-12qm anstatt mit 8-10qm fahre, ist das okay. Wenn da aber eher ein laues Lüftchen weht, das gerade die Gleitgrenze bietet oder auch ausbleibt, dann nicht. Wer weiß was dazu? Danke, Wilfried |
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#2 |
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Wind säen
Dabei seit: 02/2007
Ort: de gräßte Ståd vo Baian
Beiträge: 1.073
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Bin auch ab November in Brasilien. Meine Online Recherchen haben ergeben, das die Windausbeute und Stärke ab Nov/ Dez nördlich von Fortaleza weit besser sein soll, als südlich davon. Insofern, fliege ich Fortaleza an und schau dann mal wo es mich hintreibt.... Zeit dafür ist ausreichend vorhanden
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#3 | |
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Team North
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Zitat:
Also aus eigener Erfahrung kann ich Dir fix sagen, daß du im Süden bei Recife an Spots wie Barra Cunhau 100% weniger Wind hast. 1. ist der Wind nicht so häufig und vorallem 2. ist er bis auf wenige Tage auch schwächer. 10-12? naja bei uns wars eher immer 12-14 und da oft an der Kotzgrenze Dafür brauchst wenn es nur ums Kiten geht nicht extra nach Brasilien fliegen. Norden: Ich persönlich kann nicht berichten, daß der Wind im Norden bei Jeri oder so stärker wäre als zb in Fortaleza. Für mein Empfinden war er mehr oder weniger gleich. Servus |
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#4 |
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Casa-Cohiba-Cumbuco
Dabei seit: 07/2001
Ort: Cumbuco-Brazil
Beiträge: 60
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wenn du wirklich jeden tag mit max. 12 kiten willst, ist der süden (aus meiner sicht) nicht zu empfehlen!!!
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#5 |
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Benutzer
Dabei seit: 03/2003
Ort: Brasil/RN
Beiträge: 252
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....dass es suedlich von fortaleza generell weniger wind hat als in cumbuco etc. ist absoluter schwachsinn.
in galinhos und auch in sao miguel do gostoso hat es mit sicherheit mehr wind wie in cumbuco (aehnlich wie jeri). und bis nach natal hat es ziemlich den gleichen wind wie in cumbuco, wobei er in natal frueher anfaengt (juni) aber manchmal so mitte dez. weniger wird. z.b. in sao miguel hat es meistens bis anfang april super wind. ist auch immer oertlich (spot) bedingt. generell zu sagen, dass es suedlich von fortaleza weniger hat ist absolut falsch. recife ist aber schon wieder 300 km suedlicher wie natal, und dort hat es dann wirklich weniger wind und auch viel viel seltener. barra do cunhau ist 85 km suedlich von natal. gruss jo-surf |
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#6 | |
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Dabei seit: 07/2009
Beiträge: 70
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Zitat:
auf Grund der Anzahl und Flächendeckung der Dünen die einen warmen Aufwind (Sogeffekt) verursachen sind Spots die einen breiten Dünengürtel besitzen absolut mit stärkerem Wind ausgestattet. Richtig ist dass bsp. Sao Miguel do Gostoso eine Sonderstellung einnimmt genauso wie Areia Branca südlich von Canoa Quebrada. Spots die östlicher von Fortalza liegen sind 1. in einem benachteiligtem Winkel zu den ankommenden Tradewinds gelegen und haben 2. eine viel dichtere Vegetation (weniger aufsteigende warme Strömung) als die Spots westlicher von Fortaleza. Ein sehr gutes Beispiel ist Barra Grande: die Lage ist östlich von Jericoacoara - sollte deshalb mehr Wind haben - ist aber nicht so da das Delta einen immensen Mangroven Gürtel hat und dadurch weniger Strömung erzeugt. Obwohl der Unterschied marginal ist - ist er doch spürbar vorhanden. Natürlich gibt es Tage an denen es an allen Spots ähnlichen Wind hat - dies im Falle von einem Tiefdruckgebiet über dem Kontinent oder dem Pazifik im Bereich des Äquators liegend, welches weitläufig & über einen massiven Bereich die Tradewinds ansaugt. |
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#7 |
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Benutzer
Dabei seit: 07/2009
Beiträge: 70
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ein weiteres Faktum welches ich noch anfügen möchte ist das sich die Tradewinds vom Breitengrad 23,5 Richtung Äquator bewegen - soll heissen dass der Effekt und die Intensität derselben abnehmend ist je näher man sich diesem breitengrad nähert und vice versa zunehmend ist je näher man dem Äquator kommt.
Dies ist natürlich nicht aus dem Kontext der anderen variablen zu nehmen wie Sogeffekt, kappeffekt, Verteilung der Hoch und Tiefdruckgebiete..... |
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#8 |
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Team North
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Servus,
Ich denke hacky-brazil ist schon lange genug in Brasilien um eine gewissen Erfahrung mit zu bringen. Wenn du der Hacky bist der 2003 die Kitestation bei Jacks Guesthouse am Ortseingang von Cumbuco hatte? Vielleicht sind aber auch manche Aussagen durch geschäftliches Interesse gefärbt? Ich weiß es nicht, aber möglich wäre es ![]() Ich glaube, daß ohne Zweifel der Wind von örtlichen Gegebenheiten stark beeinflußt wird. Dazu gehört mit großer Sicherheit auch die Beschaffenheit des Bodens in der Gegend. Eine große Sanddüne hilft hier bestimmt. Ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen sehe ich es so: Der Passat Wind verschiebt sich in unserem Fall im Jahresverlauf von Süd nach Nord. Es gibt ordentlichen Wind so ab Natal bis hoch nach Barra Grande (weiter weiß ich es nicht) Im Juli/August hat man, wenn man nur den Passat Wind betrachtet in der Gegend um Natal-Recife eigentlich mehr Wind als in cumbuco-Jeri, aber leider gibt es im Süden auch deutlich länger und mehr Regen. Das ist für mich ein ganz entscheidender Faktor der sich dort massiv negativ auf den Wind auswirkt. August/September: jetzt liegt der Passat Wind auch voll in Cumbuco-Jeri an, aber es gibt weniger Niederschläge was den Wind nicht so massiv stört wie im Süden. Später im Jahr November-Dezember werden zwar die Niederschläge auch im Süden (Natal-Recife) weniger, aber dafür ist der Passat Wind mit seinem Kern zu weit in den Norden gezogen. Die Schnittmenge aus "Passatzone liegt ideal an" und "geringe Niederschläge" stimmen in der Gegend von Cumbuco bis Jeri aus meiner Sicht am besten. Ich will aber glauben, daß es gewisse Orte im Süden gibt die evtl so ideale örtliche Gegebenheiten aufweisen die diesen negativen Fakt wieder gut machen! Kann ich aber leider nicht belegen und nicht bestätigen. Hier noch der Vergleich der durschnittlichen Niederschlagsmengen: Recife ![]() Fortaleza ![]() |
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#9 | |||
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Benutzer
Dabei seit: 07/2009
Beiträge: 70
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@ Heiterkiter....
Zitat:
Zitat:
aber vielleicht habe ich in 13 Jahren in denen ich hier lebe und die Küste rauf und runter gefahren bin einige Erfahrungen & Informationen gesammelt? Ich weiss es nicht , aber möglich wäre es...... Genug gescherzt - zurück zum Thema :es wird hier kein Spot oder keine Region schlecht geredet - dies ist reine Betrachtung von Tendenzen und Statistiken/ Erhebungen...... und bitte nicht die Archive von Windguru einsehen , die haben hier mit der Realität nichts gemeinsam...... natürlich gibt es auch in und um Natal sehr gute Windtage, auch zwischen Natal und Fortaleza, desweiteren weiter in den Nordosten bis nach Sao Luis (um die Frage zu beantworten) beispielsweise Lencois Maranhenses mit 55.000qkm Dünen - Nationalpark , mit Cabure und anderen Dörfern ist hier als absoluter Topspot was Wind angeht hervorzuheben. Das Thema ging jedoch um Statistiken und Tendenzen und wenn man die gesamte Küste Brasiliens betrachtet ist tendenziell und statistisch gesehen der Abschnitt zwischen Cumbuco und Bitupita (Ceara`s letzter Spot) der tendenziell und statistisch windsicherste Abschnitt. Es wird vermutlich auch Tage geben wo es südöstlicher besser ist, wie beispielsweisse dieses Frühjahr als es in Bahia (Salvador) wirklich sehr gute Tage gab. Aber diese frage hast du dir eigentlich schon selbst beantwortet Zitat:
Der Abschnitt zwischen Cumbuco und Bitupita kann dann wieder "tendenziell" und "statistisch" untergliedert werden , genauso wie die Spots südöstlicher. zu den Diagrammen sehe ich keine Quellenangabe , deshalb kann man diese nicht interpretieren, denn dies ist absolut abhängig davon: 1. wo diese Daten erhoben wurden (Flughafen oder andere Wetter Mess Station). 2. in welchem Jahr, oder über welchen Zeitraum.... ( eine Erhebung eines Jahres beispielsweise ist irrelevant und kaum repräsentativ). Sollten die Daten der Niederschlagsmenge repräsentativ sein so haben beispielweise die Daten von Fortaleza keinerlei Ähnlichkeit mit Beispielsweise Jericoacoara. Faktum. um dies graphisch darzustellen: Nasa Ocean Motion Region: Equatorial Atlantic Jahr: ich habs mir mit 2009 angesehen Monat: habe ich die reisezeit ausgewählt - November dann bei Animation auf play ...... denke man sieht sehr deutlich wo es "tendenziell" mehr Wind gibt weitere substantielle Informationsquelle sind Offshore Bojen siehe hier: Noaa relevante Stationen sind : (historische Daten sind verfügbar) um diese massive datensammlung auszuwerten sollte man über viel Zeit verfügen..... - Station 31003 - SW Extension - 8.000 S 30.000 W (8°0'0" S 30°0'0" W) - Station 31001 - Samba - 0.000 N 35.000 W (0°0'0" N 35°0'0" W) & eventuell - Station 31004 - SW Extension - 14.000 S 32.000 W (14°0'0" S 32°0'0" W) Grüsse Geändert von hacky-brazil (27.06.2012 um 03:42 Uhr). Grund: Link angefügt |
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#10 |
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Benutzer
Dabei seit: 01/2007
Beiträge: 54
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Hi an alle, hallo Wilfried,
um dem Argument vorzubeugen meine Aussagen seien durch "geschäftliche Interessen gefärbt" (denn ja ich lebe in Jericoacoara und ja auch ich habe eine Kiteschule hier ), mache dir selbst ein super Geschenk und hole Dir den Kite & Windsurf Guide The World ! Gibts in dt. Auflage erschienen bei Stoked Publications und in jeder guten Thalia Buchhandlung käuflich zu erwerben (@heiterkiter, keine angst ich besitze keine Aktien bei oben genannter Buchhandlung )Das Teil ist super geil und es wird dir ein guter Begleiter werden! BSP Südamerika: Vorweg hast du eine Einleitung in die Meterologie & Ozeanographie für Südamerika. Dann kommen die einzelnen Länder mit den Besonderheiten und die einzelnen Spots mit allem drum und dran. Ausserdem wirst du das wiederfinden was "Hacky" dir schon zusammengetragen hat (Chapeau) und Passagen die die Einmaligkeit der Windsicherheit Cearas deutlich machen! Meine ehrliche Meinung in bezug auf deine Frage: gerade da es sich um die Monate Nov. Dez. handelt, solltest du eher in den Nordosten Cumbuco bis Barra Grande so stellst du sicher das Du jeden Tag mit 7 und 9m2 im Nov. und im Dez. jeden Tag mit 7m2-12m2 unterwegs sein kannst. Hoffe das hilft Dir weiter Marko |
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#11 | |
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adicted
Dabei seit: 10/2005
Ort: Regensburg
Beiträge: 2.654
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Zitat:
Klar wird ein leise fächelnder Grundpassat durchaus in Topwindspots wie Miguel oder Galinhos durch sehr günstige lokale Verstärkungen so weit verstärkt daß es fetzt, aber das ändert nichts an der Grundtendenz. Es deckt sich auch mit meiner Brasilienerfahrung, daß ein Spot wie Barra Cunhau nicht im entferntesten mit der Windsicherheit von Jerri mithalten kann, da liegt mal in der durchschnittlichen Windspeed locker Faktor 2 dazwischen und ich war auch schon nach 2 Windflops im Oktober/November im August dort wo es ja "angeblich" so toll sein soll. Dennoch ein Traumspot und ich selber akzeptier es wenn ich dann dort im Schnitt halt nur 12 oder 14 fahr. Und es gibt auch dort Tage wo es für 9'er prügelt, halt nur nocht so oft. Interessant ist generell, warum die Spots im Norden eigentlich mehr Wind haben. Eigentlich sollte man dort wegen der Equator-Nähe gar keinen Wind mehr erwarten. Es bildet sich aber über dem Kontinent ein Hitzetief, was entsprechend Luft ansaugt. Dieser Luftaustausch passiert bei großen Tiefs nicht direkt, sondern als Zirkulation. Auf der Südhalbkugel sollte dieses Hitzetief mit dem Uhrzeigersinn drehen, was aber dort nicht der Fall ist, da die Drehrichtung quasi durch den Passatwind vorgegeben wird und damit über die Corioliskraft siegt. Wie schon von anderen vermutet, ist der WInd im Norden vor allem deshalb stärker, da sich die Landmasse im inneren wegen der geringeren Grundfeuchte (weniger Energie wird für Verdunstung benötigt) und geringeren Vegetation einfach besser aufheizt. Es wird ja jedem, auch den Lokals, schon aufgefallen sein, daß es dort schlicht heisser ist, und zwar um einiges. Fazit: Wer behauptet, daß es im Norden im Schnitt mehr Wind gibt, hat Recht, so einfach ist das. Lokale Hotspots ändern daran nix. |
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#12 | |
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adicted
Dabei seit: 10/2005
Ort: Regensburg
Beiträge: 2.654
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Zitat:
Die Tradewinds enstehen ja, weil Luft am Äquator aufsteigt und dann bei ca. 30 Grad (lokal stark verschoben durch Landmasseneinflüsse) wieder absinkt und dann wieder Bodennah zurückfliessen wobei sie durch die Erdrotation abgelenkt werden, nach Osten. Deshalb enstehen bei ca. 30 Grad die großen Hochdruckgebiete (absinken bewirkt steigenden Luftdruck). Man nennt das auch die Rossbreiten, da hier früher die Pferde von den Schiffen geworfen wurden, wenn man wochenlang in der Flaute festsass. Der äquatoriale Gürtel (0 Grad) wird auch Kalmengürtel genannt, hier gibt es in der Regel ebenfalls keinen Wind (hier steigt ja die Luft aus, wir sind im Tiefzentrum). Dazwischen gibt es logischerweise eine Zone maximaler Windstärke. Man kann im Schnitt der Erde feststellen, daß die maximale Windstärke des Passats zwischen je nach lokaler Gegebenheit 20 Grad vom Äquator entfernt liegt. Ausnahmen wo diese Zone stark verschoben wird liegen immer dann vor, wenn stark aufgeheizte Kontintalmassen verstärkend wirken. Die Kanaren sollten z.B. gar nicht so gut gehen (zu weit nördlich), tun sie aber dennoch, weil hier der afrikanische Kontinent die eigentliche Antriebsfeder ist und die Luft zwischen einem Hitzetief in Marokko und dem Azorenhoch durchgesaugt wird. Ebenso ist Brasilien halt die Ausnahme, daß hier die Tradewinds so weit nördlich noch funktionieren. |
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#13 | |
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Team North
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Zitat:
In deinem Profil wird man auf deine Homepage geführt was völlig in Orndung ist. Hier sehe ich auch, daß du in Prea bist und insofern keinen Grund haben solltest einen Spot im Süden schön zu reden ![]() Prea kenne ich leider nur vom vorbeifahren Richtung Jeri .... Liebe Grüsse |
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Dabei seit: 07/2009
Beiträge: 70
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@ Shortsqueeze
Vielen Dank für die Richtigstellung @ HeiterKiter ich kenne im Süden als auch nördlich einige Spots die ich absolut sensationell finde obwohl ich Prea bin, da sie es absolut verdienen..... von mir gibt´s Fakten, und die Hypothese ich würde entferntere Spots nicht objektiv beurteilen kann kategorisch ausgeschlossen werden. habe in meinen Archiven noch etwas interressantes gefunden. nachdem ich die Grafiken als Anhang nur unleserlich hier anhängen kann musste ich sie online stellen und sind mit 3000 pixeln verfügbar. (2 mal zoomen) sorry sah keine andere Möglichkeit aber die Karten sind sehr prägnant ![]() Rio Grande Wind Statistiken Daten werden von CRESEB erhoben und dienen zur Implementierung von Wind Energie Anlagen entlang der brasilianischen Küste. Grafiken wurden aus einer pdf extrahiert die hier im Original (portugisisch) verfügbar sind. von Ceara gibt es zu dieser Studie leider nur Flash Dateien (.exe) ich werde aber demnächst versuchen auch diese daten verfügbar zu machen. bei Interesse bitte pm - sende die Files gerne zu. Informationen zur Weibul Verteilung hier. |
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#15 |
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Dabei seit: 03/2003
Ort: Brasil/RN
Beiträge: 252
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.... und auf der landkarte "rio grande windstatistiken" geht doch ganz klar hervor dass rio grande do norte nicht weniger wind hat.
oberhalb und nordwestlich von mossoro s gibts uebrigens auch gute spots mit extrem starken wind (guamaré, tremenbé, macau) und pernambucino. und in galinhos und sao miguel ist uebrigens wind bis anfang april. und unterhalb von recife fahren viele in porto do galinhos. (wie dort der wind ist weiss ich nicht) gruss jo-surf |
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#16 | |
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Dabei seit: 06/2005
Beiträge: 71
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@hacky:
Zitat:
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#17 | ||
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Benutzer
Dabei seit: 07/2009
Beiträge: 70
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Zitat:
@ Jo Surf: Zitat:
Vor 4 Jahren gabs beispielsweise in Ceara die intensivste Regenzeit seit über 30 Jahren und dieses Jahr im Vergleich akkumulierte 5 Regentage und Wind ohne Ende. Ich persönlich lege für den gesamten Nordostens Brasiliens ab Mitte Februar keine Hand ins Feuer , dass es +/- 70% Windtage mit ansprechender Windstärke >20 knoten gibt. Sao Miguel do Gostoso - ´kanns nicht beurteilen, aber kanns mir absolut nicht vorstellen dass ein relativer kleiner Küstenabschnitt von der Gesamtwetterlage ausgeschlossen ist.... wenn ich mir die Karte im Link ansehe (Zeitperiode Outono - Jahreszeiten sind hier umgekehrt) sehe ich dafür keinerlei Indizien und höre dies erstmalig. in diesem Zusammehang sei auf den Beitrag von shortsqueeze zu verweisen.... Auf jeden Fall hat es in RN sehr guten Wind - die Frage handelte sich um die Reisezeit Dezember, und um eine umfassende Analyse/ Beschreibung von Jahreszeit bedingten Einflüssen, und Tendenzen, für Itamaraca bei Recife und für diese Zeit hat der Norden die Nase etwas vorne....... |
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