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Alt 12.09.2014, 16:26   #1
rexus
valle_g315
 
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Daumen hoch Vier deutsche Windsurfer unter den Top Ten der Welt - KIA Cold Hawaii PWA World Cup - 15.09.2014

Klitmöller is callling! So lautet ab 15. September das Motto für die besten Windsurfer der Welt, wenn sie in dem kleinen dänischen Fischerdorf an der Nordseeküste zu einem der wichtigsten Events der Windsurf-World Tour antreten. Neben dem zweifachen Weltmeister Philip Köster (20) zählen noch drei weitere Windsurfer aus Deutschland zum Favoritenkreis des KIA Cold Hawaii PWA World Cup.
Vom 15. bis 21. September kämpft die Weltelite der Windsurfer im Norden Dänemarks beim KIA Cold Hawaii Event, der dritten Station der PWA Wave World Tour, um wichtige Weltcup-Punkte. Hier kann schon eine Vorentscheidung fallen, wer dieses Jahr die WM-Krone in der Disziplin Wave erobern kann.

Beste Chancen hat neben dem Weltranglistenführenden Victor Fernandez-Lopez (30) aus Spanien der zweifache Weltmeister Philip Köster, der derzeit auf Platz zwei der Weltrangliste liegt. Mit seinem Sieg beim letzten World Cup auf Teneríffa hat er gezeigt, dass er wieder voll angreifen will. Aber auch der erfahrene Hamburger Klaas Voget (35), aktuell vierter in der Disziplin Wellenreiten, hat einen perfekten Start in die World Cup Saison erwischt. Mit Daniel Bruch (33) und dem Rookie Moritz Mauch (18) sind noch zwei weitere Deutsche in den Top Ten. Damit sind die Deutschen Windsurfer in der Disziplin Wave so stark wie nie zuvor in der Geschichte des Windsurfing-Worldcups.
Seit 2010 richtet die Professional Windsurfers Association (PWA) den World Cup an Dänemarks Nordseeküste aus, und von Jahr zu Jahr hat

der Event an Bedeutung und Beachtung gewonnen. In diesem Jahr kämpfen die 32 besten Surfer in der Welle um rund 35.000,- Euro Preisgeld und den Sieg bei dem prestigeträchtigen Event an der Nordseeküste.


Surf-Mekka Europas

Das Fischerdorf Klitmöller zählt zu den besten Surfrevieren weltweit und dank seiner perfekten Wellen - aber teils frostigen Temperaturen - wird der Spot an der Nordsee von seinen Protagonisten liebevoll als „Cold Hawaii“ bezeichnet. Im Herbst, wenn die ersten Tiefdruckgebiete von Westen aus über die Nordsee ziehen, bauen sich vor der Küste gewaltige Wellen bis zu sechs Meter hoch auf. Ideal für spektakuläre Sprünge, radikale Wellenritte und spielerisch anmutende Akrobatik auf dem Wasser. Bereits seit den 80er Jahren pilgern die Windsurfer nach Klitmöller, angezogen von den besten Wind- und Wellenbedingungen in ganz Nordeuropa. Denn Klitmöller hat, was sonst kein anderer Spot an der Nordseeküste bietet: ein kleines, aber feines Riff. Dadurch überschlagen sich die Wellen hier geordneter und höher als an vielen anderen Küstenabschnitten. Bei südlichen Winden lockt der Windsurfspot mit Sideshore-Bedingungen (wenn der Wind parallel zur Küste weht). Für Wave Surfer perfekte Voraussetzungen, wie man sie sonst nur auf Hawaii oder in Australien anfindet. Nicht nur deshalb zollen selbst die wärmeverwöhnten Surfer aus Hawaii dem dänischen Spot höchsten Respekt.

Mit den Stars auf Augenhöhe

Für die Zuschauer ist der KIA Cold Hawaii PWA World Cup ein Spektakel, bei dem es keine Berührungsängste gibt. Am Strand kommt man den Windsurfstars so nah wie bei keinem anderen Event der World Tour. In entspannter Atmosphäre stehen Profisurfer und Zuschauer gemeinsam am Strand, bibbern und bestaunen die anderen Fahrer bei ihren spektakulären Frontloops (Vorwärtssalto), no-handed Backloops (freihändiger Rückwärtssalto) oder verspielten Wellenritten unmittelbar vorm Ufer in der tosenden Brandungszone. VIP-Bereiche, Gastromeile oder Luxushotels sucht man vergeblich, in Klitmöller steht der Sport im Vordergrund - und das lieben Zuschauer wie Fahrer gleichermaßen. Hier ist das Windsurfen authentisch, pur, actiongeladen. Für die Aktiven hart auf dem Wasser, aber dafür ist am Strand die Atmosphäre auch herzlich. Durch seine gute Organisation und nordisch-familiäre Stimmung hat sich das Event in den letzten Jahren einen Namen gemacht und sich zum Favoriten vieler Fahrer entwickelt.

Cold Hawaii ist nicht nur Surfrevier

Ein Besuch in Cold Hawaii lohnt sich immer. Das hat im vergangenen Jahr auch Prinz Frederik von Dänemark, der dänische Thronfolger feststellen können. Als Schirmherr des KIA Cold Hawaii World Cup besuchte er den Event und schaute sich vom Jet-Ski die Action der Surfprofis sogar vom Wasser aus an.
Rund viereinhalb Stunden dauert die Autofahrt von Hamburg aus, als Unterkünfte lassen sich die typischen, gemütlichen dänischen Ferienhäuser mieten, die verstreut in den Dünen liegen. Viele sind mit Kamin, Sauna oder Whirlpool ausgestattet – perfekt um sich nach einem windigen Tag am Strand oder auf dem Wasser wieder aufzuwärmen.
Nicht nur die Profis kommen beim World Cup auf ihre Kosten, die 850-Einwohnergemeinde Klitmöller bietet ein umfangreiches Sportangebot – auch noch im Spätsommer. In der örtlichen Surfschule können Einsteiger die ersten Versuche auf dem Board machen und Fortgeschrittene an ihrer Halse üben. Wer lieber auf ein Segel verzichtet, kann sich aufs Stand Up Paddel-Board stellen oder im Wellenreiten versuchen. Und sollte dem Wind mal die Puste ausgehen – was äußerst selten passiert - gibt es in der Region Thy jede Menge zu entdecken und erleben: der Golfplatz liegt nur wenige Kilometer entfernt, zum biken, wandern oder reiten eignen sich die weitläufigen Waldwege direkt vor den Toren des kleinen Ortes. Oder man fragt bei einem der Fischer nach, ob man für eine Angeltour mit aufs Wasser kann. Auf die Nordsee - dort wo sich die Surfprofis austoben.

PWA Windsurf World Cup-Ranking, Wave, Herren:

1. Victor Fernandez Lopez (ESP) 30 Jahre, Geboren: Almeria / Wohnort: Almeria
2. Philip Köster (GER) 20 Jahre, Geboren: Gran Canaria / Wohnort: Gran Canaria
3. Jaeger Stone (AUS) 23 Jahre, Geboren: Marokko / Wohnort: Geraldton (West-Australien)
4. Klaas Voget (GER) 35 Jahre, Geboren: Aurich / Wohnort: Hamburg
5. Marcilio Browne (BRA) 25 Jahre, Geboren: Fortaleza / Wohnort: Maui
6. Thomas Traversa (FRA) 28 Jahre, Geboren: Aubagne / Wohnort: Aubagne
7. Daniel Bruch (GER) 33 Jahre, Geboren: Wilhelmshaven / Wohnort: Teneriffa
8. John Skye (AUS) 37 Jahre, Geboren: Luton / Wohnort: Gran Canaria
9. Ricardo Campello (VEN) 29 Jahre, Geboren: Rio de Janeiro / Wohnort: Isla Margarita
10. Moritz Mauch (GER) 18 Jahre, Geboren: Gran Canaria / Wohnort: Gran Canaria, startet für den Surfclub Augsburg
...
14. Leon Jamaer (GER) 24 Jahre. Geboren: Kiel / Wohnort: Kiel
Statements der Deutschen Fahrer über das Event, die Bedingungen und ihre Erwartungen für Cold Hawaii:

Philip Köster: „Klitmöller ist ein Spot mit sehr unterschiedlichen, teils sehr extremen Bedingungen. Ich fühle mich da an der Nordsee immer wohl und herausgefordert. Manchmal ist es ein wenig zu kalt, aber das lässt sich aushalten.“

Klaas Voget: „Ich komme seit 20 Jahren nach Klitmöller und habe dort über die Jahre viele Freunde gewonnen. Ich liebe die Bedingungen und die Atmosphäre. Die vielen Tage in Dänemark waren der Grundstein für meine Erfolge auf der Weltcup-Tour. Ich gehe davon aus, dass der PWA Kia Cold Hawaii World Cup wie in den vergangenen Jahren top organisiert sein wird. Ich hoffe auf einen ordentlichen Sturm und große Wellen aus Südwest. In einem Punkt habe ich einen leichten Vorteil. Ich kenne den Spot deutlich besser als die meisten meiner Konkurrenten. Ich mache mir aber keinen großen Druck. Ich versuche einfach raus zu gehen und Spaß zu haben, dann läuft es meistens am besten.“


Moritz Mauch: „Ich war im Jahr 2013 zum ersten mal in Klitmöller und habe den Spot in sehr guter Erinnerung. Ich hätte nie gedacht, dass es so gute Wellen an der Nordsee gibt. Meine emotionalste Verbindung mit Klitmöller ist, das ich dort das erste Mal in die Top Ten gefahren bin. In den zwei Wochen hatte ich perfekte Windsurf-Bedingungen, aber auch sehr gute Wellen ohne Wind fürs SUP. An wenigen Orten auf der Tour wird man so nett aufgenommen, die Gastfreundschaft ist einfach riesig. Das Highlight im letzten Jahr war bestimmt der Besuch des Prinzen von Dänemark! Ich hoffe das ich dieses Jahr meine Top Ten Platzierung wiederholen kann und bin mir sicher, dass es wieder ein super Event wird.“

Leon Jamaer:
„Klitmöller ist eine Art zweite Heimat für mich geworden. Mit 13 Jahren habe ich mich zum ersten Mal Freitagmorgen aus der Schule geschlichen und bin mit meinen Brüdern übers Wochenende nach Dänemark geflohen. Seitdem versuche ich keinen guten Tag dort zu verpassen. In Klitmöller habe ich das erste Mal Nordseewellen gesurft und es ist für mich noch immer einer der spaßigsten Spots der Welt. Ich würde gerne mein Top-Fünf-Ergebnis wiederholen.“

Dany Bruch: Klitmöller ist für mich ein spezieller Ort.
Am besten gefällt mir die grüne Natur dort. Ich kenne keinen Ort der so 100% in der Natur ist wie dieser. Für mich eine schöne Abwechslung, da ich auf den Kanaren lebe und trainiere. Dort ist alles viel trockener.
Ich versuche so wenig Erwartungen zu haben wie möglich. Spaß muss es machen, dann klappt auch der Rest. Heutzutage ist das Surf Level so hoch, da kann jeder gewinnen!


Weitere Infos unter www.worldcup.coldhawaii.com/
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