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Alt 12.04.2015, 18:56   #1
Chrims
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Standard Anfängerfragen - Materialtipps?

Hallo liebe Surfgemeinde,

ich bin ein blutiger Anfänger und habe ein paar Fragen bzgl. der Ausrüstung.
Vor einiger Zeit habe ich einen Surfkurs besucht und möchte jetzt im Sommer gerne üben.

Zu mir:
Ich bin 184cm groß und wiege 85kg. Ich möchte gerne auf der Ostsee surfen.

Welche Ausrüstung würdet ihr empfehlen?

Ich möchte keine Sprünge oder ähnliches machen, auch muss ich nicht Höchstgeschwindigkeit erreichen.
Wenn ich diesen Sommer sicher auf dem Brett stehen und ein bisschen hin und her fahren kann, ist das für mich völlig ausreichend

Hier ein paar Fragen, die mich aktuell quälen:
Wie viel Volumen?
Welche Dimension?
Wie viel qm Segel?

Ich freue mich auf eure fachkundige Hilfe
Chrims ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2015, 21:08   #2
Schonkiternochsurfer
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Standard

Wenn ich noch mal anfangen müsste, würde ich zuerst ein iSUP mit Windsurfoption und ein 6,5qm Segel ohne Camber anschaffen. Das iSUP ist sehr gut zu transportieren, hat den Doppelnutzen, dass man auch ohne Wind aufs Wasser kann, schon ab minimalstem Wind mit hoher Standsicherheit mit dem Rigg üben kann, und bis zum Gleiten geht damit einiges, Halse , Wende, Beach- und Wasserstart usw
http://www.sup-way.de/windsurfing-auf-dem-isup/

Geändert von Schonkiternochsurfer (18.04.2015 um 10:14 Uhr). Grund: ergänzt
Schonkiternochsurfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2015, 13:20   #3
surfred007
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Ein WindSUP halte ich für gar keine schlechte Idee, allerdings bin ich bei einem inflatable eher skeptisch, es sein denn, ein hartes stellt für dich ein großes Transport-Problem dar. (dann wär Windsurfen generell allerdings nicht die beste Option ). Mit einem Windsurf-iSUP könntest du zwar deine für heuer gesetzten Ziele auch erreichen, dann würdest du es aber wahrscheinlich wieder loswerden wollen. Mit einem harten hättest du im Gegensatz dazu eine Dauerlösung auch für Leichtwind und komplette Flaute und im Gegensatz zu einem großen Free-Rider (mit denen die meisten vor der Ära der SUPs begonnen haben) macht auch das Fahren an den typischen "Stopp and Go" Tagen Spass. Mit meinem 9/5er (160 Liter), 7er Segel und entsprechender Finne (36er) bin ich an solchen Tagen nicht viel weniger im Gleiten als früher mit 8,5er Segel und Slalom Board und mache problemlos Höhe. (das ist auch der Unterschied zu den iSUPs, die schwächeln da ein bischen). Ich würde auch für den Anfang ein Segel zwichen 6 und 6.5 wählen und ein Board zwichen 160 und 180 Litern.
surfred007 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2015, 18:32   #4
Lars1982
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Je nach dem wie sportlich ambitioniert du bist, würd ich ein Board zwischen 130l und 160l empfehlen (je größer, desto einfacher, je kleiner desto länger hast du Spaß daran)
Ich hab mit 80kg auf nem 118l f2 xantos gelernt...
Sobald ich gleiten konnte auf nen 112l freerider gewechselt.
Mit nem 180l Tanker stehst du anfangs sicher länger auf dem Brett, verlierst aber schnell den Spaß daran...


Segel je nach Budget 1-2 Stk, Vllt so 5,3/5,4qm und 6-6,2qm

Achte darauf dass du die Segel mit nur einem Mast (z.b. 430er mit entsprechender Verlängerung) fahren kannst. Ist günstiger.
Je größer das Segel, desto unhandlicher das rigg, zumindest am Anfang...
Lars1982 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2015, 21:03   #5
Bertikoks
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Ich empfehle dir ein Brett mit rund 150 Litern. Sonst machst Du es dir unnötig schwer. Ich fahre nach nun siebzehn Jahren zwei Bretter, ein 155er Naish Nitrix für alle Segel oberhalb fünf, und ein 85er Naish Global für alle Segel ab fünf und kleiner. Das mittlere Nitrix (125er) bleibt meist in der Garage.

Segel sind so eine Sache. Es gibt die ein Segel Lösung leider nicht. Ich fahre in halben Quadratmetern abgestuft zwischen vier und fünf, so wie in größeren Abständen oberhalb. Konkret sieht das so aus:

3,2 / 4,0 / 4,5 / 5,0 / 6,0 / 7,5 / 9,5

Mit dieser Pallette kann ich das volle Programm abdecken. Wenn Du dich auf zwei Segel beschränken musst, nimm dir ein 5er und ein 6er. Dabei solltest Du wie Lars1982 geschrieben hat darauf achten, dass Du nur einen Mast benötigst. Segel kann man übrigens gut gebraucht kaufen. Alles ab 7,5 sollte Camber haben, alles darunter nicht.

Soweit erstmal mein Senf zum Thema.

Gruß Berti
Bertikoks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2015, 00:09   #6
Chrims
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vielen Dank für die lieben Ratschläge und Hinweise, ich werde mich mal bei ebay kleinanzeigen umschauen
Chrims ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.04.2015, 10:13   #7
Schonkiternochsurfer
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Hier noch ein paar Tipps für iSUP mit Windsurfoption:
http://www.sup-mag.de/test_produkte/...en/a13909.html

Wenn das Können so weit fortgeschritten ist, dass Gleiten und durchgeglittene Manöver die Hauptrolle spielen, dann ist es Zeit sich ein festest Funboard nach den obigen Empfehlungen zuzulegen. Aber bis dahin wäre iSUP meine erste Wahl und für später bei schwachem oder keinem Wind weiterhin nutzbar.
Schonkiternochsurfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2015, 16:39   #8
tempograd
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hi chrims,
mein tip, kauf dir erstmal nichts. das einsteigermaterial kommt einfach zu teuer.
mache einen kurs und/oder leihe material in einer surfstation, bis du einigermaßen sicher surfst.
danach hol dir kein reines anfänger equipment mehr sondern eines, dass du später auch bei schwachwind immer noch als board für große segel nutzen kannst.
und vergiss einfach eines, EIN rigg und EIN board für alle bedingungen gibt es nicht, schon gar nicht am meer. würdest du dir nur eine komplettausrüstung kaufen, hast du i.d.r. fast immer das falsche material dabei.
außerdem ist einsteigermaterial anschließend nur schwer für vernünftige preise wieder an den mann/frau zu bringen.
kaufst du alles zu klein, wirst du vor lauter frust schnell zum ex-surfer.
schau doch einfach mal in die einschlägigen portale wie viele leute ihre fehlkäufe nach ein oder zwei surf-versuchen wieder verkaufen oder tauschen, weil sie aufgrund falscher beratung nicht damit klar kommen.
außerdem kommt leihen bis zum sicheren schlaufen und trapezsurfen definitiv günstiger, du musst nichts aufriggen, nichts einlagern und brauchst dazu auch keine teure materialmitnahme (z.b. im flugzeug) zu bezahlen.
gruß, jj
tempograd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2015, 23:31   #9
SKY-HIGH
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Zitat:
Zitat von tempograd Beitrag anzeigen
hi chrims,
mein tip, kauf dir erstmal nichts. das einsteigermaterial kommt einfach zu teuer.
mache einen kurs und/oder leihe material in einer surfstation, bis du einigermaßen sicher surfst.
danach hol dir kein reines anfänger equipment mehr sondern eines, dass du später auch bei schwachwind immer noch als board für große segel nutzen kannst.
und vergiss einfach eines, EIN rigg und EIN board für alle bedingungen gibt es nicht, schon gar nicht am meer. würdest du dir nur eine komplettausrüstung kaufen, hast du i.d.r. fast immer das falsche material dabei.
außerdem ist einsteigermaterial anschließend nur schwer für vernünftige preise wieder an den mann/frau zu bringen.
kaufst du alles zu klein, wirst du vor lauter frust schnell zum ex-surfer.
schau doch einfach mal in die einschlägigen portale wie viele leute ihre fehlkäufe nach ein oder zwei surf-versuchen wieder verkaufen oder tauschen, weil sie aufgrund falscher beratung nicht damit klar kommen.
außerdem kommt leihen bis zum sicheren schlaufen und trapezsurfen definitiv günstiger, du musst nichts aufriggen, nichts einlagern und brauchst dazu auch keine teure materialmitnahme (z.b. im flugzeug) zu bezahlen.
gruß, jj
Absolut richtig!

Leihen bis zum sicheren Trapez / Schlaufen fahren ... dann kannst du mal über FunBoards nachdenken. Die bekommt man auch ganz gut verkauft.

Wär schön , wenn du dabei bleiben würdest und dich nicht selbst durch Fehlkäufe aus dem Sport kickst.
Die Rechnung ist ja auch relativ einfach.
SKY-HIGH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2015, 13:06   #10
XRider
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Hallo Chrims

Ich möchte die Aussagen von Sky und Tempo für Dich bekräftigen bzw. unterstützen.

KAUFE zuerst mal nix, bzw. Ausleihen, ausleihen, ausleihen.

Ich kann mich noch gut an meine Windsurf-Anfänge erinnern. Zuerst wollte ich mir ein 190Lt. Board kaufen, dann ein 170lt., dann 145lt. - Habe aber immer ausgeliehen. Mein erster Kauf: 115 Liter.
Dieses habe ich heute nicht mehr, Nachfolger mit aktuellerem Shape war dann aber wieder ein 115 Liter Board. (Später dann noch 90Liter)

Ich habe einen Kollegen der ca. zum gleichen Zeitpunkt angefangen hat. Der hat dann ungefähr diese oben genannten Boards nacheinander gekauft.

Mehr muss ich dazu nicht sagen....

Gruss XRider
XRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2015, 18:48   #11
derthomas
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Standard windsurfsup

Zitat:
Zitat von Schonkiternochsurfer Beitrag anzeigen
Wenn ich noch mal anfangen müsste, würde ich zuerst ein iSUP mit Windsurfoption und ein 6,5qm Segel ohne Camber anschaffen. Das iSUP ist sehr gut zu transportieren, hat den Doppelnutzen, dass man auch ohne Wind aufs Wasser kann, schon ab minimalstem Wind mit hoher Standsicherheit mit dem Rigg üben kann, und bis zum Gleiten geht damit einiges, Halse , Wende, Beach- und Wasserstart usw
http://www.sup-way.de/windsurfing-auf-dem-isup/
Moin,
betr. windsurfsup mal ein bisschenmehr Infos als in Warenkörbe kopierte Herstellerinfos auf
www.surfdepotkiel.de/sup.htm
viel spass beim Informieren!
happy paddling und guten Wind
der Thomas
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Alt 26.04.2015, 13:02   #12
Schonkiternochsurfer
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@ derthomas
Erst alles lesen, ehe du rummotzt:#7
http://forum.oase.com/showpost.php?p...98&postcount=7
Schonkiternochsurfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2015, 23:29   #13
Chrims
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Moin, wollte mich hier nochmal melden. Hab jetzt mein Anfängerequipment zusammen

125 L - 285cm Board
6,4 qm Segel
4,7 m Mast

Ich will jetzt auf der Ostsee üben. In der Lübecker Bucht.

Vielen Dank für eure Hilfe

PS: hab ihr noch ein paar Newbietipps auf Lager? Irgendwas was ihr nur am Anfang hättet wissen müssen?

Liebe Grüße,
Chris
Chrims ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2015, 16:02   #14
XRider
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Standard Anfänger-Material?

Hallo Chris

Ich hoffe, dass du das Material das du gekauft hast, ganz günstig bekommen hast bzw. max. für alles 200.- Euro bezahlt hast.

Gemäss deinen Angaben handelt es sich um wirklich älteres Equipment.

Ich hoffe, dass das Board nicht zu schmal ist, denn dazumals hiess es noch Länge bringt's. Heute sind die Boards kürzer und dafür breiter. (Irgendwo müssen die 125Liter ja hin)

Ich wünsche Dir, dass du genug Geduld hast zum Ueben & viel Erfolg.
Tipps: Wie bereits erwähnt: Ueben, ueben, ueben

XRider
XRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2015, 08:39   #15
Tim33
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Standard

Zitat:
Zitat von XRider Beitrag anzeigen

KAUFE zuerst mal nix, bzw. Ausleihen, ausleihen, ausleihen.

Ich habe mir zu Anfang auch die Boards geliehen. Da kann man ausprobieren welches am besten zu einem passt und sein Feeling dafür erstmal verbessern.

Für den Anfang würde ich also auch immer die Ausleihe empfehlen
Tim33 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2015, 16:53   #16
tempograd
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Standard

...wäre interessant zu erfahren wie chris nun mit dem gebraucht gekauften material zurecht kommt.
ich kann mir nicht vorstellen, das es einfach wird.....als blutiger anfänger mit 125 litern auf 285 länge (vermutlich um die 60 cm breite)......dazu hatte man früher schon einiges an erfahrung mitbringen müssen. das board klingt für mich verdammt nach f2 orbit oder bic astro rock bzw. ähnlichem (also ca. 20 jahre alt). mit 85 kilos und dem wohl zu erwartenden boardgewicht von 10-12 kg und einem (4,70er mast (!)) 3-4 kg mast + 3-4 kg gabel, 5 kg segel + anzug ca. 3-4 kg + nass 1 kg reden wir hier von ca. ~30 kg materialeigengewicht, mit deinen 85 kg kommst du auf 115 kg. d.h du hast als anfänger genau 10 liter überschußvolumen, ok ev. durch meerwasser max. 5l zusatzauftrieb.
trotzdem, absoluten anfängern empfiehlt man 50 liter überschußvolumen und nicht 10-15.
ich denke also du wirst nicht viel spaß an der ausrüstung haben.....bzw. gar nicht erst aufs board kommen und erst das 6,4er segel rausziehen, auf dem wackeligen board.....nenene....
wenn das mal nicht in die hose geht.....
ein tipp noch zum schluß, mach unbedingt erstmal einen kurs.....das hätte ich wenn ich damals gewusst hätte wie schwierig es ist manche bewegungsabläufe zu erlernen und wie schnell man sich fehler angewöhnt, für deren beseitigung man dann jahrelang üben muss.
jj
tempograd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2015, 20:14   #17
andre69
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Standard meine Befürchtung...

Zitat:
Zitat von tempograd Beitrag anzeigen
...wäre interessant zu erfahren wie chris nun mit dem gebraucht gekauften material zurecht kommt.
ich kann mir nicht vorstellen, das es einfach wird.....als blutiger anfänger mit 125 litern auf 285 länge (vermutlich um die 60 cm breite)......dazu hatte man früher schon einiges an erfahrung mitbringen müssen. das board klingt für mich verdammt nach f2 orbit oder bic astro rock bzw. ähnlichem (also ca. 20 jahre alt). mit 85 kilos und dem wohl zu erwartenden boardgewicht von 10-12 kg und einem (4,70er mast (!)) 3-4 kg mast + 3-4 kg gabel, 5 kg segel + anzug ca. 3-4 kg + nass 1 kg reden wir hier von ca. ~30 kg materialeigengewicht, mit deinen 85 kg kommst du auf 115 kg. d.h du hast als anfänger genau 10 liter überschußvolumen, ok ev. durch meerwasser max. 5l zusatzauftrieb.
trotzdem, absoluten anfängern empfiehlt man 50 liter überschußvolumen und nicht 10-15.
ich denke also du wirst nicht viel spaß an der ausrüstung haben.....bzw. gar nicht erst aufs board kommen und erst das 6,4er segel rausziehen, auf dem wackeligen board.....nenene....
wenn das mal nicht in die hose geht.....
ein tipp noch zum schluß, mach unbedingt erstmal einen kurs.....das hätte ich wenn ich damals gewusst hätte wie schwierig es ist manche bewegungsabläufe zu erlernen und wie
schnell man sich fehler angewöhnt, für deren beseitigung man dann jahrelang üben muss.
jj
Ich befürchte, da hast Du recht.... aber vielleicht berichtet er ja nochmal über seine Erfahrungen
andre69 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2015, 10:02   #18
tempograd
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ja, da fällt mir wieder der bursche ein, der sich von mir ein altes 5,4er NP NR gekauft hat als komplettrigg. er hatte sich direkt nach dem ersten kurs einen mistral screamer der ersten generation von einem "guten" bekannten schenken lassen (schlicht müllentsorgung, wenigstens hat er nichts dafür verlangt, denn das board war windelweich). es fehlte jegliches zubehör, also nur rumpf-only. hab dann in meiner restekiste gekramt und tatsächlich noch alles passend dafür gefunden (mastfuß mit zapfen für die mistral-schlittenschiene, us-box-finne mit schraube und plättchen) und zum segel dazu verschenkt.
das teil hatte gerademal 98 kg auftrieb, stand sogar groß drauf. hab gefragt ob er jemals schon auf sowas gestanden sei....natürlich nicht, letztes board war ein 200 liter dampfer a´la rrd easyrider.
er meinte damals: er möchte ja was dazu lernen, daher hat er gleich das kleine brett genommen. selbst wog er knappe 60 und sein paps meinte er würde es mit 76 kilos auch gerne darauf versuchen.
wollte ihnen die freude nicht nehmen, hab aber gleich angemerkt, das das schon "sehr sportlich" ist und ich ihnen mindestens ein 135 liter board empfehlen würde. sie wollten mit dem screamer am gargano im urlaub surfen....
gehört hab ich nie mehr was von den beiden, fand aber ca. ein jahr später die komplette ausrüstung inkl. eines wohl noch dazu gekauften 135er jp x-cite-rides bei quoka zum verkauf stehen. ich hab mein segel sofort wiedererkannt, weil es unten meine initialen mit edding drauf hatte und auch die aufkleber noch dran waren.
hier hat die falsche materialwahl definitiv wieder zwei ex-surfer erschaffen.
genau deswegen bin ich so vorsichtig mit kleinen volumina.
ich hab auch die erfahrung gemacht, das viele surfer die heute sicher und gut surfen sich heute gar nicht mehr in die zeit, als sie die ersten schritte auf dem board gemacht haben zurückversetzen können. viele blenden auch den ganzen frust aus den sie z.t. mit dem material hatten und erinnern sich nur an die erfolgserlebnisse. geht mir selber auch teilweise so.
na vielleicht hören wir mal noch was von ihm....
tempograd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2015, 11:59   #19
Chrims
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Hallo liebe Windsurfer

Ja, ich war tatsächlich ein paarmal auf der Ostsee, habs auch einigermaßen hinbekommen, allerdings nur 10 bis 20 Meter, dann... platsch

Ich behalten das Equipment aber für spätere Zeiten, nur so aus fun, um zu gucken ob ich es rein theoretisch hätte schaffen können.

Ich lasse mich aber nicht entmutigen und werde deswegen jetzt einem Windsurfverein beitreten. Anfängerkurse belegen und passendes Material ausleihen.

Wassersportarten kommen allesamt mit einer sehr hohen Anfängerhürde (wenn man das so formulieren kann) Lust und Frust liegen da nah zusammen... Eines Tages werde ich aber wieder der verrückte Typ auf Fehmarn bei 23 ktn über die Wellen gleiten, sah echt gut aus

Vielen Dank nochmal an alle. Ich bleibe hier aktiv und werde von meinen Fortschritten berichten.

Bis dann,
Chris
Chrims ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2016, 09:59   #20
wellness
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------> "Wassersportarten kommen allesamt mit einer sehr hohen Anfängerhürde (wenn man das so formulieren kann) Lust und Frust liegen da nah zusammen..."



finde ich nicht, mit 250 Liter und 80 cm Breite sollten sogar kräftige Jungs an ersten zwei Tagen Spaß haben wie auch Anfänger-Wellenreiter auf 9er Brettern und 80cm Wellen oder Bodyboarder auf erst einmal leicht größeren Brettern

wellness ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2016, 11:13   #21
wasserteil
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mit Kursus oder Bekannten und Vorwissen wie http://www.educatium.de/windsurfen/
sollte eigentlich nach drei intensiven Einheiten das Meer erobert werden

es empfiehlt sich auch ein Ruhetag zwischen den Brettwackeleien
wasserteil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2016, 15:57   #22
tempograd
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Zitat:
Zitat von Chrims Beitrag anzeigen
Wassersportarten kommen allesamt mit einer sehr hohen Anfängerhürde (wenn man das so formulieren kann) Lust und Frust liegen da nah zusammen...
Hallo Chris,
eigentlich stimmt das nur dann wenn man das falsche Einsteigermaterial nutzt.
Ich habe es hingegen am Gardasee erlebt (als es noch den Michiel Bouwmeester am Pier gab), dass Leute es von absolut Null Können, bis zum Schlaufensurfen und Trapezfahren in nur einer Woche geschafft haben. Teilweise klappte sogar schon der Wasserstart (eine der schwersten Hürden...wie Dir sicher viele Surfer bestätigen werden).
Und richtig so.....geh zum Verein und beleg Kurse. Aber auch dann wirst Du eines Tages feststellen wie veraltet Dein damals gekauftes Material war und wieviel leichter alles mit modernen Komponenten wird.
jj
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Alt 17.05.2016, 18:05   #23
wasserteil
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"Schlaufensurfen und Trapezfahren in nur einer Woche geschafft haben."

Nehmen die irgendwelche Drogen ? Klingt etwas seltsam, wenn ich so die Anfänger der letzten Jahre betrachte ...



"wieviel leichter alles mit modernen Komponenten wird"

und wieviel schwerer das Heck bei Anfängern im Wasser bremst, während die etwas schmaleren Boards immer gut abgehen
wasserteil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2016, 15:13   #24
tempograd
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Zitat:
Zitat von wasserteil Beitrag anzeigen
"Schlaufensurfen und Trapezfahren in nur einer Woche geschafft haben."

Nehmen die irgendwelche Drogen ? Klingt etwas seltsam, wenn ich so die Anfänger der letzten Jahre betrachte ...
Vielleicht solltest Du mal ne Halbe weniger trinken und mal in einer Surfschule vorbeischauen....klar wenn man als Anfänger nach zwei Tagen Schnupperkurs und Stehdümpeln, dann mit dem ersten eigenen bei ebay ohne Erfahrung geschossenen "Schrott-Material" ohne weitere Anleitung herumplantscht wird da wohl nichts draus. Die neuen breiten Boartds sind da schon eine sehr große Hilfe. Es muss ja nicht gleich ein 76 Liter Sinker sein, Schlaufen- und Tapezfahren kann man auch auf eine Starboard Go lernen - denn stell Dir vor sowas hat im Gegensatz zu einem 1976er Mistral Competition auch schon Schlaufen...

Zitat:
Zitat von wasserteil Beitrag anzeigen
"wieviel leichter alles mit modernen Komponenten wird"

und wieviel schwerer das Heck bei Anfängern im Wasser bremst, während die etwas schmaleren Boards immer gut abgehen
Ich bezog mich da vor allem auf die modernen Einsteiger Riggs, die im Gegensatz zu bleischweren Epoxy Prügeln als Masten und dünnen anstatt armdicken Gabelrohren, sowie kaum Wasser aufnehmenden Segeln ein deutliches Plus an Handling bieten und somit eindeutig weniger Kraft beim Segelaufholen erfordern.

Tja und Deine deutlich schmaleren Boards gehen nur in eine Richtung gut ab, nämlich für einen Anfänger bei ner Eskimo-Rolle seitwärts.

Also echt so ein Schmarrn.....hast wohl sowas modernes noch nicht gefahren, sonst würdst nicht so einen Mist verzapfen....

Dann empfiehl doch einem Einsteiger gleich eine Needle mit 35 cm, was meinste wie die gut "abgeht"!!!
jj
tempograd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2016, 10:13   #25
wasserteil
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Warum immer so aggro? Man kann doch auch neutral mit etwas mehr Offenheit und richtiger Analyse über Erfahrungen diskutierten und vergleichen .

Vorweg, ich trinke keinen Alkohol, damit also auch keine "Halbe" und fahre infolge Spotnähe zu 80% neben Surfschulen, ich kenne die Bilder dort gut.

Weiter sind die etwas (!) schmaleren Frühangleiter wie Kona One, Longrider RRD und Fanatic Cat nicht "meine" Boards, ich weiss nicht, woher Du das hast. Mein Brett hat mehr Breite, aber mache mir manchmal den Spaß, mit einem echten Oldie oder einem Kona vom Nachbarn bei gleichen Daten doppelt so schnell die Aufsteiger bei Mittelwind zu überholen, die mit dem Heck bremsend durch die Gegend eiern ("Du hast doch auch nur 6m2 und viel Liter, wieso gleitest Du die ganze Zeit an mir vorbei?"). Das Kona ist beispielsweise sogar in einigen Vereinen ein Schulungsbrett, unter 68 cm Breite und über 75 kg Körpergewicht wird ein schmales Brett natürlich zur Quälerei am ersten Tag.

Dazu noch Zitate vom surf-magazin, Leute, die über viel Erfahrung verfügen und den Vergleich haben:

"
---...Deshalb sind die breiten „Wide Body“-Boards konsequent auf Gleitfahrt ausgelegt. Unterhalb der Gleitgrenze schiebt sich jedoch die gedrungene Form durchs Wasser, mit breiter Bugwelle, wie ein Hafenschlepper mit fetter Last an der Trosse. Das Wasser wird nicht elegant verdrängt, sondern baut sich bremsend vor dem Board auf...

---... Longboard neuester Generation getauscht wird: Das Segel fühlt sich angenehm leicht an und wandelt jeden Windhauch dank des geringen Wasserwiderstands in Geschwindigkeit um. So beschleunigt ein Longboard besser, kommt durch die bessere Eingangsgeschwindigkeit auch spürbar früher ins Gleiten ...

---...kurze Boards sind dagegen empfindlich um die „Wipp*achse“. Der unerfahrene Surfer steht ständig auf der Bremse, das Heck sinkt ab, Gurgeln statt G
Gleiten ist das Resultat...

"

aus: http://www.surf-magazin.de/test_tech...kona/a143.html



genau dass sehe ich, seit es diese breiten Boards gibt. Du musst auch mal zu An- und Aufsteigerbedingungen zum Wasser fahren. Man kann natürlich auch die Herstellervideos aus Fuerte Ventura bei ablandigem Wind im Kopfe haben und bei 13 Knoten und 5-6 m2 denken, man fährt ebenso. Das ist jedoch realtitätsfern.

Und vor allem beachte die Angaben, die wohl mehrere Forenleser haben, die für mich im Vordergrund stehen:
- blutiger Anfänger
- Surfkurs besucht
- 184cm, 85kg, Ostsee ! (tiefe Ostsee mit Wellen, nicht kniehohe Badewanne)

Sollen die Nicht-mehr-Anfänger bei WS 4-5 auf 130l 300m westlich von der Westküste Fehmarns die Seenotretter heran winken? Ein anderer Forenbenutzer beschreibt es so:"Ich bin von einem 190 Liter Board von heute auf morgen auf ein 120 Liter Board umgestiegen - den Frust danach kannst du dir sicher vorstellen ... "


Hoffen wir auf nicht allzu heisses Wetter
wasserteil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2016, 11:09   #26
wasserteil
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Für die Interessenten an ISUPs:

Es gab einen aktuellen Test von SURF-MAG Ausgabe 06 oder 07/16 aufblasbare Wind-SUP, insbesondere Beschreibungen zu Angleiten, Übergang Gleiten, Schwachwind etc.

wasserteil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2017, 12:40   #27
Surfer1958
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Standard Empfehlung

Board. 130 - 140 Liter, Typ Freeride, Segel ca. 5,3 und ca 6,5 Freeride.alles gebraucht, aber jemand der sich auskennt mitnehmen
Zitat:
Zitat von Chrims Beitrag anzeigen
Hallo liebe Surfgemeinde,

ich bin ein blutiger Anfänger und habe ein paar Fragen bzgl. der Ausrüstung.
Vor einiger Zeit habe ich einen Surfkurs besucht und möchte jetzt im Sommer gerne üben.

Zu mir:
Ich bin 184cm groß und wiege 85kg. Ich möchte gerne auf der Ostsee surfen.

Welche Ausrüstung würdet ihr empfehlen?

Ich möchte keine Sprünge oder ähnliches machen, auch muss ich nicht Höchstgeschwindigkeit erreichen.
Wenn ich diesen Sommer sicher auf dem Brett stehen und ein bisschen hin und her fahren kann, ist das für mich völlig ausreichend

Hier ein paar Fragen, die mich aktuell quälen:
Wie viel Volumen?
Welche Dimension?
Wie viel qm Segel?

Ich freue mich auf eure fachkundige Hilfe
Surfer1958 ist offline   Mit Zitat antworten
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