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Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

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Alt 26.05.2003, 19:17   #1
Sascha Jung
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Zweiter Testbericht Guerilla ARC

So, es war also soweit, die Guerilla wurde das erste mal in die Lüfte gelassen.

1. Aufbau lt. Beschreibung
2. Vorbefüllung
3. Start
-alleine
-Helfer
4. Flugeigenschaften
-vom Windfensterrand in den Zenith
-Autozenithfunktion
-Depower
-Lenkkräfte
-Handling an der Bar
-Wasserstartverhalten
-böiger Wind
-Power
-Springen
-Höhe laufen
-Landen
5. Abbau


1. Aufbau lt. Beschreibung

Wenn man sich die mitgelieferte Beschreibung in Form eines kleinen Heftes vor dem Aufbau durchliest, wird man später keinerlei Probleme mit den Flugleinen, Knotenpunkten, Setupmöglichkeiten haben. Es ist alles ausreichend und einfach beschrieben.

Es gibt keine Probleme mehr. Die 30m Leinen einfach an vorgefertigten Vorleinenknotenpunkten der Bar befestigen. Die 4x 30m abrollen und an den jeweiligen Befestigungspunkten, je nach Setup, am Kite befestigen. Es dürfte mitlerweile ja klar sein, welche Leinen wo sind. Für diejenigen, die es noch nicht wissen: „Kurs machen, oder von erfahrenem Kiter zeigen lassen“.

2. Vorbefüllung

Den Kite vorbefüllen, hier sind zwei verschiedene Wege in der Broschüre beschrieben. Zum einen die Standardbefüllung. Man stellt sich auf einen Tip und hält den anderen nach oben und lässt die Luft einfach durch die Vorderöffnungen einströmen, bis der Kite befüllt ist, dauert ca. 20 Sekunden.

3. Start

-alleine
Wenn man alleine ist, steht auch in der mitglieferten Anleitung, einfach den Kite vorbefüllt ausbreiten, im 45° Winkel, den Luv Tip mit Sand beschweren. Bar ins Trapez gehängt und langsam zurücklaufen. Kite steigt langsam auf und schwebt Richtung Windfensterrand. Das Problem, dass der Kite ein wenig rumzickt und zum invertieren neigt (durchploppen) gibt es hier, wenn nicht richtig vorbefüllt, ebenfalls. Abhilfe hier: „Solange anpowern (Bar zum Körper) und langsam, Schritt für Schritt, bis der Kite richtig befüllt ist. Dies ist ganz leicht zu sehen.

-Start mit Helfer:
Nachdem ich immer wieder gesehen habe, wie unterschiedlich Tubefahrer und Mattenfahrer an eine ARC als Starthelfer agieren, hier nochmals das richtige Prozedere. Eine ARC ist eben kein Tube, aber auch keine Matte. ARC ist eben ARC.
Man hat zuerst als Helfer beide Tips zusammengelegt in beiden Händen. D. h. die Enden liegen aufeinander.
Jetzt bewegt man sich als Helfer an den Windfensterrand bzw. der Kiter läuft so, dass der Helfer an der Startposition steht. Nun lässt der Starthelfer nach einem Zeichen des Kiters den oberen Tip los. Der Starthelfer steht in „Luv“, d. h. vor dem Kite.
Der obere Tip steigt nach oben und der Kite öffnet sich. Den unteren Tip hat der Helfer noch in der Hand, für den Fall, dass etwas passieren sollte. Leinendreher o. ä. Sobald alles klar ist, merkt man als Helfer schon, dass der Kite Richtung Windfensterrand drängt, bzw, vom Kiter weiter nach oben Richtung Zenith will. Dann einfach den unteren Tip loslassen. Fertig

4. Flugeigenschaften:

- vom Windfensterrand in den Zenith:
unmittelbar nach dem Start fliegt der Kite an den Windfensterrand. Nun hat man die Möglichkeit noch Feineinstellungen mit dem Adjuster vorzunehmen. Mehr Depower, mehr Power, je nach Zug. Die Bar kann hierbei losgelassen werden, da der Kite an Ort und Stelle parkt ohne Tendenz zum ausbrechen, mit der Zeit steigt er dann automatisch in den Zenith, oder man lenkt in selber hoch.

-Autozenithfunktion
diese ist nicht so ausgeprägt, wie bei der S-ARC, aber wie oben beschrieben parkt der Kite mehr an Ort und Stelle und steigt erst mit der Zeit in den Zenith. Ist er dort erst einmal angekommen, steht er dort Bombenfest und man kann ein Buch lesen. Wir haben den Test mit am Bodenrollen, auf den Rücken drehen mit absoluten ARC Anfängern durchgeführt!

-Depower
die Depowerwirkung ist wie bei den Tubekites ausgeprägt. Ganz im Gegensatz zu den S-ARC´s entwickelt die Guerilla keinen Druckaufbau in Depowerstellung bei Geschwindigkeitszunahme. Wenn man den Kite bei Geschwindigkeit anpowert merkt man ganz deutlich den Druckzuwachs und den damit verbundenen Lift, also ganz Tubelike.
Insgesamt beträgt der Depowerweg ca. 30-40cm, ebenfalls alles in der Anleitung beschrieben, bei welchem Einstellungsbereich der Kite reagieren soll. Funktioniert alles einwandfrei.

-Lenkkräfte
je nach Einstellung von Servolenkung bis normal. Hängt von den hinteren Befestigungspunkten ab. Befestigt man ganz hinten reagiert der Kite ein klein wenig träger, aber dafür keine Lenkkräfte. Dies wird gerade bei der 18er ziemlich deutlich.
Befestigt man weiter vorne, werden die Lenkkräfte höher, reagiert aber auch schneller

-Handling an der Bar
es sieht eigentlich alles nach einer Gaastra Bar aus. Es ist alles bis auf eines dran, die Rückwärtsstartleine fehlt, aber die kann ja einfach mit 60-70cm Tampen schnell angeknotet werden. Looptampen läuft durch die Carbonbar leichtgängig, somit immer direktes Gefühl was mit dem Kite passiert. Was noch auffällt: Die Bar ist sehr dünn, wenn Sie ein wenig dicker wäre, könnten die Druckkräfte ein wenig besser auf die einzelnen Finger verteilt werden.

-Wasserstartverhalten
abgesehen davon, dass dieses Teil einfach nicht runterfallen will, kann man natürlich absichtlich mal im Wasser landen. Aber wer will das schon. Ok, ich habe es gemacht. Handling wie bei der S-ARC, also super einfach. Liegen die Tips aufeinander, einfach an den Frontlinen mit kurzen gefühlvollen Pumpbewegungen zum Körper, die Front vom Kite in den Wind ziehen, Kite öffnet sich automatisch bei genügend Wind, ca. 2-3 bft. (wer kitet hier schon?) .
Beim Rückwärtsstart ist es nicht mehr ganz so einfach, aber auch noch handlebar. Man zieht die selbstangebrachte Rückwärtsstartleine zu sich her. Der Kite steigt langsam nach oben. Kite dreht sich und schon geht’s weiter.
Alles in allem sollte man einfach den Kite nicht ins Wasser fliegen!!!

-böiger Wind:
absolut kein Thema, wie bereits bei der S-ARC. Jetzt mit der Guerilla aber noch besser, da wirkliche Depowerfunktion. Der Kite hat mich mal 10m überflogen, war da gerade im Teich gelegen. Kein stallen oder abstürtzen über die Front. Die Guerilla wandert langsam mit den Wind Richtung Lee und alles ist beim alten.

-Power
Die Kraftentfaltung verändert sich mit jedem Zentimeter, mit dem man an der Bar arbeitet. Durch das optimierte Tragflächenprofil des Kites wird ein guter Lift nach oben entwickelt. Ebenso ist in Fahrt durch bewegen an der Bar entweder mehr Druck, bzw. depower im Bereich von 30 cm zu regulieren. Die Guerilla 18 macht auf jeden Fall mehr Druck als die 1510 Standard ARC. Der Powervergleich zu einem 19er Gaastra bzw. 16,5 Warrior lässt sich ziehen. Hängt aber natürlich auch wesentlich vom Fahrer ab. Windbereich von 3 – 6 bft mit dem G18, bei entsprechendem Gewicht + Board. 95kg Kitewake 151cm

-Springen
wie bei der Power beschrieben. Wesentlich mehr Lift als die Standard ARC´s. Das Landen wird bei voll durchgezogener Bar butterweich. Die gute Depower Leistung hilft auch beim Kantendruckaufbau, wenn man den Kite kurz vor dem Sprung nach hinten fliegt, keine Querbeschleunigung, bis es einen aus dem Wasser reisst.

-Höhe laufen
durch die gute Depowereigenschaft der Guerilla wird Höhe ziehen ebenfalls zum Kinderspiel. Kein verlieren der Höhe durch Böen, die einen Downwind reissen. Anders als zur Standard muß man nun die Bar immer ein wenig anziehen um genau den Druckpunkt zu erhalten. Aber auch das ist einhändig überhaupt kein Problem

-Landen
Zwei Möglichkeiten, ebenfalls in der Anleitung beschrieben.
Zum einen den Kite an den Windfensterrand fliegen und dann das Quick Release betätigen. Kite weht aus.
Zum anderen den Kite an den Windfensterrand fliegen, Landehelfer greift sich den unteren Tip und läuft Richtung Kiter. Der Kite weht aus.
Bei wenig Wind bietet sich auch noch die Möglichkeit den Kite über die Rückwärtsstartleine in der Powerzone zu landen. Aber dies sollte nicht so beachtet werden.

6. Abbau

Die Tips aufeinander legen. Die Leinen an der Bar aufwickeln, sichern mit der Safteyline und die Bar dann auf die Tips legen und dann den Kite wie einen Teppich zusammenrollen. Einpacken. Ich habe fertig.

Fazit: Ein rundum gelungener Kite, schöne Verarbeitung. Die Verstärkungen gehen tief in den Kite hinein. Peter Lynn hat hier seine Hausaufgaben gemacht. Im Gegensatz zu einem Video ist jetzt eine Anleitung über den Kite und Bar dabei. Hier wird alles genau beschrieben. Ebenso ist das einfache Handling zu loben, ganz im Gegensatz zu den Standard Modellen. Adjuster, das Beste Saftey und Quickrelease System auf dem Markt. Kite weht wie eine Fahne aus (das ist einzigartig).

Bitte auch den ersten Bericht beachten!

In Anbetracht des günstigen Preises wird dieser Kite definitiv viele Anhänger finden und dies auch ohne viel Werbung, wie es schon die Standard ARC gefunden hat.

Preisbeispiel bei Bestellungen bis zum 30.06.03
Guerilla 18 ready to fly (inkl. Bar und Leinen) zzgl. Versand: 758,- EURO
Die kleineren Größen dementsprechend weniger.
Beim Kitesyndikat (Süd), also bei mir


Diesmal kann gefragt werden.
Sascha Jung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2003, 20:43   #2
Niki
 
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Daumen hoch

Hey Sascha,

cooler Bericht, danke Dir.

Muss doch irgendwann bei Euch vorbeifahren um Dir endlich mal die Hand zu schütteln und einen Blick auf die G-ARC zu werfen. Bin ja eigentlich auf Tube umgesattelt, aber wer weiß ...

Saludos
Niki
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Alt 27.05.2003, 14:32   #3
Plumps
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Frage

Hallo Sascha!

Vielen Dank auch für den ausführlichen Testbericht.

Ich hätte als bisher reiner Tubeflieger - nicht den Hauch einer Ahnung von Matten, ausser dass ich sie erkenne - noch ein paar Fragen. Allerdings will ich nicht die Grundsatzdiskussion Tube oder Matte lostreten!!

1.) In welchem Windbereich glaubst du kann ich mit 80 Kilo den 18er fliegen? Ist das was für Binnenseen mit boeigen Bedingungen?

2.) Ich starte fast ausschließlich vom Segelboot aus. Ist einfach praktisch. Mit einem Tube ist das kein Problem. Schnüre ordnen, Kite aufblasen, ins Wasser schmeißen, hinterher springen, Kite wegtreiben lassen, kurzer Zug und schon steht er. Was meinst du, funzt das auch mit einer Matte, oder brauch ich für das Vorbefüllen einfach zu viel Platz bzw sinkt mir das Ding, bevor er weit genug weg ist?

Wäre genial, wenn du da Tipps hättest

Gruß Plumps
Plumps ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2003, 13:01   #4
souljibe
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Wir kriegen doch noch eine 13er zum TEstival nach Loissin, wenn ihr also mal Probe fliegen wollt kommt vorbei.
Schade das PL zur Zeit so Lieferschwierigkeiten hat, sonst wäre auch noch die 10er und 15er da.
souljibe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2003, 19:27   #5
Sascha Jung
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@Plumbs

sicherlich ist es nich so leicht, wie mit einem Tube vom Boot aus zu starten.

Wenn Du die ARC gut vorbefüllst, dann kannst Du auch einen Wasserstart damit machen, aber hierzu muss Sie wirklich voll sein. Wäre aber mal was Neues, könnte man ja mal einen Test draus machen. Interessiert mich selber.

Dann legt man den Kite am besten voll ausgelegt auf den Rücken (Streckung verläuft von Luv nach Lee) und Du hälst die Leinen (Front und Backline) der Luvseite gespannt, so weht der Kite ständig aus und macht auch keine Zicken. Die letzten Meter, dürfte die Spannweite des Kites sein, bekommst Du dann das Problem, dass sich die Lee Leinen lansam spannen und sich der Kite aufrichtet. Entweder lässt Du den Kite durch den Druck nach Lee weiter ausweichen, so legen sich die Tips aufeinander, bzw. der Kite öffnet sich. Hier musst Du dann selber entscheiden ob Du Ihn schon startest oder nicht. Sollte eigentlich kein Problem sein. Falls der Kite noch nicht richtig gefüllt ist, kann es vorkommen, wenn Du zu stark depowerst, das er wie ein wild gewordenes Pferd versucht einzuklappen oder zu invertieren. Hier einfach anpowern, so dass der Kite keine Vorwärtsgeschwindigkeit mehr hat und dann Stück für Stück nach vorne fliegen. Hierbei sieht man auch, wie sich der Kite richtig befüllt. Ähnlich wenn man Wasser in eine Flasche füllt.
Wenn Du die Tips aufeinander liegen läßt, einfach so vorgehen, wie ich es im Testbericht geschrieben habe. Die Frontleinen behutsam ziehen, der Kite öffnet sich und dann gehts los.

Aber würde mich wirklich interessieren, ob das so klappt. Schreib mal zurück. So läuft das übrigens auch mit der S-ARC.

MfG

Sascha
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Alt 28.05.2003, 19:34   #6
Sascha Jung
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@Plumbs

Fast vergessen.

Windbereich dürfte ähnlich wie bei einem Tube sein. Bis 5 bft. kein Problem.

Das Du hier eine Diskussion auslöst, kann ich mir nicht vorstellen, da die ARC weder zu den Tubes gehört, noch zu den Matten.

Interessant wäre hier vielleicht die Diskussion, warum die ARC so günstig ist und die anderen nicht ?

Was könnte ich empfehlen. Such Dir einfach einen anderen Sport. Nein, war ein Scherz. Mit einer 15er dürftest Du gut unterwegs sein, mit einer 18er ebenfalls, die kleineren benötigst Du bei stärkerem Wind.

Böiger Wind bedeutet. Fahr mal am Brombachsee. Laß mal einen Nord- oder Ostseekiter an einen Binnensee. Der wird Dich dann fragen, wie man da überhaupt kiten kann bzw. ob das noch Spaß macht. Grins.

Nein, die ARC ist für böige Bedingungen bestens geeignet, da Sie auch noch bei 1bft. oben bleibt. Die neuen Tubes stehen da aber auch nicht weit dahinter, da die Fronttubes richtig klein geworden sind und damit auch eine Schwerpunktverlagerung durchführbar war.

MfG

Sascha
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Alt 29.05.2003, 13:40   #7
Albkiter
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Hi,

Toller Bericht, macht richtig Lust auf mehr.
Dein Bericht deckt sich mit den Erfahrungsberichten in den Internationalen Foren...scheint so als sei das einzige große Manko des G-Arcs die ultralange Lieferzeit. Mein 13 er ist immer noch nicht da (((.

Wann gibts die ersten Videos???

Grüßle Frank
Albkiter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2003, 15:44   #8
cufly
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@sascha

ab wieviel knoten geht der 18er denn los? (unter zu grundlegg gewicht und board)?

aloha frank
cufly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2003, 08:36   #9
rt001
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Hi Frank!

Probier mal den hier:

http://f1.grp.yahoofs.com/v1/YPPWPr1FPQHXJyrGzP-74j6tknZx6TESeZ6jOk1CJH9M_Z997PKDJNpNkQPTW pE_KVyjlPbaODG7_CtE/GUERILLA%20WIND%20RANGES.xls

Hat einer aus dem Arcuser-Forum (http://groups.yahoo.com/group/arcusers/) zusammengestellt. Soll auch ganz gut hinhauen.

Dein Gewicht musst du, glaub ich, mal 2,2 nehmen, dann hast du es ca. in lbs raus.


Gruß

Ralph
rt001 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2003, 13:03   #10
Plumps
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@ Sascha

Test draus machen?? Wie wärs, wir suchen uns ein schönes, windiges Wochenende aus, packen die Kites ein und verziehen uns auf den Starnbergersee - auf dem Boot kann man sogar recht gut übernachten - und testen das mal??? )

Also wenn du mal sowieso in der Nähe von Muc bist, meld dich einfach mal. Würd mich sehr interessieren!

Gruß Plumps
Plumps ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2003, 12:54   #11
Sascha Jung
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@Plumbs

komme gerne darauf zurück.


@cufly

hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Ich selber mit 95kg zusätlich Klamotten, Weste und Liquid Force 161 Board war bei 3 bft unterwegs. Allerdings stabile 3, also nicht auf 2 oder gar noch weniger.
Die Guerilla baut eben keinen Druck durch höhere Geschwindigkeit auf. Daher anderes fliegen als bei den Standard-ARC´s.
Als absolute Leichtwindwaffe gibt es eben nur den MastAir bzw., eben am Salzhaff habe ich die 6ktn Kiter gesehen. Das war wirklich unglaublich.

MfG

Sascha
Sascha Jung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2003, 14:42   #12
Albkiter
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@rt001

der Link funktioniert nicht mehr. Wie heißt denn das Video, kann man es noch woanders saugen???

Das mit dem Bootsstart finde ich auch ne super interessante sache...wer weiß wie lange wir noch vom Ufer aus starten dürfen!!!

Grüßle

Frank
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Alt 02.06.2003, 15:08   #13
KiKa
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@Sascha

Hi Sascha,
warst Du am Sonntag auch am Haff?
Ich hatte nur einen 9.5 er Titan dabei. Da ging eigentlich nichts. Die ARC's, die am Start waren, haben mich schon ganz schön beeindruckt (Stabilität etc.). Habe leider vergessen mich zu erkundigen welche Größe die hatten. Ich überlege mir nun zu meinem 9.5 er noch einen 18 er G-ARC zu holen. Meinst du, das ist eine sinnvolle Ergänzung. Könnte ich denn als Einsteiger mit dem Teil überhaupt klarkommen?
KiKa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2003, 18:32   #14
cufly
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@rt001 danke. der link funktioniert leider nicht

@sascha
ist dann sicher eine individuelle sache. bei 3bft geht auch der 15.5er psycho schon los. werds wohl mal testen müssen. der 16er mastair ist leider keine alternative auf grund des geringen einsatzbereiches.
cufly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2003, 18:56   #15
Sascha Jung
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@Kika

ja war vom Freitag bis Samstag.
Die rote Guerilla am Freitag hatte 18m².
Der Stack hatte oben (türkis) 15,1m, die orangefarbene drunter 11,2m². Der lief ja am Freitag recht gut. Freitag war ich mit dem blauen 12er Mastair draußen.
Der Titan benötigt schon ein wenig Wind. Ist keine Schwachwindwaffe, wie angepriesen. Die Guerilla allerdings auch nicht.

Wenn Ihr mal im ARCuserForum unter Files schaut, da ist die Excel Liste abgebildet. Sind auch ein paar nette Videos dabei.

Grüsse

Sascha
Sascha Jung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.06.2003, 21:00   #16
rt001
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Hallo!

Tut mir leid mit dem Link.

Versucht´s mal so:

Auf den Link, dann seid ihr auf der Hauptseite. Dann links auf "Files". Letztlich die GUERILLA WIND RANGES.xls öffnen oder runterladen!

http://groups.yahoo.com/group/arcusers/

Gewicht in kg*2,2 nicht vergessen.

Hoffe jetzt klappt´s.

Gruß

Ralph
rt001 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2003, 08:51   #17
cufly
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@rt001
jupp, funzt. dank dir nochmal!
cufly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2003, 09:10   #18
swisskite
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@rt001

Wie ist denn die Flat Area auf der Excel Tabelle gerechnet?

keep on calculating

swisskite
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Alt 03.06.2003, 16:12   #19
rt001
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@swisskite:

Soweit ich weis musst du dort die ausgelegte Fläche (10, 13, 15 oder 18) angeben. Und das "funktioniert" nur für G-Arc´s.

Gruß

Ralph
rt001 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2003, 17:40   #20
KiKa
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Mal 'ne Anmerkung zu der Excel-Tabelle.
Die Werte basieren ja auf den Erfahrungen mit einer 13 'er ARC. Ob sich das einfach so proportional hochrechnen lässt? Die Angaben auf der Homepage wwww.peterlynnkiteboarding.com weichen von den für eine 18'er ARC gerechneten Werten ja ganz schön ab.
KiKa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2003, 18:24   #21
cufly
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wenn ich auf die lynn seite schaue, geht der 18er bei 2,5 bft los bzw 5 knoten... nur bei welchem gewicht... und stimmt das auch?
cufly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2003, 21:00   #22
swisskite
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Thanx @ rt001

Jetzt frag ich mich natürlich dasselbe wie KiKa. Am besten probiert man das halt selber aus. Wir machen ja nix als kiten ;o)

keep on testing

swisskite
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Alt 06.06.2003, 13:02   #23
NPW
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Hallo Sascha,
Kannst du mal was zur Länge der Leinen sagen. Ist das Setup so wie bei den S-ARC`s, oder hat sich was geändert ?

Gruß, Stefan
NPW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2003, 17:13   #24
Sascha Jung
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@NPW

Leinensetup ist bei der Guerilla ultra easy.

Original Bar. Originalleinen. Festmachen. Fertisch.

Wird natürlich auch wieder alles über die Vorleinen geregelt.

Bei einer anderen Bar, dürfte der Abstand ca. 20-30cm betragen im depowerten Zustand. Backlines länger.

MfG

Sascha
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Alt 06.06.2003, 17:15   #25
Sascha Jung
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@NPW

habe gerade nochmals nachgesehen. Ist fast gleich lang.
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Alt 07.06.2003, 08:31   #26
Sascha Jung
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An alle Guerilla Flieger:

Jetzt habt Ihr ja alle fleißig geantwortet und gefragt und der eine oder andere hat ja bereits eine Guerilla. Gut die Lieferzeiten sind gerade wirklich besch...und der Wind in Europa ist auch nicht gerade die Creme de la Creme.
Aber mich würden jetzt eure eigenen Erfahrungen mit der Guerilla interessieren.
Legt mal los.


MfG

Sascha Jung
(ich glaube ich werde jetzt immer so Unterschreiben müssen, nur um Mißverständnissen vorzubeugen..)
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Alt 07.06.2003, 14:59   #27
waveripper
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Ohhh Mann! Jetzt bohrt der auch noch in der Wunde rum . Nicht nur das der Wind in den letzten Wochen derart besch...eiden war, daß ich kaum dazu kam meinen ebenfalls neuen F-12 zu testen bzw. nur über der grünen Wiese kreisen lassen konte, ganz zu schweigen vom brandneuen G-10, hänge ich auch noch wie blöde am PC, um meine Diplomarbeit fertig zu machen. Aber für Sonntag und besonders Montag sieht's ja windmäßig ganz gut aus (Ooooooooooooommmmmmmmmmmm, großer Rasmus, altes Rübenschwein, laß Wind und Sonne mit uns sein!). Da werde ich mich versuchen loszueisen und ein paar "Wellen rippen" ! Ich brauche dringend wieder mal "etwas Gleitzeit"!!! Wenn dann irgendwann der Wind mal reicht, um meine 95kg (NUR Muskeln und Samenstränge !!... Wer lacht da! ) mit dem G-10 aus dem Wasse zu heben, dann kommt auch der Bericht. Ich hoffe ja immer noch, daß der Windrange der beiden sich gut ergänzen wird .

Tschöö
ToM
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Alt 07.06.2003, 15:32   #28
Sascha Jung
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Blinzeln

@waveripper

Du arme Sau. Gut das ich das schon hinter mir habe. Aber in Bezug auf Kiten geht es uns wohl allen so.

Viel Erfolg
Echt geiles Sonnenwetter. Jetzt müsste nur noch Wind sein.
Wir brauchen ein Opfer....

MfG


Sascha Jung
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Alt 10.06.2003, 13:24   #29
Sascha Jung
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Hallo Leute,

nochmals zur INFO, dass ich keine Mails mehr wie unten stehend bekomme!

Der Versand wird 2x berechnet. Einmal zu mir, dann von mir zu euch. Nachdem dort Auslandsversand dabei ist, sind es genau 19,32 EURO.

Wenn Ihr euch unten stehende Mail durchlest, würde mich interessieren, ob der "Händler um die Ecke" selbst mit den 20 EURO Versand günstiger ist?
Bitte um Info!
Es ging um eine Guerilla 10 für 457,89 EURO zzgl. 20 EURO also 478,- EURO.

Wenn der Händler um die Ecke günstiger ist, dann laufe ich da aber auch hin.
_________________________________________________
Hallo Sascha,
habe gerade deine mail gelesen,20€ Versand sind wohl jenseits von gut und böse,für ein Paket dieser Größe zahle ich 6,80€ bei der Post.
Da gehe ich zum Händler um die Ecke,das wird günstiger.
Robert
__________________________________________________
Sascha Jung ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2003, 19:35   #30
JOJO17
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hi, auch wenn ich in dieser diskusion störe aber...
ich bin kite beginner habe mal gerade einige übungsstunden am strand und 10 minuten frust im wasser hinter mir.(ich stand bereits auf dem board und dann 0 wind) naja besser als zuviel.
da ich schon eine super info aus dem forum habe bezüglich geeignter kit bis max 4 beaufort bei 84kilo. stellt sich mir die frage was ist denn ein guerilla ARC ? ist das was für mich als anfänger? würde mich über eine rückinfo freuen,
da ich mich mit einem kauf beschäftige.
danke.
jojo
JOJO17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2003, 22:57   #31
waveripper
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Reden

Hallo @all arcuser,

da habe ich doch am Sonntagnachmittag den PC vor den Tower getreten und auf Diplom und Proff geschi...äh...egal und hab' mich auf den Weg zur Ostsee gemacht. Die Ankündigung von 4-5 Bft war einfach zu verlockend . Spät abends bin ich dann ich Kiel angekommen, flugs noch was zu Essen eingefahren, hab' ich mir ein Stellplätzchen zum Pennen gesucht und mich früh auf's Ohr gehauen, um beim ersten Licht die erste Welle des Tages zu rippen . In der Nacht dehte der Wind von E auf SW und nahm deutlich zu. Mehrmals wurde ich in der Nacht wach, weil der Wind den Baum neben meinem Auto heftig schüttelte . Montag Morgen 8:15h, Heidkate. Der Wind ganz leicht ablandig (ca. 7°) drückt ziemlich viel Wasser aus der Förde. Bei Laboe war viel Grund zu sehen und in Heidkate sind auch nur noch die Buhnenköpfe im Wasser und stören daher kaum, ideal denke ich. Mir fällt die Einschätzung der Windstärke ziemlich schwer und bevor ich mich entscheide den F-12 zu starten, denke ich, daß es besser wäre erstmal einen Trockenversuch mit dem G-10 zu machen, um eine Einschätzung zu bekommen. Den Kite in Windrichtung mit der Oberseite nach unten auf die Wiese gelegt und mit Sandsäcken beschwert, brauchte ich nur den Zip aufmachen und man konnte zusehen wie der Kite sich füllte. Ich hatte die Bar noch nicht aus der Tasche genommen, da war er schon voll. Klasse, denke ich, vorbei mit der Pumperei . Die Leinen ausgelegt, angeknüpft und im 45°-Winkel zum Kite gebracht. Schnell nochmal Safety gecheckt und mit leichtem Zug das leewärtige "Öhrchen" gelupft. Der Kite beginnt sofort sich aufzurichten und saust wie eine "wilde Hornisse" am Windfensterrand in den Zenit und wird hin und hergerissen, bleibt aber im Zenit ohne das an der Bar gezogen werden muß. Das war verdammt schnell und ich befürchte mich beim Wind doch etwas verkalkuliert zu haben. Wenn der Kite sich langsam oder gar nicht bewegt, dann ist er zwar nicht drucklos, aber es hebt einen auch nicht aus. Das täuscht mich zunächst. Wenn der Kite sich etwas mehr bewegt, dann spürt man, das er doch ziemlich Druck macht. Ein kleiner Schlenker den ich mit der Bar auslöse hebt Tiny ToM (z.Z. 97 kg, 180cm) mal ebenso in die Luft und setzt in nach 3m wieder ab. OK! Da der Kite wie ein tollwütiger Hund an der Leine tobt und nur schwer zu kontrollieren ist, will ich kein weiteres Risiko eingehen und wieder landen, das mir relativ leicht mit Unterstützung eines Helfers gelingt, der inzwischen neugierig hinzugekommen ist. Ein paar Minuten später sitze ich im Auto und versuche eine Fehleranalyse, als ich im Radio höre:"... westliche und südliche Ostsee 7-8 Bft, Sturmböen... ..." Satan! So schwer hatte ich noch nie danebengelegen. Da der Wind im Tages verlauf abnehmen soll, beschließe ich erstmal frühstücken zu gehen.
Am Nachmittag gegen 15h sind dann auch die ersten Kiter unterwegs, mit Tubekites in den Größen 8-10 m². Weil der Wind sehr böig ist und ich den G-10 noch nicht einschätzen kann, nehme ich mein langes Board (RRD 6'0''). Der Start gelingt problemlos und der Wind liegt jetzt bei 6-7 Bft. (gemessen ) Tatsächlich kann ich jetzt zum Wasser gehen, ohne die Bar einmal anzufassen. Der Kite wandert zwar manchmal recht weit am Windfensterrand runter, fängt sich aber immer wieder von selbst und fliegt in den Zenit zurück. Im Wasser stehend sortiere ich mich und stelle die Füße in die Schlaufen und weil der Kite vergleichsweise drucklos am Himmel steht, lenke ich zunächst in die Gegenrichtung um ihn dann beherzt voll durch die Powerzone zu fliegen. Im nächsten Augenblick fliege ich ein paar Meter in Lee aber so richtig auf die Schnauze. Das würde ich mal eine explosionsartige Powerentwicklung nennen. Während ich noch ein bißchen blöd aus der Wäsche gucke, zuckelt der G-10 wieder in den Zenit. Du Sau, denke ich! Neuer Versuch diesmal nicht quer von 2h nach 8h durch die Powerzone, sondern von halb 1h nach 9h und mal vorsichtig an der Bar gearbeitet, weil die Steuerkräfte nicht sehr hoch sind. Die Backlines "schlabbern" eigentlich immer mehr oder weniger im Wind herum und sollten sanft behandelt werden (Anknüpfpunkte hinten). Kaum den Turn am Himmel gemacht und auf dem Weg nach unten spürt man mächtig Dampf, der stark mit dem Speed zunimmt. Überhaupt braucht es Speed, damit der Kite Dampf macht. Grundsätzlich fliegt sich der Kite doch etwas anders, als ein Tubekite und ich hatte zugegebenermaßen Schwierigkeiten. Nichts klappte auf Anhieb, ich bin allerdings auch noch kein guter Kiter (so Aufsteiger etwa). Drückt man die Bar von sich, dann nimmt die Power zunächst ab und der Kite beschleunigt enorm. Mit wachsendem Kitespeed steigt die Power aber wieder, so daß man plötzlich mehr Druck hat, als zu Beginn. Man muss mit viel Gefühl arbeiten und nicht hektisch powern und depowern, dann klappt's. Ich hatte beispielsweise nach einem Sturz den Kite angepowert. Der begann nun langsam in der Powerzone rückwärts abzusinken. Aus alter Gewohnheit zog ich nun nochmehr an der Bar um den Kite wieder nach oben zu fliegen, was das Rückwärtssinken nur beschleunigte. Daraufhin schob ich die Bar voll nach vorn und der Kite schoß sofort vor und zog mich dabei vollständig aus dem Wasser. Ist man in Fahrt, dann zieht der Kite gut los, ohne das man viel Kraft auf die Bar ausüben muß. Je schneller der Boardspeed und damit der Kitespeed, desto mehr zieht der Kite. Grenzen scheint hier nur die Boardgeschwindigkeit zu setzen. Wasserstart des Kites ist eigentlich kein Problem. Fällt der Kite so, daß die beiden Tips aufeinander zu liegen kommen, dann bleibt er kaum lange genug auf dem Wasser zu liegen, um zum Nachdenken zu kommen, sondern startet ohne das man etwas dazutun muß. Selbst der Supergau, der mir Sorgen machte, als es mir passierte, nämlich Kite halb "geplöppt" auf dem Wasser liegend, ca. 2000m draußen auf der Ostsee, löste sich nach ca. 60s von selbst und der Kite startete selbstätig. Hektisches "Gezuppel" an den Leinen bringt nichts, lieber warten und wenn sich etwas tut vorsichtig unterstützen. Ein Hochleister auf der Fronttube liegend ist problematischer. Hmm, ich glaube, ich muß hier abbrechen, der Text wird zu lang. ... Nee, es geht noch was. Fazit: Vieleicht lags am Wind, bestimmt am zu großen Board (Bindungen für mein Wakestyle zuhause vergessen ) und am mangelnden Fahrkönnen. Ich hatte eine (vier)Lehrstunde(n) und werde noch mehr üben müssen, um den Kite richtig zu beherrschen. Aber grundsätzlich gefällt er mir sehr gut, wenn man die Eigenheiten konzentriert macht es viel Spaß. Man sollte allerdings als geübter Tubekitefahrer nicht ungeduldig werden.

Tschöö
ToM

[ 11. Juni 2003, 00:38: Beitrag editiert von: waveripper ]
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