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Alt 26.05.2010, 21:43   #1
kitesurfing
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Frage Rückerstattung Portokosten bei handmade.de ?

Moin,

mal ne kurze Frage in die Runde... Ich habe neulich was bei handmade.de bestellt. Die Sendung bestand aus 2 Artikeln, beide um die 80 Euro. Leider passte der eine nicht, so das ich ihn als Paket zurückgeschickt habe. Jetzt habe ich gesehen, dass handmade mir den reinen Kaufpreis wieder meinem Paypal-Konto gutgeschrieben hat. Laut AGB ist aber eine Rücksendung ab einem Warenwert von 40 Euro kostenlos. Welche Erfahrung habt ihr da bei handmade gemacht, hat das System oder haben die bei mir die Erstattung der Portokosten einfach nur vergessen? Frage deshalb weil gerade noch eine andere Bestellung von denen zu mir unterwegs ist wo die Chance das also so passt wie beschrieben bei 50:50 liegt...Keine Lust wenn das Board dann doch nicht so da rein passt wie es laut Beschreibung sollte wieder auf den Portokosten sitzten zu bleiben. Andere Variante wäre dann der unfreie Rückversand, aber das ist auch immer so ne Sache und wird eigentlich nicht von Händlern akzeptiert. Welche Erfahrungen habt ihr da so bei handmade.de gemacht?
kitesurfing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 21:45   #2
ChRoNiX
 
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Tobias hat das sicherlich nur vergessen...

hab schon mehrmals was bei ihm bestellt und zurückgeschickt (mehrere größen - neo - schuhe - etc....) hat immer problemlos geklappt..

schreib ihm einfach kurz ne mail

gruß
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Alt 26.05.2010, 21:47   #3
Bucky2k
*ichmachalleskaputt*
 
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Bucky2k eine Nachricht über ICQ schicken Bucky2k eine Nachricht über Skype™ schicken
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Zitat:
Zitat von kitesurfing Beitrag anzeigen
Moin,

mal ne kurze Frage in die Runde... Ich habe neulich was bei handmade.de bestellt. Die Sendung bestand aus 2 Artikeln, beide um die 80 Euro. Leider passte der eine nicht, so das ich ihn als Paket zurückgeschickt habe. Jetzt habe ich gesehen, dass handmade mir den reinen Kaufpreis wieder meinem Paypal-Konto gutgeschrieben hat. Laut AGB ist aber eine Rücksendung ab einem Warenwert von 40 Euro kostenlos. Welche Erfahrung habt ihr da bei handmade gemacht, hat das System oder haben die bei mir die Erstattung der Portokosten einfach nur vergessen? Frage deshalb weil gerade noch eine andere Bestellung von denen zu mir unterwegs ist wo die Chance das also so passt wie beschrieben bei 50:50 liegt...Keine Lust wenn das Board dann doch nicht so da rein passt wie es laut Beschreibung sollte wieder auf den Portokosten sitzten zu bleiben. Andere Variante wäre dann der unfreie Rückversand, aber das ist auch immer so ne Sache und wird eigentlich nicht von Händlern akzeptiert. Welche Erfahrungen habt ihr da so bei handmade.de gemacht?
Das man am Telefon sehr gute Antworten auf seine Frage bekommt Liegt bestimmt nen Fehler vor, keiner setzt seinen Ruf wegen ein paar Euro Versandkosten aufs Spiel...
Bucky2k ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 21:48   #4
CF-EKM
...
 
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Da fragt man halt freundlich nach was da passiert ist, da lohnt kein Forenbeitrag für.

Ich selber hab mit Handmade nur allerbeste Erfahrungen gemacht, auch in Sachen freundlichkeit und Entgegenkommen vom Händler...die Sache wird sich sicher klären lassen
CF-EKM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 22:02   #5
mistalee
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Dabei seit: 09/2009
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So was versteh ich nicht, da ruft man an oder schreibt ne Mail und fragt nach.
Aber heutzutage schreibt gleich jeder jede ungeklärte Nichtigkeit ins Netz.
Man da fehlen mir mittlerweile echt die Worte.....

P.S. handmade ist sicherlich ne sehr gute Adresse im www
mistalee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 22:08   #6
ThiemeMan
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Beiträge: 448
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Ich hatte das letztes Jahr auch. War mir aber egal ehrlich gesagt..
ThiemeMan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 22:21   #7
JoH
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Dabei seit: 08/2009
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Beiträge: 378
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und wer die mails von tobias kennt der ruft lieber an als das er ne mail schreibt

bekommst dein geld bestimmt wieder der shop ist echt gut also wird schon !
JoH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 22:22   #8
kite-seb
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Dabei seit: 08/2008
Beiträge: 84
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es werden aber sicher nur deine Rücksendekosten erstattet (müssen sie ab 50EUR Warenwert)
Die Versandkosten für die hin-sendung werden normalerweise nicht erstattet.
kite-seb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 22:24   #9
Ascended
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Dabei seit: 06/2009
Ort: Dresden, HH, Toulouse
Beiträge: 618
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Muss man wenn man was zurück senden will nicht so ne Retour-Marke anfordern? Manchmal sind die auch schon bei der Sendung mit dabei.

Den Versand zu dir musst du zahlen, die Rücksendung über 40euro der Händler peer Retour-Marke soweit ich weis.
Ascended ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2010, 23:29   #10
Pointbreak
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von kitesurfing Beitrag anzeigen
Moin,

mal ne kurze Frage in die Runde...
Sagt das doch einfach Handmade.

Sowas in ein Forum zu stellen ist sehr schnell eine Geschäftsschädigung obwohl evtl. nur ein Versehen vorlag.

In den AGB steht meistens auch wie zurückgesendet werden muss. z.b. auch Abholung im Auftrag. Wenn du das nicht beachtest zahlst du selber.
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Alt 27.05.2010, 07:48   #11
awaxa
Insane-Customboards
 
Dabei seit: 05/2003
Beiträge: 730
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Leben und leben lassen.
Da Handmade ab 50.- Euro versandkostenfrei liefert, wäre ich mal nicht so kleinlich.
awaxa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 07:52   #12
Bazzat
Lord logger
 
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Beiträge: 9.745
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Was hat das mit Kitesurfen zu tun?

Warum mailst Du ihn nicht einfach und fragst?
Bazzat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 08:10   #13
jokerman
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Dabei seit: 06/2009
Beiträge: 1.511
Standard

handmade.de
is in jeder hinsicht und für spezialwünsche erst recht, super, empfehlung !!!!!
jokerman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 09:34   #14
kiste
raw recruit
 
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Beiträge: 963
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Handmade ist Top! Ich habe auch schon mal was zurückgesendet, war immer ohne Probleme. Ob ich die Versandkosten zurückbekommen habe? Keine Ahnung Die Händler leiden eh schon genug unter den Leuten, die das schamlos ausnutzen. Von mir aus kann er meine behalten
kiste ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 09:52   #15
T
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Dabei seit: 07/2002
Beiträge: 585
Standard

Zitat:
Zitat von jokerman Beitrag anzeigen
handmade.de
is in jeder hinsicht und für spezialwünsche erst recht, super, empfehlung !!!!!
Dem kann ich nur zustimmen. Manchmal denke ich echt, dass Internetforen die normalen Kommunikationswege vergessen machen....
T ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 09:58   #16
Sendepause
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Dabei seit: 02/2009
Ort: Kiel
Beiträge: 106
Standard komisch...

Schon wieder: ... lieber das Forum fragen, als mit gesundem Menschenverstand die richtige Frage an den richtigen Adressaten zu stellen...

Handmade ist super! Auch wenn die Mails wirklich sehr spartanisch sind
Sendepause ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 10:12   #17
switch
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Dabei seit: 12/2007
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Standard

Zitat:
Zitat von Ascended Beitrag anzeigen
Den Versand zu dir musst du zahlen, die Rücksendung über 40euro der Händler peer Retour-Marke soweit ich weis.
..hat jetzt nichts mit diesem Fall oder Handmade zu tun, aber generell:

bei Widerruf im Fernabsatz hat der Händler
Hinsende- und Rücksendekosten zu tragen
. Dem Käufer entstehen KEINE Kosten.
switch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 10:42   #18
Pointbreak
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von switch Beitrag anzeigen
..hat jetzt nichts mit diesem Fall oder Handmade zu tun, aber generell:

bei Widerruf im Fernabsatz hat der Händler
Hinsende- und Rücksendekosten zu tragen
. Dem Käufer entstehen KEINE Kosten.
Wie ist es in diesem Falle wenn nur ein Teil der Lieferung zurück geht.?
  Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 11:48   #19
kiterpaule
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Dabei seit: 09/2008
Ort: by
Beiträge: 177
Standard

Zitat:
Zitat von switch Beitrag anzeigen
..hat jetzt nichts mit diesem Fall oder Handmade zu tun, aber generell:

bei Widerruf im Fernabsatz hat der Händler
Hinsende- und Rücksendekosten zu tragen
. Dem Käufer entstehen KEINE Kosten.
hast Du da ne Quelle zu?
kiterpaule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 14:29   #20
kitesurfing
suche PAD's f. Trips
 
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Zitat:
Zitat von kiste Beitrag anzeigen
...Die Händler leiden eh schon genug unter den Leuten, die das schamlos ausnutzen. Von mir aus kann er meine behalten
Unter schamlos ausnutzen verstehe ich was anderes, nämlich Leute die sich im Shop von vorne bis hinter durchberaten lassen, alles anziehen, ausprobieren und ankrabbeln und dann um "sich das noch mal zu überlegen" aus den Laden gehen und Zuhause angekommen gleich bei der günstigsten Quelle im Internet bestellen. Das ist schamloses Ausnutzen. Wenn handmade solche Preise macht wird er damit leben können und wollen das Leute gerade gewisse Anziehsachen in zwei Größen zur Anprobe bestellen. Schließlich kennt nicht jeder sein Größe bei jedem Hersteller aus jedem Jahr. Und so geht dann nun mal ein Neo oder so zu lasten von handmade zurück. Dafür müssen sich solche Onlineshop auch keine Verkäufer in den Laden stellen usw. usw...

Was regt ihr euch so auf wenn man hier so einen Thread einstellt, ich möchte jetzt nicht aus den über 35.000 Topics die bescheuertsten 100 und überflüssigsten raussuchen. Da kommt meiner zu einem sehr bekannten und belieben Versender sicher nicht auf's Treppchen und damit zu meinen letzen Kommentar hier dazu...

Jepp, handmade ist wirklich eine Top-Adresse. Schnelle Antwort auf Mails und Anfragen. Porto ist schon gutgeschrieben. Als Tipp: Einfach das Porto zur Erinnerung mit auf's Rücksendeformular schreiben dann kann so was gar nicht mehr passieren. Schön das wir im Norden so einen topgünstigen und fairen Händler haben.

So für meinen Teil ist jetzt alles gesagt und wenn wieder mal jemand eine Frage zu Portokosten und handmade hat findet er jetzt Antworten über die Suchfunktion, die habe ich nämlich trotz 35,000 Themen nicht gefunden und das wo doch jedes Thema das hier eröffnet wird ja so wichtig ist und sich zu 110% nur ums Kiten dreht

So und jetzt wünsche ich allen die am WE frei haben mehr Wind als jetzt gerade ist und immer locker bleiben.

Geändert von kitesurfing (27.05.2010 um 14:53 Uhr).
kitesurfing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 14:46   #21
Sebastian_Kroll
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Zitat:
Zitat von kiterpaule Beitrag anzeigen
hast Du da ne Quelle zu?

Der Verbraucher ist beim Widerruf verpflichtet, die Ware auf Kosten und Gefahr des Unternehmers zurückzusenden. Der Unternehmer kann dem Verbraucher jedoch die Rücksendekosten bei einem Warenwert von bis zu 40 Euro auferlegen. Für die Überlassung bzw. Benutzung der Ware bis zur Rücksendung kann der Unternehmer dem Verbraucher zudem eine angemessene Vergütung in Rechnung stellen.


Im BGB( §§ 312b ff. BGB) findet Ihr sonst Infos, die speziellen Infos zur Rückgabe findet ihr hier--> http://dejure.org/gesetze/BGB/357.html

Zu den Versandkosten zu Dir hin habe ich erst vor ein paar Tagen ein paar interessante Zeilen gelesen:

Der BGH hat dem Europäischen Gerichtshof per Vorlagebeschluss zur Auslegung der Richtlinie 97/7/EG (Fernabsatzrichtlinie) befragt.

Der Rechtsstreit betrifft die Frage, ob es bei einem Fernabsatzgeschäft gegen verbraucherschützende Vorschriften verstößt, wenn der Verbraucher mit Versandkosten für die Hinsendung der Ware an ihn belastet wird, sofern er von seinem Widerrufs- bzw. Rückgaberecht Gebrauch macht und die Ware vollständig an den Verkäufer zurücksendet.

Der Kläger ist ein Verbraucherverband. Die Beklagte betreibt ein Versandhandelsunternehmen. Sie stellt ihren Kunden für die Zusendung der Ware einen Versandkostenanteil von pauschal 4,95 € pro Bestellung in Rechnung. Der Kläger nimmt die Beklagte auf Unterlassung der Erhebung solcher Kosten nach Ausübung des Widerrufs/Rückgaberechts bei Fernabsatzgeschäften in Anspruch.

Das Landgericht hat der Klage stattgegeben. Das Oberlandesgericht hat die dagegen gerichtete Berufung zurückgewiesen. Es hat zur Begründung angeführt, dass die Erhebung von Versandkosten für die Hinsendung der Ware gegen verbraucherschützende Normen verstoße. Zwar könnten die Kosten nach nationalem Recht dem Verbraucher auferlegt werden, die Fernabsatzrichtlinie (Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz) gebiete es jedoch, den Verbraucher bei Ausübung seines Widerrufs- bzw. Rückgaberechts im Rahmen eines Fernabsatzgeschäfts von Hinsendekosten freizustellen. Die Regelungen des nationalen Rechts seien daher dahin auszulegen, dass die Kosten der Versendung in solchen Fällen nicht dem Verbraucher auferlegt werden können.

Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat das Revisionsverfahren ausgesetzt und gemäß der Verpflichtung aus Art. 234 EG-Vertrag dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob die Bestimmungen des Art. 6 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 der Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz dahin auszulegen sind, dass sie einer nationalen Regelung entgegenstehen, nach der die Kosten der Zusendung der Waren auch dann dem Verbraucher auferlegt werden können, wenn er den Vertrag widerrufen hat.

Der Senat ist – wie das Berufungsgericht – davon ausgegangen, dass ein Anspruch des Käufers auf Erstattung der Kosten der Zusendung der bestellten Ware nach den Bestimmungen des deutschen Rechts nicht gegeben ist. Falls die Fernabsatzrichtlinie dahin auszulegen wäre, dass die Kosten der Zusendung der Ware für den Fall des Widerrufs eines Fernabsatzgeschäfts nicht dem Käufer auferlegt werden können, sähe sich der Senat allerdings veranlasst, die Bestimmung des $ 312d Abs. 1 in Verbindung mit $ 357 Abs. 1 Satz 1 und $ 346 Abs. 1 BGB – richtlinienkonform – dahin auszulegen, dass vom Käufer gezahlte Zusendekosten nach dem Widerruf eines Fernabsatzgeschäftes zurückzugewähren sind. Ob nach dem Inhalt der Fernabsatzsatzrichtlinie eine solche Auslegung geboten ist – dies ist in der Literatur umstritten -, lässt sich nach Auffassung des Senats nicht mit hinreichender Sicherheit feststellen und ist deshalb der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vorbehalten.

Das Urteil dazu:
LG Karlsruhe
Urteil vom 19.12.2005
Az. 10 O 794/05
Sebastian_Kroll ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 15:09   #22
kiterpaule
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Zitat:
Zitat von Sebastian_Kroll Beitrag anzeigen
Der Verbraucher ist beim Widerruf verpflichtet, die Ware auf Kosten und Gefahr des Unternehmers zurückzusenden. Der Unternehmer kann dem Verbraucher jedoch die Rücksendekosten bei einem Warenwert ...

soweit ich das jetzt verstanden hab, ist es also noch nicht so ganz klar, ob die Portokosten der Hinsendung dem Käufer ebenfalls erstattet werden müssen, und müsste letztendlich vom Europäischen Gerichtshof entschieden werden oder?
mit anderen Worten: lieber vorher mit dem Verkäufer absprechen...

Geändert von joe (27.05.2010 um 15:13 Uhr). Grund: unnötigen Vollquote entsorgt
kiterpaule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 15:21   #23
Sebastian_Kroll
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Zitat:
Zitat von kiterpaule Beitrag anzeigen
soweit ich das jetzt verstanden hab, ist es also noch nicht so ganz klar, ob die Portokosten der Hinsendung dem Käufer ebenfalls erstattet werden müssen, und müsste letztendlich vom Europäischen Gerichtshof entschieden werden oder?
mit anderen Worten: lieber vorher mit dem Verkäufer absprechen...
Nationale und EU-Rech halt
Habe die Aussagen, die dazu zu finden sind, ebenfalls so aufgefasst!Bin jedoch kein Jurist, seitdem ich jedoch schon einige Reinfälle diesbezüglich erlebt habe, bin ich in dem Thema ein bisschen "tiefer" drin.In vielen Fällen wird ja meist eh schon der kostenlose Versand angeboten, bei allem anderen vorsichtshalbar mit dem Verkäufer klären!
Sebastian_Kroll ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 15:41   #24
RobertW
Robert the Dude
 
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Zitat:
Zitat von Sebastian_Kroll Beitrag anzeigen
Der Verbraucher ist beim Widerruf verpflichtet, die Ware auf Kosten und Gefahr des Unternehmers zurückzusenden. Der Unternehmer kann dem Verbraucher jedoch die Rücksendekosten bei einem Warenwert von bis zu 40 Euro auferlegen. Für die Überlassung bzw. Benutzung der Ware bis zur Rücksendung kann der Unternehmer dem Verbraucher zudem eine angemessene Vergütung in Rechnung stellen.


...
Gut das wir dich haben

Geändert von joe (27.05.2010 um 22:55 Uhr). Grund: störenden Vollquote entsorgt
RobertW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 15:41   #25
switch
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das Urteil des EuGH hierzu existiert.

http://www.heise.de/newsticker/meldu...en-978651.html
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Alt 27.05.2010, 15:46   #26
Sebastian_Kroll
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Zitat:
Zitat von switch Beitrag anzeigen
das Urteil des EuGH hierzu existiert.

http://www.heise.de/newsticker/meldu...en-978651.html
Perfekt, hatte ich auf die schnelle nicht gefunden!
Dann haben wir ja alles vollständig und ihr könnt fleißig bei eurem Händler bestellen
Sebastian_Kroll ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 16:57   #27
Lars Vegas
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Ruf den an und droh dem mit Deinem Anwalt! Nix gefallen lassen!
Lars Vegas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 17:43   #28
HeJNrich
 
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http://www.youtube.com/watch?v=9fX_jLvydco
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Alt 27.05.2010, 21:44   #29
warnemünder
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Zitat:
Zitat von switch Beitrag anzeigen
..hat jetzt nichts mit diesem Fall oder Handmade zu tun, aber generell:

bei Widerruf im Fernabsatz hat der Händler
Hinsende- und Rücksendekosten zu tragen
. Dem Käufer entstehen KEINE Kosten.
bei mir gibts auch nix zürück!

Hier noch einmal der gesamte Gesetzestext

Die Versandkosten des Hinversandes können nicht zurück erstattet werden, der Grund dafür ist folgender: Der Versand ist ein besonderer Service, der es dem Kunden erlaubt, ohne Anfahrtkosten und Zeitaufwand Waren in seinen eigenen vier Wänden in Besitz zu nehmen und zu testen. Er bekommt Artikel, die ihn interessieren durch einen Dienstleister direkt nach Hause geliefert. Dieser Service wird vom Kunden in Anspruch genommen und mit den Versandkosten auch bezahlt. Gefällt der gelieferte Artikel nun nicht, kann er aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zurückgegeben werden.

Den Vorteil den der Kunde daraus zieht, dass er zu Hause Waren ansehen und ausprobieren konnte (ein klarer Nutzungsvorteil) gibt er nicht zurück und daher kann er auch das Geld, das er für diesen Service bezahlt hat, nicht zurück verlangen. Aufgrund derselben gesetzlichen Bestimmungen, die dem Kunden ein Rückgaberecht sichern, wird ebenfalls die Verpflichtung geregelt, empfangene Güter und alle Nutzungsvorteile Zug um Zug herauszugeben - wo das nicht möglich ist, kann keine Rückgabe stattfinden.

Die Fernabsatzrichtlinie des Europäischen Parlaments 97/7/EG vom 20.05.1997, deren Umsetzung in nationales Recht Grundlage des deutschen Widerrufs- und Rückgaberechts ist, sieht ausdrücklich in Artikel 7 Absatz 1 vor - und sinngemäß dementsprechend auch § 346 BGB -, dass für eine vor Widerruf des Vertrags erbrachte Dienstleistung die unverzügliche Zahlung für die vom Anbieter gemäß dem Fernabsatzvertrag tatsächlich erbrachte Dienstleistung verlangt werden darf, sofern mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden geleistet wurde - der Versand ist nun genau eine solche Dienstleistung, mit der vor Erhalt der Ware und damit vor Beginn der Widerrufsfrist bereits begonnen wurde.

Unter Absatz vier des Artikel 7 steht dazu für den Fall der Rückgabe genauer: "Der Anbieter erstattet dem Verbraucher unverzüglich und spätestens binnen 30 Kalendertagen jeden Betrag, den er von diesem gemäß dem Fernabsatzvertrag erhalten hat; hiervon ausgenommen ist der in Absatz 1 genannte Betrag."

Damit ist klar, dass auch eine Rechnung über Waren und Dienstleistungen unter diesem Gesichtspunkt nur insofern zu erstatten ist, als die Dienstleistung nicht mit Zustimmung des Käufers bereits erfüllt wurde. Der Versand ist logischerweise eine solche Dienstleistung, die vor Beginn der Rückgabefrist bereits erfüllt wurde und insofern von der Rückgabe ausgenommen bleiben muss.


ab dem 11.6.2010 ist alles anders, dann kommt das neue Gesetz zum Widerruf im Internet
warnemünder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2010, 23:51   #30
Sven Niclas
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Zitat:
Zitat von warnemünder Beitrag anzeigen
bei mir gibts auch nix zürück!

Hier noch einmal der gesamte Gesetzestext

Die Versandkosten des Hinversandes können nicht zurück erstattet werden, der Grund dafür ist folgender: Der Versand ist ein besonderer Service, der es dem Kunden erlaubt, ohne Anfahrtkosten und Zeitaufwand Waren in seinen eigenen vier Wänden in Besitz zu nehmen und zu testen. Er bekommt Artikel, die ihn interessieren durch einen Dienstleister direkt nach Hause geliefert. Dieser Service wird vom Kunden in Anspruch genommen und mit den Versandkosten auch bezahlt. Gefällt der gelieferte Artikel nun nicht, kann er aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zurückgegeben werden.

Den Vorteil den der Kunde daraus zieht, dass er zu Hause Waren ansehen und ausprobieren konnte (ein klarer Nutzungsvorteil) gibt er nicht zurück und daher kann er auch das Geld, das er für diesen Service bezahlt hat, nicht zurück verlangen. Aufgrund derselben gesetzlichen Bestimmungen, die dem Kunden ein Rückgaberecht sichern, wird ebenfalls die Verpflichtung geregelt, empfangene Güter und alle Nutzungsvorteile Zug um Zug herauszugeben - wo das nicht möglich ist, kann keine Rückgabe stattfinden.

Die Fernabsatzrichtlinie des Europäischen Parlaments 97/7/EG vom 20.05.1997, deren Umsetzung in nationales Recht Grundlage des deutschen Widerrufs- und Rückgaberechts ist, sieht ausdrücklich in Artikel 7 Absatz 1 vor - und sinngemäß dementsprechend auch § 346 BGB -, dass für eine vor Widerruf des Vertrags erbrachte Dienstleistung die unverzügliche Zahlung für die vom Anbieter gemäß dem Fernabsatzvertrag tatsächlich erbrachte Dienstleistung verlangt werden darf, sofern mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden geleistet wurde - der Versand ist nun genau eine solche Dienstleistung, mit der vor Erhalt der Ware und damit vor Beginn der Widerrufsfrist bereits begonnen wurde.

Unter Absatz vier des Artikel 7 steht dazu für den Fall der Rückgabe genauer: "Der Anbieter erstattet dem Verbraucher unverzüglich und spätestens binnen 30 Kalendertagen jeden Betrag, den er von diesem gemäß dem Fernabsatzvertrag erhalten hat; hiervon ausgenommen ist der in Absatz 1 genannte Betrag."

Damit ist klar, dass auch eine Rechnung über Waren und Dienstleistungen unter diesem Gesichtspunkt nur insofern zu erstatten ist, als die Dienstleistung nicht mit Zustimmung des Käufers bereits erfüllt wurde. Der Versand ist logischerweise eine solche Dienstleistung, die vor Beginn der Rückgabefrist bereits erfüllt wurde und insofern von der Rückgabe ausgenommen bleiben muss.


ab dem 11.6.2010 ist alles anders, dann kommt das neue Gesetz zum Widerruf im Internet
Dort würde ich nicht kaufen...

Denn der Versand ist ein Service des Kunden der dem Händler erlaubt, keinen Laden im herkömmlichen Sinne zu betreiben sonder im Zweifelsfalle sein Durchgangslager in der Rumpelkammer hat und einmal wöchentlich dem Postboten den Wochendurchsatz mitgibt, in vielen Fällen auch gerne nebenberuflich betrieben - somit entstehen geringere Gemeinkosten die über den Versand ausgeglichen werden...
Sven Niclas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2010, 00:16   #31
jokerman
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Zitat:
Zitat von warnemünder Beitrag anzeigen
ab dem 11.6.2010 ist alles anders, dann kommt das neue Gesetz zum Widerruf im Internet
wie lautet das dann?
hätte nie gedacht dass sich in der politik internetbezogen etwas kontstruktives tut
jokerman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2010, 08:03   #32
warnemünder
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http://www.examensrelevant.de/2010/0...echts-ab-11-6/
warnemünder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2010, 09:02   #33
switch
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Zitat:
Zitat von warnemünder Beitrag anzeigen
bei mir gibts auch nix zürück!

Hier noch einmal der gesamte Gesetzestext
Die Versandkosten des Hinversandes können nicht zurück erstattet werden, der Grund dafür ist folgender: Der Versand ist ein besonderer Service, der es dem Kunden erlaubt, ohne Anfahrtkosten und Zeitaufwand Waren in seinen eigenen vier Wänden in Besitz zu nehmen und zu testen. Er bekommt Artikel, die ihn interessieren durch einen Dienstleister direkt nach Hause geliefert. Dieser Service wird vom Kunden in Anspruch genommen und mit den Versandkosten auch bezahlt. Gefällt der gelieferte Artikel nun nicht, kann er aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zurückgegeben werden.
....

ab dem 11.6.2010 ist alles anders, dann kommt das neue Gesetz zum Widerruf im Internet
a) das ist kein Gesetzestext sondern eine Meinung.

b) ab 11.6. ist nicht alles anders, es bleibt dabei, dass Versandkosten im Fall des Widerrufs vom Händler zu tragen sind (Hinsendekosten, soweit Rücksendekosten bei Warenwert über 40,-)

Geändert von switch (28.05.2010 um 09:19 Uhr).
switch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2010, 09:29   #34
Bazzat
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Wir ( Händler - aber nicht Surf ) haben auch öfter mal Rückgaben aus unterschiedlichen Gründen.
Einige Kunden meinen sie können uns den Artikel einfach mal eben unfrei zurückschicken. Pustekuchen. ( Kostet uns 12 Euro statt 4 )
Die Annahme aller unfreien Sendungen wird grundsätzlich verweigert.
Auch erstatten wir rückwirkend keine Versandkosten, sofern es nicht vereinbart ist.

Daher: Der Kunde muss vorher mit dem Händler Kontakt aufnehmen und ihn über seine Pläne informieren. Der Händler organisiert dann den Rücktransport auf seine Kosten. Meist per Abholservice Paketdienst. Oder gibt den Versand frei.

Auch nett ist, wenn der Rücktransport vereinbart ist und der Kunde verpackt das Paket schlampig, weil es ja nicht seine Ware und es ihm egal ist. (Gibt solche Leute) Kommen Pakete schlampig verpackt an, wird die Annahme verweigert.



Die Surfgeschichte.
Wenn der Händler mich berät, schnell liefert und nett ist, schenke ich ihm bei Rückgabe gerne die Versandkosten.
Schließlich spare ich auch Geld und Zeit mit Paketbestellungen. Hab also auch einen Vorteil davon.
Ist es eine Reklamation oder Falschlieferung, möchte ich den Versand nicht bezahlen.

Geändert von Bazzat (28.05.2010 um 09:43 Uhr).
Bazzat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2010, 08:13   #35
musul
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Standard Aktuelle BGH-Entscheidung

Gibt hierzu jetzt ne aktuelle BGH-Entscheidung (vom 07.07.2010).

Pressetext der Entscheidung:

Keine Belastung des Verbrauchers mit den Kosten für die Hinsendung der Ware bei einem Fernabsatzgeschäft

Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass ein Verkäufer von Waren im Fernabsatzgeschäft einen Verbraucher nicht mit den Versandkosten für die Hinsendung der Ware an den Verbraucher belasten darf, wenn dieser von seinem Widerrufs- oder Rückgaberecht Gebrauch macht.

Der Kläger ist ein Verbraucherverband. Die Beklagte betreibt ein Versandhandelsunternehmen. Sie stellt ihren Kunden für die Zusendung der Ware einen Versandkostenanteil von pauschal 4,95 € pro Bestellung in Rechnung. Der Kläger nimmt die Beklagte auf Unterlassung der Erhebung solcher Kosten nach Ausübung des Widerrufs- oder Rückgaberechts bei Fernabsatzgeschäften in Anspruch. Das Landgericht hat der Klage stattgegeben. Das Oberlandesgericht hat die dagegen gerichtete Berufung zurückgewiesen.

Die Revision des Versandhandelsunternehmens hatte keinen Erfolg. Der VIII. Zivilsenat des BGH hatte das Revisionsverfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob die Richtlinie 97/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz (Fernabsatz-Richtlinie) dahin auszulegen ist, dass sie einer nationalen Regelung entgegensteht, nach der die Kosten der Zusendung der Waren auch dann dem Verbraucher auferlegt werden können, wenn er den Vertrag widerrufen hat (Beschluss vom 1. Oktober 2008, Pressemitteilung Nr. 184/2008). Dies hat der EuGH bejaht und zur Begründung ausgeführt, dass mit Artikel 6 der Fernabsatz-Richtlinie eindeutig das Ziel verfolgt wird, den Verbraucher nicht von der Ausübung seines Widerrufsrechts abzuhalten. Deshalb liefe eine Auslegung, nach der es den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erlaubt wäre, eine Regelung vorzusehen, die dem Verbraucher im Fall eines solchen Widerrufs die Kosten der Zusendung in Rechnung stellt, diesem Ziel zuwider (EuGH, Urteil vom 15. April 2010 - Rs. C-511/08, NJW 2010, 1941).

Aufgrund dieser für die nationalen Gerichte bindenden Auslegung der Fernabsatz-Richtlinie durch den EuGH ist § 346 Abs. 1 BGB in Verbindung mit §§ 312d, 357 BGB richtlinienkonform dahin auszulegen, dass dem Verbraucher nach dem Widerruf eines Fernabsatzvertrages ein Anspruch auf Rückgewähr geleisteter Hinsendekosten zusteht. Dementsprechend ist es Verkäufern von Waren im Fernabsatzgeschäft – wie der Beklagten im entschiedenen Fall – verwehrt, Verbrauchern die Kosten für die Hinsendung der von ihr vertriebenen Waren auch dann aufzuerlegen, wenn diese von ihrem Widerrufs- oder Rückgaberecht Gebrauch machen.
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Alt 08.07.2010, 08:48   #36
Bazzat
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In den letzten Jahren wird der Verbraucher deutlich mehr gestärkt, was zu einer Schwächung des Verbrauchers selbst führt, weil der die ganzen sogenannten Vorteile selbst zahlen muss.

Für mich ist das nur schwer verständlich und geht in die falsxhe Richtung.
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Alt 08.07.2010, 11:33   #37
kiteboarding-usedom
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Zitat:
Zitat von mistalee Beitrag anzeigen
So was versteh ich nicht, da ruft man an oder schreibt ne Mail und fragt nach.
Aber heutzutage schreibt gleich jeder jede ungeklärte Nichtigkeit ins Netz.
Man da fehlen mir mittlerweile echt die Worte.....

P.S. handmade ist sicherlich ne sehr gute Adresse im www
leider kapieren sie dass nie...
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Alt 08.07.2010, 11:58   #38
FelixHH
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Zitat:
Zitat von Bazzat Beitrag anzeigen
In den letzten Jahren wird der Verbraucher deutlich mehr gestärkt, was zu einer Schwächung des Verbrauchers selbst führt, weil der die ganzen sogenannten Vorteile selbst zahlen muss.

Für mich ist das nur schwer verständlich und geht in die falsxhe Richtung.
hä ? nenn mal ein beispiel.
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Alt 08.07.2010, 12:46   #39
Bazzat
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Zitat:
Zitat von FelixHH Beitrag anzeigen
hä ? nenn mal ein beispiel.
Hi Felix, wird zu lang das ausführlich zu begründen.

Es ist so, das alle Rechte, die innerhalb der letzten Jahre für die Endkunden geschaffen worden sind, das Produkt teurer machen. Am Ende hat man dann als Endverbraucher ein Bündel von Rechten, die man aber komplett selbst zahlen muss.

Gerade letzt wieder wurde beschlossen das der Händler auch fremde Schrott-elektrogeräte kostenlos zurücknehmen müssen. Ja, meint man denn das das wirklich kostenlos ist? Die Leute glauben das scheinbar und freuen sich über jede Errungenschaft und in Wirklichkeit zahlen sie alles komplett selbst, nämlich beim Kauf des nächsten Produktes.

Lkw Maut ist auch so ein Beispiel. Trifft uns ja nicht. Nur die Speditieure.,-))

Rückversand: Das manche Firmen grosse Probleme haben überhaupt Ware zurückzunehmen, etwa bei Ware die extra für einen Kunden bestellt wurde, kommt noch dazu. Das der Händler dann auch noch den Rückversand komplett bezahlen soll um den Ladenhüter zurückzunehmen, halte ich für einen schlechten Witz.

Bazzat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2010, 09:03   #40
FelixHH
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wo wir gerade drüber sprechen:
http://www.heise.de/newsticker/meldu...f-1034917.html
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