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Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

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Alt 12.01.2018, 17:10   #1
Michi(Wremen)
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Daumen runter Kitekahunas Cape Town

Moin,

hatte kürzlich eine Begegnung der anderen Art mit den Kitekahunas:

Am Dolphin Beach schwimmt ein Kite wohl einen knappen Kilometer vor Land und wird nicht mehr gestartet. Ich fahre zum Kite, um zu schauen ob noch jemand dran hängt. Das war zum Glück nicht der Fall. Der Wind war zart ablandig, der Kite verloren. Während ich vor den Kite fahre, um ihn zu bergen, fliegt der Kite urplötzlich hoch und die Leinen mit Bar verhängen sich in meiner linken Steuerleine ...
Ich habe schon öfter mal einen Kite geborgen, dieser Gefahr war ich mir nicht bewusst. Trotzdessen war es möglich mit beiden Händen die rechte Steuerleine mit Gewalt nach unten zu ziehen und so in Richtung Land zu draggen, dabei ständig die Angst, rechts nicht mehr gegenhalten zu können und dann nach einem fetten Linksloop in den Leinen zu hängen.
Das ging bis kurz vor die Zone mit brechender Welle gut, dann war es soweit. Meine Safety hatte ich schon vorher geöffnet, Kite zieht gnadenlos nach links, fetter Loop (laut Woo 8,8 Meter ), auslösen, abtauchen (trotzdem Leinenschnitt hinter dem Ohr) und mühseliges An-Land-Schwimmen.
Dort treffe ich dann die Kitekahunas: Großes Dankeschön, großes Leidgetue, ewig lange Entwirrung des Leinensalates, Resultat: zweimal Leinen gefetzt und mein platter Kite. Der Kite hatte zum nur einen abgerissenen One-Pump-Schlauch, meine linke Steuerleine war hin. Das würden wir dann im Shop regeln, meinte der Kitelehrer. Die Boards von Lehrer und Schüler waren weg, meins hatte ich die ganze Zeit an den Füßen, der Kite vom Lehrer war auch zerfetzt ?!? Was da genau los war, habe ich nicht verstanden...
Der Nachmittag war hin, im Shop war niemand, also wieder ewig weit zurücklaufen. Später (mittlerweile war der Nachmittag herum) wieder in den Shop, da war natürlich keine passende Leine (andere Marke, war auch nicht zu erwarten), Kitelehrer nett/korrekt, meine Frage, wie wir das jetzt regeln, wurde mit der "Chefin" telefonisch besprochen. Die ließ mir ausrichten, für die Aktion nicht verantwortlich zu sein, jeder Schüler unterschreibt für irgendetwas blabla. Wenn ich meine Mailadresse hinterlasse, bekomme ich später die Daten des Schülers zugesandt und könne da dann sehen, wie ich an meine Leine komme.
Darauf habe ich verzichtet, den geretteten Kite habe ich leider auch nicht behalten dürfen, deshalb hier meine (im Shop angekündigte) Empfehlung:
Kitekahunas - geh´ mir bloss nach Hause!!

PS. Der neue Leinensatz hat mich am nächsten Tag 140 Euro im 35 Km entfernten Muizenberg gekostet
Michi(Wremen) ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2018, 17:39   #2
DieWelle
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Ach du Scheiße!
Ich wäre unter dem Strich froh, dieses Horrorszenario überlebt zu haben. Wenn auch leicht verletzt.
Das Verhalten dieses Ladens ist natürlich oberkacke.
DieWelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2018, 17:39   #3
ShortSqueeze
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Standard

hatte ein ähnliches Erlebnis mit Mitu in Sal.
Einer seiner Schüler hatte mir den Kite reingehauen während ich am Body Draggen war. Meine kaputte Leine wollte weder der Schüler noch der Lehrer zahlen.
ShortSqueeze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2018, 18:12   #4
Largorn
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Standard

Also zum Verständnis: Du hast den herrenlosen Kite aus dem Wasser gefischt und am Strand dann zufällig die zugehörige Kiteschule getroffen, die an dem Unfall "nur" in Form ihres herrenlosen Kites beteiligt war?

Falls das tatsächlich so war hätte ich es auch als sehr fair empfunden wenn die Kiteschule den Schaden bezahlt hätte und finde das Verhalten ein wenig unsozial. Aaaaber eigentlich korrekt. Sie können ja nichts dafür wenn ein Dritter sich dazu entschließt sein Material und Gesundheit dafür aufs Spiel zu setzen ihren Kite zu retten. Normalerweise würde man in so einer Situation halt die Polizei / Seenotrettung alarmieren und die Profis ranlassen. Ich weiß dass das in Kapstadt nicht wirklich möglich ist, aber an sich ist das kein Job für einen normalen Kiter.
Um mal einen etwas weit hergeholten Vergleich zu ziehen: Ich habe eine Panne und stelle mein Auto aus Blödheit auf der linken Spur statt dem Standstreifen ab. Wenn du dich entschließt als Privatperson zu meinem Auto zu gehen und es rüberzufahren anstatt auf die Polizei und den Abschleppdienst zu warten, ist das dein eigenes Risiko.

Wie gesagt, mit dem Ausgang (der für Kitekahunas sehr positiv war) hätte ich idealerweise auch anderes Verhalten erwartet, insbesondere wenn es nur um Händler-EK von 80€ oder so und keine Verletzung o. Ä. geht. Aber ich kann ihren Standpunkt auch irgendwo nachvollziehen.
Largorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2018, 20:29   #5
Horst Sergio
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Standard

Zitat:
Zitat von Largorn Beitrag anzeigen
Aber ich kann ihren Standpunkt auch irgendwo nachvollziehen.
Nö, kann ich wiederum nicht nachvollziehen, kein Stück. Und die Aussage es auf den Schüler abzuwälzen wäre der größte Witz, immerhin würden sie damit auch noch gegen Datenschutz verstoßen.

Was Wikipedia dazu sagt, so das hier anwendbar ist:

"Bergelohn
Der Retter hat für seinen Dienst einen Anspruch auf Bergelohn gegenüber dem Geretteten. Dieser Lohn ist vom anzuwendenden Recht, beispielsweise Lloyd’s Open Form, abhängig und bemisst sich am Wert des geborgenen Schiffes und seiner Ladung. In der Sportschifffahrt ist es üblich, Berge- und Schlepphilfe kostenlos zu leisten. Der Gerettete erstattet dem Retter ebenso selbstverständlich dessen Kosten. Trotzdem ist es notwendig, darüber eine ausdrückliche Vereinbarung zu treffen."


Ich kann aber auch nur davor warnen Material-Bergungen oder Starthilfe auf die leichte Schulter zu nehmen. Obwohl ich das für einen Nichtlehrer auch recht gern und häufig mache, bin ich letztes Jahr auch zweimal von einem treibenden Tube quasi überrollt worden und musste mich dann unter den Leinen auch selber erst wieder raus basteln. Tubes selbst mit Fahrer dran driften in solchen Situationen häufig schneller als man erwartet, deshalb wenn nur mit großem Respekt annähern und sich immer sicher sein, dass man weiß was man tut.
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2018, 23:57   #6
btheb
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Dabei seit: 05/2012
Beiträge: 1.049
Standard ..wer sich selbst berufen fühlt, sollte auch selbst die Kosten tragen..

Sowas verbucht man als Lehre, eigene Unzulänglichkeiten stellt man nicht in Rechnung. Wäre es eine Rettungsaktion(Kiter hängt noch dran) tritt eine Gemeindeunfallversicherung ein, doch zum Bergen Kosten in Rechnung zu stellen die aus eigener Blödheit entstehen ist schon fragwürdig. Kosten der normalen Bergung wären 10 Minuten Zeitaufwand, also eine Pizza mit kühlen Bier und ein. Dankeschön.

Wäre das Ohr abgeschnitten worden würde dieses dann auch in Rechnung gestellt?
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 06:47   #7
boarderzone
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Dabei seit: 04/2004
Beiträge: 2.239
Standard erst retten, bitte

Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Sowas verbucht man als Lehre, eigene Unzulänglichkeiten stellt man nicht in Rechnung. Wäre es eine Rettungsaktion(Kiter hängt noch dran) tritt eine Gemeindeunfallversicherung ein, doch zum Bergen Kosten in Rechnung zu stellen die aus eigener Blödheit entstehen ist schon fragwürdig. Kosten der normalen Bergung wären 10 Minuten Zeitaufwand, also eine Pizza mit kühlen Bier und ein. Dankeschön.

Wäre das Ohr abgeschnitten worden würde dieses dann auch in Rechnung gestellt?
...bei dieser Grundeinstellung möchte ich bei Euch nun wirklich nicht in Seenot geraten....ich hoffe nicht, dass mir demnächst bei einer Seenotrettung, ob Mann oder Material, vorher auch noch meine `Rechte der Gemeindeunfallversicherung´ vorgelesen werden und das Akzeptieren auch noch unterschrieben (oder ggf angeklickt) werden muss...welche Stadt und Strand muss ich nun meiden ?!


Werner von www.kiteonline.de
boarderzone ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 09:46   #8
btheb
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Beiträge: 1.049
Standard

Zitat:
Zitat von boarderzone Beitrag anzeigen
...bei dieser Grundeinstellung möchte ich bei Euch nun wirklich nicht in Seenot geraten....ich hoffe nicht, dass mir demnächst bei einer Seenotrettung, ob Mann oder Material, vorher auch noch meine `Rechte der Gemeindeunfallversicherung´ vorgelesen werden und das Akzeptieren auch noch unterschrieben (oder ggf angeklickt) werden muss...welche Stadt und Strand muss ich nun meiden ?!


Werner von www.kiteonline.de
Irgendwelche Probleme?
Zur Hilfeleistung bin ich gesetzlich verpflichtet (das ist nicht nur Ehrensache) und deshalb auch automatisch versichert, damit Niemand auf den Gedanken kommt wegen irgendwelchen Ansprüchen nicht Hilfe zu leisten. Schon gar nicht den der Hilfe brauchte später mit entstandenen Kosten zu konfrontieren.

Material zu bergen was herrenlos draussen rumtreibt ist Bergen, dieses macht man aus freien Stücken und aus eigenen Antrieb, doch auch da besteht kein Anspruch auf Regulierung irgendwelcher Ansprüchen die bei der Bergung entstanden sind.

Und wenn wie in diesen oben geschilderten Fall erwartet wird das Schäden aus der Bergeaktion übernommen werden kann man wohl daraus schließen daß in Zukunft Niemand mehr zu bergen von herrenlosen Material bereit sein wird.

..um es ganz klar zu sagen, zu Blöd zum Bergen aber hinterher auch noch Ansprüche zu stellen ist schon der Hammer.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 09:50   #9
Micha
wasn hier los?
 
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Ort: Goch
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Micha eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard

Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Irgendwelche Probleme?
....
..um es ganz klar zu sagen, zu Blöd zum Bergen aber hinterher auch noch Ansprüche zu stellen ist schon der Hammer.



Diese Aussage finde ich irgendwas zwischen mutig - unverschämt und einfach nur dreist.


Ich denke, es kann JEDEM was passieren wenn man ein Kite oder so bergen will.
Micha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 10:00   #10
btheb
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Zitat:
Zitat von Micha Beitrag anzeigen
Diese Aussage finde ich irgendwas zwischen mutig - unverschämt und einfach nur dreist.


Ich denke, es kann JEDEM was passieren wenn man ein Kite oder so bergen will.
Und deshalb sollte Jeder sich genau überlegen ob er solch einen Stunt hinlegt.
Fehlt nur noch das aus solch einer Aktion eine Rettungsaktion entsteht und sich dann die Hilfeleistenden in Gefahr. bringen.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 10:08   #11
kitefrog 69
"Gibt´s da an Wind?"
 
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Spirit Good Bye...

Michi will nur seine Leine ersetzt haben. Es geht für die Schule um einen Hunni maximal. Selbige hat zumindest ihren Kite zurückbekommen, der ansonsten wohl verloren gewesen wäre. Der Retter hat sich auch noch verletzt bei der Aktion.

Hmm, mal kurz das Surferherz, den Menschenverstand und das betriebswirtschaftliche Hirn angeschaltet : Der bekommt natürlich seine Leine ersetzt, ein kühles Bier und ne Pizza. Und dafür schreibt er später im Forum nicht jene unschöne Überschrift, sondern wie lässig die Kitekahunas doch sind. Geilste Werbung für 80 Euro, lauter zufriedene Menschen und ein gutes Gefühl für alle.

Daß daraus eine spätere Diskussion zum Thema Kitebergung und Gefahren dabei entsteht, ist eh klar und auch wünschenswert.

Andreas
kitefrog 69 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 10:20   #12
btheb
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Zitat:
Zitat von kitefrog 69 Beitrag anzeigen
Spirit Good Bye...

Hmm, mal kurz das Surferherz, den Menschenverstand und das betriebswirtschaftliche Hirn angeschaltet : Der bekommt natürlich seine Leine ersetzt, ein kühles Bier und ne Pizza. Und dafür schreibt er später im Forum nicht jene unschöne Überschrift, sondern wie lässig die Kitekahunas doch sind. Geilste Werbung für 80 Euro, lauter zufriedene Menschen und ein gutes Gefühl für alle.

Andreas
Da bin ich bei dir, das Verhalten ist auch unverständlich.
Da sollte es Ehrensache sein sich aus eigenen Stücken erkenntlich zu zeigen. Aber Ansprüche zu stellen und hier ein. Bashing zu starten ist ebensowenig Surferspirit.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 10:53   #13
boarderzone
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Standard Spirit..das war‘s dann wohl...

Zitat:
Zitat von Micha Beitrag anzeigen
Diese Aussage finde ich irgendwas zwischen mutig - unverschämt und einfach nur dreist.


Ich denke, es kann JEDEM was passieren wenn man ein Kite oder so bergen will.


Auf den Punkt gebracht...

Vielleicht sollten die Kiter, die ggf nicht gerettet werden wollen, es deutlich sichtbar auf Kite, Board oder Helm markieren... sonst könnten ja im Nachgang juristische Scharmützel die Folge sein..

Werner... (Selbst schon gerettet und auch schon mal aus Seenot gerettet worden und deshalb sehr dankbar für ‚Kümmern‘ am Strand und auf dem Wasser...)
boarderzone ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 10:59   #14
Marwitt
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Da bin ich bei dir, das Verhalten ist auch unverständlich.
Da sollte es Ehrensache sein sich aus eigenen Stücken erkenntlich zu zeigen. Aber Ansprüche zu stellen und hier ein. Bashing zu starten ist ebensowenig Surferspirit.
alles richtig, aber wenn wir schon dabei sind, hallooooooo… Surferspirit???…ist es ebenfalls nicht , ständig aufeinander einzuhacken wenn wir anderer Meinung sind, aber liegt sicherlich an der Winterdepression, wobei den Rest des Jahres sieht es ja auch nicht mehr anders aus
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Alt 13.01.2018, 11:01   #15
pokerjack
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Da bin ich bei dir, das Verhalten ist auch unverständlich.
Da sollte es Ehrensache sein sich aus eigenen Stücken erkenntlich zu zeigen. Aber Ansprüche zu stellen und hier ein. Bashing zu starten ist ebensowenig Surferspirit.
Ich bin eigentlich ganz dankbar, dass dies hier zur Sprache kommt. Wahrscheinlich hätte ich ähnlich reagiert. Für mich lautet die Konsequenz einfach: Herrenloses Material rette ich nur noch, wenn für mich persönlich nicht die kleinste Gefahr bei der Rettung besteht, ansonsten ist es nicht mein Problem...
Falls es um Menschenleben geht, ist das natürlich anders!

Ein Freund von mir hatte ein ähnliches Erlebnis, als er ein Board rettete. Beim Ausstieg über Felsen hat er sich die Füsse zerschnitten. Der Boardbesitzer hat sich nicht einmal bedankt. Nach solchen Aktionen fragt man sich zweimal, ob man wirklich helfen soll, wenn es nur um Materialbergung geht.
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Alt 13.01.2018, 11:22   #16
Marwitt
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Dankbarkeit wäre nett, ist aber nicht die Regel; ich hatte schon Situationen wo ich noch beschimpft wurde und wenn du nicht ein sehr erfahrener Kiter bist, solltest du die Finger davon lassen und gegebenenfalls lieber Hilfe organisieren; ich habe schon Fälle gesehen; wo sich dann mehrere Personen in eine extreme gefahren Situation gebracht haben, da ist dann keinem geholfen; Hilfe ja; aber bei einer Materialbergung sollte ich mir schon genau überlegen; ob ich der Sache gewachsen bin, jeder freut sich wenn er sein Zeug wiederbekommt; aber deswegen setzt Mann/Frau bitte nicht sein Leben auf's Spiel.
Marwitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 12:55   #17
btheb
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Zitat:
Zitat von Marwitt Beitrag anzeigen
alles richtig, aber wenn wir schon dabei sind, hallooooooo… Surferspirit???…ist es ebenfalls nicht , ständig aufeinander einzuhacken wenn wir anderer Meinung sind, aber liegt sicherlich an der Winterdepression, wobei den Rest des Jahres sieht es ja auch nicht mehr anders aus
Ablandiger Wind, brechende Welle und dann eine Harakiri Aktion die 95 Prozent aller Kiter vor unlösbaren Problemen stellt und dann hier rumbashen nachdem keine Kostenerstattung geleistet wird ( bedankt hat sich ja der Kite lehrer) lässt mich am allgemeinen Verstand dieses Kiters zweifeln.
Das muss auch mal offen ausgesprochen werden das sowas keine Heldentat ist sondern unverantwortliches Handeln welches im schlimmsten Fall noch zu einer riskanten Rettungsaktion ausufern kann.
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Alt 13.01.2018, 13:40   #18
Horst Sergio
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Ob es eine Harakiri Aktion war oder einfach nur Pech traue ich mich als Außenstehender nicht zu beurteilen. Es gibt sicher wie gesagt 5% Kiter die auch Material sicher retten können, auch wenn es mal unhandlich schwere Teile (10 kg +) sind, so wie bei dem hier



Zum Glück sind bei uns in Bayern die Gruppen am Spot meist so klein, dass man sich noch gegenseitig hilft, auch beim Material. Ich bekomme das an großen Spots an der Küste aber auch häufig mit, dass es allen anderen egal ist.
Auch wenn es manchmal anstrengend ist, ich betrachte solche Rettungsaktionen als sportliche Herausforderung und helfe solange ich mich nicht selbst gefährde, auch auf die Gefahr hin in Folge selber mal zu schwimmen.

Da der Bedarf schon nicht so selben ist, habe ich seit einiger Zeit mehrere Knoten fürs Abschleppen in der Leash und ein aufblasbaren Rescue Schlauch, den ich auch von mir abtrennen und damit weitergeben kann.
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Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 14:59   #19
Marwitt
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Ablandiger Wind, brechende Welle und dann eine Harakiri Aktion die 95 Prozent aller Kiter vor unlösbaren Problemen stellt und dann hier rumbashen nachdem keine Kostenerstattung geleistet wird ( bedankt hat sich ja der Kite lehrer) lässt mich am allgemeinen Verstand dieses Kiters zweifeln.
Das muss auch mal offen ausgesprochen werden das sowas keine Heldentat ist sondern unverantwortliches Handeln welches im schlimmsten Fall noch zu einer riskanten Rettungsaktion ausufern kann.
Da gebe ich dir ja grundsätzlich recht, jedoch geht es hier häufig unter die…
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Alt 13.01.2018, 15:14   #20
Marwitt
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Genau, aber um die Anstrengung geht s mir nicht. Ich will ja auch das mir geholfen wird. Derjenige muss jedoch genau wissen was er tut. Ich habe einmal versucht einem bei ablandigen Wind zu helfen. Seine Frau brülte mich von Land an, das ich ihm helfen solle. Ich selber wollte bei den Bedinungen gerade vom Wasser runter kommen. . Bis zu dem Zeitpunkt musste ich noch nie Rettungsaktionen tätigen. Ich hatte also null Erfahrungen. Augenscheinlich konnte der im Wasser treibende Kiter seinen Kite nich5 mehr starten. Ich also, schlechtes Gewissen; wieder hin. Als ich fast an ihm daran war bekommt er seinen Kite aus dem Wasser. Augenscheinlich war er ein Anfänger der bei ablandigen Winden übte. Er flog seinen Kite wild hin und her, so dass sich unsere Schirme fast verfangen hätten. Ich also schnell wieder weg. Ende der Geschichte, die Frau machte mir Vorwürfe; er trieb dann doch weiter ab und musste von den Rettungsschwimmern geholt werden. Hilfeeeeeeeeeee
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Alt 13.01.2018, 16:03   #21
zournyque
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Blinzeln

Gibt es eine empfehlenswerte Technik um einen treibenden Kite zu retten?

Ich finde das ganze schon bei wenig Wind recht riskant.

Was ich einmal gemacht habe war zur Bar zu fahren. Die Safetyleine in die Hand genommen und den Kite an dieser haengend langsam Richtung Ufer zu einem Helfer geschleppt. Dabei kam mir die Gefahr halbwegs ueberschaubar vor, weil ich jeder Zeit loslassen konnte und die ganzen Leinen und der Kite im Lee (bzw. beim Fahren dann hinter mir) waren.

In Wellen kann man das natuerlich alles vergessen, ich persoenlich wuerde sowas dann nur mit Jetski/Motorboot angehen.

Geändert von zournyque (13.01.2018 um 16:51 Uhr).
zournyque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 16:20   #22
btheb
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Zitat:
Zitat von Horst Sergio Beitrag anzeigen

Zum Glück sind bei uns in Bayern die Gruppen am Spot meist so klein, dass man sich noch gegenseitig hilft, auch beim Material. Ich bekomme das an großen Spots an der Küste aber auch häufig mit, dass es allen anderen egal ist.
.
Vielleicht solltest du deine pipi Bedingungen nicht mit den Risiken in Wavebedingungen vergleichen. Man hat schon genug damit zu tun beim draggen nicht den eigenen Kite in die Welle zu droppen. Denn bei schräg ablandig ist in der Impact Zone der Wind loechrig,, hinzu folgt der Kite nicht wenn ein die Welle waescht und dropt. Passiert das kämpft man selber ums Überleben. Wer damit des öfteren konfrontiert wurde überlegt sehr genau ob man sich diesem Risiko aussetzen soll.Hilfe leistet man auch wenn man die richtigen Rettungskräfte informiert.
Und oft kommt es zu Todesfällen bei den Rettungskräften, obwohl diese speziell geschult sind und auch körperlich oft in besserer Kondition sind.
Das hat nichts mit "scheissegal Stimmung" zu tun sondern mit vernünftigen Selbsterhaltungstrieb.
Also Rümpfe deine Nase über andere Dinge.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 16:36   #23
boarderzone
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Zitat:
Zitat von Micha Beitrag anzeigen
Diese Aussage finde ich irgendwas zwischen mutig - unverschämt und einfach nur dreist.
Da lassen wir mal nach diesem Post ‚mutig‘ weg und tauschen das Adjektiv gegen ‚großkotzig‘ und mangelnde Zivilcourage aus...
boarderzone ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 17:43   #24
Horst Sergio
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Vielleicht solltest du deine pipi Bedingungen nicht mit den Risiken in Wavebedingungen vergleichen. Man hat schon genug damit zu tun beim draggen nicht den eigenen Kite in die Welle zu droppen. Denn bei schräg ablandig ist in der Impact Zone der Wind loechrig,, hinzu folgt der Kite nicht wenn ein die Welle waescht und dropt. Passiert das kämpft man selber ums Überleben. Wer damit des öfteren konfrontiert wurde überlegt sehr genau ob man sich diesem Risiko aussetzen soll.Hilfe leistet man auch wenn man die richtigen Rettungskräfte informiert.
Und oft kommt es zu Todesfällen bei den Rettungskräften, obwohl diese speziell geschult sind und auch körperlich oft in besserer Kondition sind.
Das hat nichts mit "scheissegal Stimmung" zu tun sondern mit vernünftigen Selbsterhaltungstrieb.
Also Rümpfe deine Nase über andere Dinge.
Lieber btheb,

das Szenario was ich meinte ist eher: Spot St.Peter, Gold, Californien, etc. such Dir einen aus mit 20 knt Sideon, kleine Welle mit 100 Leuten draußen und einer der schwimmt. Meine Erfahrung ist hier, dass die paar anwesenden Binnenlandbesucher hier oft als erstes bei diesen Leuten sind, um zu helfen, während es ".. allen anderen egal ist" (nur egal, nicht "scheissegal" ). Aber vielleicht waren das falsche, selektive Eindrücke. Ist allerdings auch bei uns nicht anders, je größer die Gruppe desto weniger Augen für den Einzelnen, aber eben mit dem Unterschied, dass wir auf unseren Tümpeln selten 100 Kiter zusammen bekommen.

Davon abgesehen hast Du natürlich Recht und wichtig hinzuweisen, dass Wellen einen großen Unterschied machen. Da ich auch mal zusammen über ein Jahr als Windsurflehrer am Meer gearbeitet habe, kenne ich das ganz gut und habe viele Rettungseinsätze miterlebt und auch selbst durchgeführt. Z.B. mal einen doppelten Tampenwechsel an einem Windsurfsegel von einem Freund bei 30 knt und 2 m Dünung, eine rechte Bastelei, da ich wegen Durchmesser auch noch ein paar Tampen durchtauschen mußte...

Im Übrigen kommen die Binnenländler mit ihren Pipi Bedingungen (schöner Ausdruck) im Zweifelsfall auch bei ablandigem Wind besser klar, denn fast alles was wir an unseren Pfützen fahren ist aus Sicht eines Küstenkiters "ablandiger Wind". Wenn der Wind mal mehr als 2 km über offenes Wasser kommt, ohne dass ein paar 100 m hoher Berg davor steht, ist das schon super konstant für uns

Ansonsten lohnt es oft, sich an die Römer zu halten, es gibt immer zwei Optionen: dicere argentum, tacere aurum est
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 18:05   #25
Horst Sergio
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Zitat:
Zitat von zournyque Beitrag anzeigen
Gibt es eine empfehlenswerte Technik um einen treibenden Kite zu retten?

Ich finde das ganze schon bei wenig Wind recht riskant.

Was ich einmal gemacht habe war zur Bar zu fahren. Die Safetyleine in die Hand genommen und den Kite an dieser haengend langsam Richtung Ufer zu einem Helfer geschleppt. Dabei kam mir die Gefahr halbwegs ueberschaubar vor, weil ich jeder Zeit loslassen konnte und die ganzen Leinen und der Kite im Lee (bzw. beim Fahren dann hinter mir) waren.

In Wellen kann man das natuerlich alles vergessen, ich persoenlich wuerde sowas dann nur mit Jetski/Motorboot angehen.
Die Technik mit der Safety hört sich prinzipiell recht sicher an. Ich würde wahrscheinlich länger beobachten und mich dann langsam dem uferseitigen Tip annähern es am äußersten Ende greifen und hinter her schleifen.
Ich kann mich an den Trivialfall herrenloser Tube aber garnicht errinnern, ggf. tatsächlich nie gehabt, dafür etliche abgeleinte Matten, Ruderboote, Trettboote, aufzurichtende Katamarane (geht erstaunlich gut) usw.

Im Zweifel natürlich immer an Land und Boot organisieren bzw. Rettung verständigen auch damit sie die Situation kennen. Bin auch mal an einer anderen Stelle außerhalb der Sichtweite vom Startspot angelandet und als erstes: Rettung anrufen und Bescheid geben, dass ich an Land bin, für den Fall, das wer anders einen Einsatz ausgelöst hat.
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 18:26   #26
btheb
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Zitat:
Zitat von boarderzone Beitrag anzeigen
Da lassen wir mal nach diesem Post ‚mutig‘ weg und tauschen das Adjektiv gegen ‚großkotzig‘ und mangelnde Zivilcourage aus...
Grosskotzig vielleicht, mangelnde Zivilcourage definitiv wohl nicht, denn ich stehe zu meiner Meinung trotz eures gehates.

@ Horst:
Die von dir beschriebenen Spots würde ich wohl nicht hat als Wavekiten bezeichnen.
Selbst wenn da die Wellen höher werden wird man weil Windwelle Richtung Strand gezogen, egal ob der Kite im Himmel steht oder gedroppt wurde. Bei den oben beschriebenen "down the line" Bedingungen liegt der gedroppte Kite immer in Luv von einen und kann nicht mehr gestartet werden. Und spätestens nach ein paar Waschgaengen ist man in den Leinen verheddert und man wird nach draussen gezogen. Darum gilt an jeder Küste die Regel "nie bei ablandigen Bedingungen" oder man hat einen Jetski/Boot wie es die Pros handhaben. Wie man aber hier im Thread nachlesen kann wird das ignoriert und fährt um es noch schwieriger zu machen zum Bergen raus.Selbst Spots wie Fuerte Süd wo kaum nennenswerte Welle ist werden die Binnenlandkiter im Minutentakt von den Jetskis rausgezogen

Aber anstatt das Alle in diesen Tenor einstimmen werde ich noch angegriffen und als grosskotzig bezeichnet.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 19:41   #27
Floyd Rose
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Grosskotzig vielleicht, mangelnde Zivilcourage definitiv wohl nicht, denn ich stehe zu meiner Meinung trotz eures gehates.
Stimmt, bist ein ganzer Kerl Btheb. Is aber eher Anonymus- denn Zivilcourage, in so einem Internetforum so "knallhart" zu seiner Meinung zu stehen.

Du hast aber natürlich recht, dass nur derjenige retten sollte , der es auch sicher für sich hinbekommt. Umsomehr wenn die Bedingungen heikel sind. Ansonsten wird die Situation nur noch schwieriger/schlimmer. Absolut richtig.

Hättest Du das mal gleich von Anfang an so geschrieben und nicht so arschig angefangen, würde man dich auch nicht angehen jetzt.
Aber du hältst das schon aus, bist ja nen Kerl.

Ansonsten hat der TE für mich Courage gezeigt.
Woanders stecken sie dir einen Orden an, wenn du etwas tust ohne Rücksicht auf deine körperliche Unversehrtheit zu nehmen.
Hier wurde nichtmal die kaputte Leine ersetzt.
Gibt halt Schnacker und Macher.
Ich persönlich hab lieber zweiten in der Nähe , wenn was los ist. Und hoffe selber so einer sein zu können , wenns mal nötig sein sollte

Geändert von Floyd Rose (13.01.2018 um 19:51 Uhr).
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Alt 14.01.2018, 00:00   #28
Ackerschreck
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Im erste-Hilfe-Kurs und beim Rettungsschwimmer lernst Du als erstes: bring Dich nicht selbst in Gefahr! Erst recht nicht wenn es nur um Material geht!!
Ich bin selbst ein paar mal in Bloubergstrand gewaschen worden, das ist auch so schon nicht ohne mit zwei Meter brechender Welle. Kann mir nicht vorstellen wie das mit einem geborgenen Kite im Arm gutgehen soll? Wenn der TE diesen Trick (Welle durchqueren/reiten mit zusätzlichem Kite im arm) nicht von vornherein sicher beherrscht hat das mit Civilcourage nichts zu tun sondern ist bestenfalls eine ziemlich unclevere Aktion.
Ackerschreck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 01:55   #29
btheb
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Zitat:
Zitat von Floyd Rose Beitrag anzeigen

Ansonsten hat der TE für mich Courage gezeigt.
Woanders stecken sie dir einen Orden an, wenn du etwas tust ohne Rücksicht auf deine körperliche Unversehrtheit zu nehmen.
Hier wurde nichtmal die kaputte Leine ersetzt.
Gibt halt Schnacker und Macher.
Ich persönlich hab lieber zweiten in der Nähe , wenn was los ist. Und hoffe selber so einer sein zu können , wenns mal nötig sein sollte
Courage zeigte er, doch die Kosten die sein egoistisches Verhalten dann verursachten hinterher abwälzen zu wollen ist dann aber auch legitim?
Und zu drohen ( und dann auch zu machen) dies nicht gemacht wird dann einen Shitstorm auszuloesen ist auch couragiert?

Und wird das ganze nicht auch aus der Anonymität heraus gemacht ?
Ich stelle hier das Verhalten eines Anonymen an den Pranger und sorge nicht für den realen negativen Shitstorm der Auswirkungen hat für eine reale Surfschule.

Und woher weißt du ob die Aussage der Mitarbeiterin so gewesen ist?
Anonyme die Shitstorms starten sind sicherlich immer objektiv in ihren Schilderungen.
Ist ja einer von uns, die Surfschule muss also boese sein.
btheb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 02:11   #30
SandoKite
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Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand hilft...der Versuch ist schon super.

Leidenschaft und Achtsamkeit gehören für mich...auch praktiziert,zusammen!
SandoKite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 10:23   #31
Fayelander
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Courage zeigte er, doch die Kosten die sein egoistisches Verhalten dann verursachten hinterher abwälzen zu wollen ist dann aber auch legitim?
Ich habe das Gefühl du weißt nicht was egoistisch bedeutet!? Sein Verhalten war selbstlos! Ob das immer das beste ist steht außer frage!
Fayelander ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 12:36   #32
Floyd Rose
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Zitat:
Zitat von btheb Beitrag anzeigen
Courage zeigte er, doch die Kosten die sein egoistisches Verhalten dann verursachten hinterher abwälzen zu wollen ist dann aber auch legitim?
Und zu drohen ( und dann auch zu machen) dies nicht gemacht wird dann einen Shitstorm auszuloesen ist auch couragiert?

Und wird das ganze nicht auch aus der Anonymität heraus gemacht ?
Ich stelle hier das Verhalten eines Anonymen an den Pranger.
komm schon, jetzt winde dich nicht so, dass is unmännlich
ich hab nur deine Aussage aufgegriffen, wie "couragiert" es von Dir ist, hier im Forum zu seiner Meinung zu stehen.
Der TE hat nicht gesagt , ich bin couragiert weil ich hier anonym die Surfschule an den Pranger stelle...
Verwechsele das bitte nicht

laut TE , war das mit dem Kitelehrer wohl so ausgemacht..
"wir regeln das nachher im shop"
ob das so ausgemacht war oder nicht, kann ich eh nicht sagen, ich war nicht dabei.
ich finde aber absprache hin oder her , die kiteschule hätte sich keinen Zacken aus der Krone gebrochen, die Leine zu ersetzen...

Sehe hier kein Abwälzen und keinen Shitstorm (noch nicht jedenfalls und auch nicht gegen die Surfschule, der entwicklet sich wenn gegen was anderes ^^)
und auch keinen Egoismus...
Du verwechselst da Dinge bzw verwendest sie falsch.
Aber noch einmal :
Womit Du recht hast ist, besser nur Rettungsaktionen starten wenn man sich sicher ist- wenn es nur um Material! geht.
Floyd Rose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 12:45   #33
ripper tom
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Einen Kite gefahrlos bei viel Wind bergen, dass kann nur Einer von 100 denke ich und ist den meisten Kitern gar nicht bewusst wie gefährlich das ist...
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Alt 14.01.2018, 13:01   #34
Horst Sergio
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Zitat:
Zitat von ripper tom Beitrag anzeigen
Einen Kite gefahrlos bei viel Wind bergen, dass kann nur Einer von 100 denke ich und ist den meisten Kitern gar nicht bewusst wie gefährlich das ist...
Ja, da aber keiner von uns die Fähigkeiten von Michi kennt und auch nicht dabei war, kann keiner hier beurteilen ob Michi ein zu großes Risiko eingegangen ist oder einfach nur Pech bei der Rettungsaktion hatte, den dieses Restrisiko bleibt bei jeder solchen Aktion.

Sofern die Geschichte nicht völlig falsch erzählt wurde bleibt für die Schule aber ein geborgener Kite für Restwert ca. 300 € auf der Gewinn Seite gegen einen Schaden an einer Leine, die eine professionelle Schule ggf. in einer 1/2 h auch hätte reparieren können oder eben max. -150€. Wenn man dabei keine Hilfe bekommt, ist das für mich auf jeden Fall ein Grund, dass hier als Warnung bekannt zu machen. Davon abgesehen, dass es auch mit den anderen Einträgen, die es zu dieser Schule gibt ganz gut ins Gesamtbild past.

Lese ich alles nicht als Bashing oder sonstwas, sondern einfach als Erfahrungsbericht, dafür gibt es oase, sonst kann man die Kiste auch zu machen.
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 13:14   #35
ripper tom
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Zitat:
Zitat von Michi(Wremen) Beitrag anzeigen
Während ich vor den Kite fahre, um ihn zu bergen, fliegt der Kite urplötzlich hoch und die Leinen mit Bar verhängen sich in meiner linken Steuerleine ...
Ich habe schon öfter mal einen Kite geborgen, dieser Gefahr war ich mir nicht bewusst.
Da schreibst du ja selber das du keine Ahnung hast !
Die Leine um den Hals, hast du schneller als du glaubst bei solch sinnlosen Aktionen.

Hat auch nix mit Zivilcourage zu tun einen herrenlosen Kite abzuschleppen!
Es ist einfach nur dumm wenn man diese große Gefahr nicht einschätzen kann.

Wäre er dieser Eine von hundert die das können, wäre er nicht kaputt gegangen.
Das Einzige was solche durchschnittlichen Kiter machen können, sich die Safety an der herrenlosen Bar hinten suchen und mehr schon gar nicht ...

Wäre ICH der Schulbesitzer würde ich auch nix zahlen.
Ich kenne das auch von anderen Aktionen wenn mein Kite im Wasser liegt, sich die Leinen verdreht haben etc.

Da fahren Kiter "die immer mehr Schaden anrichten als es nützt" zu meinen Kite und wollen etwas helfen.
Ich muss dann immer laut plärren NICHT MEINEN KITE ANFASSEN fahr blos weg, danke ich brauche keine Hilfe...

Geändert von ripper tom (14.01.2018 um 13:37 Uhr).
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Alt 14.01.2018, 13:58   #36
FunKite
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Zitat:
Zitat von ripper tom Beitrag anzeigen
Da schreibst du ja selber das du keine Ahnung hast !
Eigentlich hat er geschrieben, dass er schon öfter nen Kite geborgen hat und sich dieser speziellen Gefahr nicht bewusst war.
@Michi, tut mir leid, dass es so mies ausgegangen ist. Das hier zu posten, ist absolut richtig.
FunKite ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 14:04   #37
ripper tom
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Zitat:
Zitat von FunKite Beitrag anzeigen
Eigentlich hat er geschrieben, dass er schon öfter nen Kite geborgen hat und sich dieser speziellen Gefahr nicht bewusst war.
Ja und daraus kann man feststellen, dass er keine Ahnung vom "Kitebergen" hat.
Deshalb sollte er in Zukunft die Finger davon lassen, solche Leute richten meist mehr Schaden an und bringen sich selber unnötig in Gefahr.
ripper tom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 14:30   #38
Horst Sergio
Mattenfundamentalist
 
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Zitat:
Zitat von ripper tom Beitrag anzeigen
Da fahren Kiter "die immer mehr Schaden anrichten als es nützt" zu meinen Kite und wollen etwas helfen.
Ich muss dann immer laut plärren NICHT MEINEN KITE ANFASSEN fahr blos weg, danke ich brauche keine Hilfe...
Ja da hast Du Recht, das kenne ich auch und auch die Interpretation der Situationsbeschreibung kann ich nachvollziehen. Ich wäre damit als Außenstehender trotzdem vorsichtig. Kann sein, dass man aus 5 sec Fahrsequenz oder Sequenz der Rettungsaktion sagt: "Das war komplett unverantwortlich" würde aber auch nicht ausschließen, dass man zum Schluss kommt: "Ja, das war einfach nur maximal Pech, war nicht absehbar, dass er in dem Moment so abhebt..."

Solang man nicht dabei war.
Horst Sergio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 15:47   #39
dimage
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An Orten wie Kapstadt schleppe ich den Kite immer nur bis zum Shorebrake und mache mich dann schleunigst aus dem Staub! Die Welle erledigen den Rest.

Es gibt nichts beschisseneres als mit einem Kite unter dem Arm Richtung Land zu heizen, irgendwie zu langsam zu werden und dann von einer Welle eingeholt zu werden!!!


Ich finde die Schule hätte sich schon irgendwie noch erkenntlich zeigen können.
Wenigstens einen Gutschein, wenn Sie schon keine Leinen für Ihn im Laden haben.
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Alt 14.01.2018, 15:54   #40
dimage
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Zitat:
Zitat von ripper tom Beitrag anzeigen
Ich muss dann immer laut plärren NICHT MEINEN KITE ANFASSEN fahr blos weg, danke ich brauche keine Hilfe...

Naja Tom, also so radikal musst Du es auch nicht gerade formulieren.
Ich finde man erkennt fast sofort, ob einer weiss was er macht.

Ich meine wenn der Spiessi, oder der Bebe sich an deinem Kite zu schaffen macht, wirst Du ihn wohl auch nicht wegschicken.
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