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Alt 25.09.2015, 15:38   #1
Marc-FN
Benutzer
 
Dabei seit: 07/2015
Beiträge: 103
Standard Materialtipps für den Bodensee??

Hi, bin vor ner Weile an den Bodensee gezogen und echt gefrustet dass man hier so extrem selten brauchbaren Wind hat. Keine Ahnung woran das liegt...

Ich spiele aber mit dem Gedanken mir für die paar wenigen Tage Tage im Jahr wo man aufs Wasser könnte ein neues Segel zuzulegen. Die Frage ist nur welche Grösse macht am meisten Sinn?? Hier scheints 3 Tage im Jahr Hackwind >6 bft zu geben, dann noch gefühlte 10 Tage mit 3-4 Windstärken, und den Rest des Jahres überbrückt man dann besser auf nem SUP... Ja es ist kein Windparadies...

Danke euch für Empfehlungen aus eurem Materialpool, soll heissen Board- und Segelgrössen mit denen man am häufigsten aufs Wasser kommt.
Grüsse, Marc
Marc-FN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2015, 17:35   #2
calaw
Neuer Benutzer
 
Dabei seit: 09/2015
Beiträge: 1
Standard material für den bodensee

Hi,
kommt auf Dein Gewicht an.
Ich denke die nächsten paar Tage geht 5,7 und 110 Liter..
Manchmal 5,3 oder 5,0.
calaw ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2015, 09:24   #3
surfred007
Benutzer
 
Dabei seit: 11/2005
Ort: near "the bridge"
Beiträge: 670
Standard

Zitat:
Zitat von Marc-FN Beitrag anzeigen
...... dann noch gefühlte 10 Tage mit 3-4 Windstärken, ....
Slalomboard ca. 75-80cm breit, Freerace-Segel Körpergewicht/10 + 0,5m2 + entsprechende Finne und gut ist's. Wenn die 10 Tage "Netto"-Tage sind (als nicht nur wo's THEORETISCH geht) ist's dann eh eine feine Quote....
surfred007 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2015, 15:20   #4
Marc66
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2012
Ort: Ostschweiz
Beiträge: 623
Standard

Als ich noch Windurfen war, hatte ich als grösstes Segel erst ein 6.8er (bei 68 Kilo), dann ein 7.5er (bei 75 Kilo), jeweils mit leichten Slalom-Boards so um die 120 Liter (Copello Red-Line), das hat ganz gut gepasst, da musste man sich gar nie gross überlegen was man sonst aufziehen sollte. Die neuen Segel sind eher noch etwas mehr für Starkwind konzipiert, die Boards kürzer dafür voluminöser und vor allem die Finnen länger geworden (ich fand 38 Zentimeter enorm, inzwischen düften das locker 10 Zentimeter länger sein, bei Racing-Boards nochmal ne Schippe mehr), da darf es bei der Segelfläche ruhig noch bisschen mehr sein (die Rechnung mit dem Gewicht/10 + 0.5 m2 kommt IMHO ganz gut hin für ein Board mit viel Volumen, für ein schnelles Slalomboard könnte es wohl eher noch etwas mehr sein).

Die Tage mit mehr als 5 Windstärken sind richtig rar - vor allem wenn man die Temperaturen beachtet (gibt Verrückte welche im Januar bei 3 Grad und 100 Km/h Wind aufs Wasser gehen, muss jeder selber wissen wo er die Limiten setzen will - spätestens mit Materialproblemen wird's heftig, weil die Seepolizei in der Jahreszeit nicht mehr so schnell auslaufen kann).

Aktuell sind die Bedingungen extrem gut, so stabilen und starken Ostwind hatten wir schon seit Jahren nicht mehr. Trotzdem bleibt es relativ böig, mit wenig Volumen im Board braucht man einfach Fläche im Segel um im Gleiten zu bleiben (umgekehrt darf das Segel auch mal bisschen grenzwertig sein, wenn das Board nicht gleich einparkt,). 10 Tage pro Jahr aufs Wasser geht IMHO nur, wenn man wirklich gutes Wetter hat oder sich den Spass erlauben kann auch mal unter der Woche frei zu nehmen, sonst kann man die guten Tage (wie erwähnt in der Saison, so von Mitte April bis Ende September) eher an einer Hand abzählen.

Die Frage wäre für mich eher ob es sich lohnt echtes Leichtwind-Material zuzulegen (so 140-160 Liter Volumen im Leichtwind-Raceboard und ein Segel gegen 10 m2), aber der Kram kostet richtig Kohle und man muss es halt wirklich wollen - ich hab den Spass daran verloren (und schlage mich in der Zeit mit einem 17er Kite rum, was auch nicht wirklich besser ist). Bei 4-8 Knoten ist es halt echt schwierig irgendwas vernünftiges zu machen, selbst bei 8-10 Knoten ist das eher ein rumdümplen mit gelegentlichen Gleitphasen auf Raumkurs, weshalb ich meinen Kram verkauft und nur noch Waveboards für die Hammertage habe (in den letzen 10 Jahren mein 86 Liter Board 1 Tag mit einem 6.2er gefahren, so richtig Sinn macht das ja eigentlich auch nicht ) Unter 5.4 (Pryde NR) bin ich am Bodensee nie gefahren (hab noch 4.4 und 3.9 rumliegen), auch wenn's teilweise in den Böen etwas heftig wurde (bei 86 Liter Brettvolumen und 76-78 Kilo fahrergewicht mit einer 28er Finne rutscht dann schon mal das Heck weg wenn's zu heftig ballert, aber ich brauch Reserve um nicht bei nachlassendem Wind über den halben See schwimmen zu müssen).

Kommt auch bisschen darauf an WO am Bodensee man fahren will, am Untersee sind die Bedingungen besser als weiter im Süden (ausser es gibt Föhn, der kommt unten besser rein).

Gefühlt (auf den Hügeln rund um den See) hat es oft Wind, nur bleibt davon gemessen an den Spots leider nicht viel übrig. Fast egal von welcher Seite man kommt, muss der Wind erst über die Hügel zum See (statt kanalisiert zu werden, wie z.B. an den schweizer Jurafuss-Seen), da reichen ein paar Grad Abweichung in der Windrichtung und der Wind ballert 200 Meter oberhalb vom Seespiegel durch statt bis aufs Wasser durchzudrücken. Ist halt so - ein Grund mehr die paar echten Hammertage pro Jahr voll zu geniessen (gestern war hammermässig mit dem Kite, bei 17° Wasser und 18° Luft + Sonne richtig genial). Geht nicht mehr lang und dann wird's fies kalt und die Saison ist defintitiv erledigt, dafür startet ja Ende Oktober schon die Skisaison wieder.
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten




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