oase.com - surfers world
      

Zurück   [oase.com-Forum] > Hauptbereich > Kitesurfen
Registrieren Regeln Hilfe Benutzerliste Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren

Kitesurfen Achtung: Bitte Vorgaben beachten!

Antwort    « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »  
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 13.05.2014, 21:03   #81
KJE
Allrounder
 
Dabei seit: 06/2010
Ort: Euskirchen
Beiträge: 279
Standard

Thumbs up Kitebulle
KJE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 21:10   #82
set
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2006
Beiträge: 2.057
Standard

Zitat:
Die kennen mich schon.....
na ja, du bist ja auch immer für eine "Showeinlage" gut.

Aber ich kenne diese Situationen auch, wenn auch nicht ganz so extrem. Fahre ja da auch...
set ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 21:20   #83
Ginny
Neuer Benutzer
 
Dabei seit: 08/2009
Beiträge: 2
Standard

...ehrlich jetzt?! Ich glaub du bist einfach zu doof zum Kiten! Mit deinem 18er Core wirst Du auch nicht besser kitesurfen, aber wenigstens passt du dann zu 100% zum Core-Image.... Mehr kann und muss ich dazu nicht sagen..!!!
Ginny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 21:49   #84
kitebulle
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2011
Ort: Brandenburg, südl. Berlin
Beiträge: 542
Standard

@ginny: schön ruhig bleiben, 18er oder 19er Core sind auch gut:
-die LEUTE, die ich kenne und Core fliegen sind nett, also gutes Image
-versaut hat es der Hersteller, man darf es nicht auf die Leute übertragen
Deswegen würde ich nix von denen Neu kaufen.
Gebraucht von privat wäre es mir egal.

Mit einem großen Tube wird bushman bestimmt besser klar kommen
Ist eben auch eine Fingerspitzensache, es muss auch nicht alles jedem passen

Wollte auch bushmans "schlechte" Erfahrungen bestätigen, die eigentlich normal sind........
Trotzdem überwiegen für mich meist die Vorteile der Matten bei Leichtwind und wenn man über 100kg hat auch bei stärkeren Wind

Manche große Tubes knicken auch gerne ein, wenn "FatMan" hopsen will.
Liegt nicht am zu geringen Luftdruck der Tubes, sondern an dünnen Fronttubes, wenigen Anknüpfpunkten.....

Ich starte und lande meine Matten lieber alleine, als meine Tubes.
Bei Tubes habe ich zu viel Schiss, dass sie mal einen Schaden nehmen, wenn ich sie selber starte und lande.
Kann auch an mir liegen. Muss ich halt noch üben.

Gute Nacht.

@set: viel Spaß noch!!
kitebulle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 22:16   #85
calvin_1
Benutzer
 
Dabei seit: 10/2009
Beiträge: 639
Standard

Liebe (Flysurfer-)Gemeinde,

denkt bitte daran: Liebe Deinen Nächsten (wie Dich selbst) und es werfe Derjenige den ersten Stein der ohne Schuld ist.

-----------------------


Ich kenne keine so treuen Kunden wie Flysurferkunden. Jemand der das Nest befleckt wird mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt damit die Flysurfergläubigen schön weiter ihr goldenes Kalb anhimmeln können.

Komischerweise sieht man trotzdem immer wieder Leute am Strand die mit einem nassen Bündel aus dem Wasser steigen. Aber sowas liegt ja nur an dem Benutzer - weil er zu doof war das Teil oben zu halten (was teilweise auch wahr ist, aber nicht immer)

Der Speed ist ein Kite mit Vor- und Nachteilen. Für manche mit mehr Vor- als Nachteilen, für andere andersherum. Und es ist gut dass auch mal geschrieben wird dass es kein Kite für jeden ist - so wie es keinen Kite gibt der für jeden geeignet ist.

Ach ja und die 3-4knt Gläubigen dürfen natürlich auch nicht fehlen
calvin_1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 22:28   #86
PROboarder
Benutzer
 
Dabei seit: 07/2011
Ort: Bayern, bei Nürnberg
Beiträge: 515
Standard

Zitat:
Zitat von doc holliday Beitrag anzeigen
@ buschmann:
Was ich nicht verstehe:
Auf der einen Seite gibst du deinen unteren fahrbaren Wind mit 12 knt an und auf der anderen Seite beschwerst du dich über Abstürze des Kites bei wenig Wind.
Richtige Windlöcher mit Nullwind gibts ja doch eher an den ganz schwachen Tagen, aber da bist du doch gar nicht mehr unterwegs?!

Aber vielleicht täusche ich mich als Küstenkiter auch in den Binnenlandbedingungen. Runter von 12 auf 0-4 knt- realistisch?
Es gibt drastische "Windspeedsprünge" hier im Binnenland! Gerade hast du dich gefreut, dass ein wenig Wind ist, baust auf und 5 Minuten später geht nichts mehr. Du wartest und wartest, nichts passiert und du baust wieder ab und plötzlich ist wieder Wind. Oder du bist gerade im Wasser und es ist als wenn jemand den Schalter umlegt. Alles schon erlebt... .
PROboarder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 22:31   #87
Hoim
#WiesoWeshalbDarum
 
Dabei seit: 05/2008
Ort: Schlumpfhausen
Beiträge: 1.317
Standard

Einfach nen älteren Buggy Hochleister ca 4-5m² besorgen. Danach an nen möglichst beschissenen Ort stellen, hinter nen Wald oder so

Anschließend über das abartig einfache Flugverhalten selbst von vertrimmten Speed´s/Chrono´s/Racetubes u.s.w freuen
Hoim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 22:47   #88
buschmann29
Benutzer
 
Dabei seit: 03/2012
Beiträge: 74
Standard

Danke an Kitebulle, dass er mich hier unterstützt. Scheinbar teilt hier noch jemand meine Erfahrungen wie so viele schon davor.
Bevor ihr urteilt, kommt doch mal ins Binnenland, weg von eurem konstanten Windverhältnissen und demonstriert wie ihr den Kite im Himmel haltet zwischen Böen von 15 und 2 Knoten. Erklärt mir, wie ihr eure Waage nicht sortieren müsst, wenn der Kite bei genau diesen Bedingungen aus dem Himmel fällt wie ein Bonbon und auf dem Wasser ins dichte Schilf treibt.

Ich glaube ich habe mehr Erfahrung als ihr, was das Binnenkiten angeht und bevor ihr mir sagt ich habe keine Ahnung vom Speed 3 wüsste ich gerne von allen meinen Kritikern wie viele von euch schon auf einem Binnengewässer bei derartigen Windbedingungen kiten waren?

@ Held0300 das war ja echt gerockt, ich glaube da sollte sich jemand mal einen neuen Windmesser besorgen.


Gruß Buschmann
buschmann29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 22:52   #89
kitebulle
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2011
Ort: Brandenburg, südl. Berlin
Beiträge: 542
Standard

Habe Libre Vampir Race Pro. Nen ganzen Sack voll
Das sind wirkliche Zickenkites...

Binnenland und "Wind":

Es ist teilweise fast nicht zu glauben, was hier so passieren kann...

Auch, dass man in voller Fahrt bei ca. 20 knts plötzlich ein digitales "Nullwindloch" hat und einfach aus voller Fahrt Kantendruck nur noch rücklings in das Wasser klatscht.
Egal ob Tube oder Matte....

Kites, die nach dem Start am Ufer komplett überschießen und 20m nach LUV, also in den Wind segeln......

ZAUBERHAFT....

Mit Böen um 10knts und mehr muss man auch immer rechnen....
Der Blick nach "hinten" nach dunkeln Wolken, Fronten ist auch nicht verkehrt.
Da kommt meist noch mehr HACK.
Und das teilweise in Sekundenbruchteilen von 20 auf 40knts...

@buschmann:
In welcher Gegend fährst Du denn Binnenland?
kitebulle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 22:55   #90
McWinston
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2013
Ort: Berlin - Pankow
Beiträge: 297
Standard

Zitat:
Zitat von buschmann29 Beitrag anzeigen
[..]demonstriert wie ihr den Kite im Himmel haltet zwischen Böen von 15 und 2 Knoten[..]
Und inwieweit ist es jetzt Flysurfers Schuld, dass auch der 21er bei Windlöchern mit mageren 2 Knoten nicht am Himmel bleibt?

Das grenzt ja fast schon an Marken-Bashing... fängt das jetzt an wie bei Core?

Zitat:
Zitat von kitebulle Beitrag anzeigen
[..]Binnenland und "Wind":

Es ist teilweise fast nicht zu glauben, was hier so passieren kann...

Auch, dass man in voller Fahrt bei ca. 20 knts plötzlich ein digitales "Nullwindloch" hat und einfach aus voller Fahrt Kantendruck nur noch rücklings in das Wasser klatscht.
Egal ob Tube oder Matte....[..]
Und inwieweit hilft das bei der Diskussion "Problemkite Speed3"?
Warum werden Wetterphänomene bei Argumenten für oder gegen Kites hinzugezogen?

Kann hier eigentlich noch jemand richtig argumentieren?
McWinston ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 22:55   #91
held0300
kiteprinzessin
 
Dabei seit: 05/2009
Ort: nu genau
Beiträge: 52
Standard

Zitat:
Zitat von 2D-Kiter Beitrag anzeigen
Es ist halt ein Erfahrungsbericht, subjektiv und emotional.
Hier schreiben aber auch viele Leute über Material das sie selber noch nie gefahren haben..., da ist mir dann ein solches klares Statement lieber.

Wer sich über die Flysurfer hier im Forum informieren möchte bekommt eine Vorstellung was schiefgehen KANN, wenn er den Beitrag liest.

Bin ein paar Tage 19er und 21er gefahren, auch mit Situationen wie Runterfallen wegen kurz Null Wind, das konnte ich jedes mal durch Rückwärtsstart retten, auch die anderen Probleme hatte ich glücklicherweise nicht.

Aber ich habe auch schon alle geschilderten Probleme bei Anderen live gesehen, ob das alles Anfänger oder Grobmotoriker waren/sind?
ein klares statement ist immer gern gesehen.
das der TE sich mit dem sportgerät nicht auseinander gesetzt hat merkt man schnell.... beim computer gibt es F1 und bei flysurferfragen sollte man mal jemanden fragen der ahnung hat (kitelehrer deines vertrauens/andere mattenflieger).

jeder der diesen beitrag liest kann erfahren was schiefgehen kann...da gebe ich dir recht! ABER dann soll auch gesagt sein wenn es AUA macht frage jemanden der ahnung hat damit der schmerz nachlässt und dann gibt es auch solche emotionalen statements nicht...sondern sachlich/emotionale bzw konkrete fragen an die mattenfutzies...die immer wieder gern helfen damit es weniger weh tut


...der fehler hängt meist am schirm...sagte mir mein computeradministrator....
held0300 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 23:06   #92
held0300
kiteprinzessin
 
Dabei seit: 05/2009
Ort: nu genau
Beiträge: 52
Standard

Zitat:
Zitat von buschmann29 Beitrag anzeigen
Danke an Kitebulle, dass er mich hier unterstützt. Scheinbar teilt hier noch jemand meine Erfahrungen wie so viele schon davor.
Bevor ihr urteilt, kommt doch mal ins Binnenland, weg von eurem konstanten Windverhältnissen und demonstriert wie ihr den Kite im Himmel haltet zwischen Böen von 15 und 2 Knoten. Erklärt mir, wie ihr eure Waage nicht sortieren müsst, wenn der Kite bei genau diesen Bedingungen aus dem Himmel fällt wie ein Bonbon und auf dem Wasser ins dichte Schilf treibt.

Ich glaube ich habe mehr Erfahrung als ihr, was das Binnenkiten angeht und bevor ihr mir sagt ich habe keine Ahnung vom Speed 3 wüsste ich gerne von allen meinen Kritikern wie viele von euch schon auf einem Binnengewässer bei derartigen Windbedingungen kiten waren?

@ Held0300 das war ja echt gerockt, ich glaube da sollte sich jemand mal einen neuen Windmesser besorgen.


Gruß Buschmann
@buschmann

...du bist gern eingeladen wenn wir wieder einen trip nach spo machen...low wind und einfach mal testen was geht...genau so ist der filmschnippsel entstanden

...wenn du deinen erfahrungsbericht nun in eine frage umformulierst kannst du bestimmt auch antworten bekommen wie man den schirm am himmel behält bzw ihn aus dem wasser bekommt...dann sind auch die antworten entspannter von vielen hier!
held0300 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 23:07   #93
buschmann29
Benutzer
 
Dabei seit: 03/2012
Beiträge: 74
Standard

Lieber Kitebulle,
nachem ich einige Kommentare zu diesem Thread gelesen habe, weiß ich jetzt, dass du, wenn du in ein Windloch fährst und rückwärts ins Wasser sinkst, so wie du es beschrieben hast, einfach überhaupt keine Ahnung von der Materie hast.
Echt lustig, wenn man hier Neulinge aufklären möchte über Risiken und Nebenwirkungen wird man gleich als unfähig dargestellt.


@ held0300: ich wollte aber keine Fragen stellen, sondern meine Erfahrungen mit dem Speed für andere Neulinge, die "alle keine Ahnung von der Materie haben" darstellen, damit ihnen mögliche Probleme erspart bleiben, indem sie sich einen anderen Kite kaufen, oder einfach besser vorbereitet sind als ich, der blauäugig auf die vielen Lobhudeleien über Flysurfer hereingefallen ist und diese nicht hinterfragt hat. Wie gesagt, niemand erzählt dir was vom schwimmenden Stoffhaufen auf dem Wasser, aber es ist scheinbar schon einigen passiert. Und alleine, dass ich das jetzt hier weitergeben konnte und einige sogar zugegeben haben, dass ihnen so etwas auch schon passiert ist, hilft unerfahrenen Neulingen die Hintergründe hinter den ganzen super, dupa, mega Testberichten zu erkennen.

Gruß Buschmann

PS: Bin übrigens bei Frankfurt ansässig.
buschmann29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 23:09   #94
set
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2006
Beiträge: 2.057
Standard

Zitat:
Ich glaube ich habe mehr Erfahrung als ihr, was das Binnenkiten angeht und bevor ihr mir sagt ich habe keine Ahnung vom Speed 3 wüsste ich gerne von allen meinen Kritikern wie viele von euch schon auf einem Binnengewässer bei derartigen Windbedingungen kiten waren?
Ich zum Beispiel, ziehmlich oft auch mit kitebulle zusammen.

Deine Problerm mit dem 21er sind für mich nicht nachvollziehbar. Jedenfalls liegt es nicht am Kite.

Der 21er ist überings im Binneland mein meistgenutzter Kite. Meist ist eher zu wenig Wind. Wenn es mal viel Wind gibt, dann muss meist der 9er ran.
set ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2014, 23:23   #95
held0300
kiteprinzessin
 
Dabei seit: 05/2009
Ort: nu genau
Beiträge: 52
Standard

Zitat:
Zitat von buschmann29 Beitrag anzeigen
Lieber Kitebulle,
nachem ich einige Kommentare zu diesem Thread gelesen habe, weiß ich jetzt, dass du, wenn du in ein Windloch fährst und rückwärts ins Wasser sinkst, so wie du es beschrieben hast, einfach überhaupt keine Ahnung von der Materie hast.
Echt lustig, wenn man hier Neulinge aufklären möchte über Risiken und Nebenwirkungen wird man gleich als unfähig dargestellt.


@ held0300: ich wollte aber keine Fragen stellen, sondern meine Erfahrungen mit dem Speed für andere Neulinge, die "alle keine Ahnung von der Materie haben" darstellen, damit ihnen mögliche Probleme erspart bleiben, indem sie sich einen anderen Kite kaufen, oder einfach besser vorbereitet sind als ich, der blauäugig auf die vielen Lobhudeleien über Flysurfer hereingefallen ist und diese nicht hinterfragt hat. Wie gesagt, niemand erzählt dir was vom schwimmenden Stoffhaufen auf dem Wasser, aber es ist scheinbar schon einigen passiert. Und alleine, dass ich das jetzt hier weitergeben konnte und einige sogar zugegeben haben, dass ihnen so etwas auch schon passiert ist, hilft Unerfahrenen Neulingen besser vorbereitet zu sein als ich es war.

Gruß Buschmann

PS: Bin übrigens bei Frankfurt ansässig.
@ buschmann

das erlernen und das betreiben des kitesports hat auch immer etwas mit einer lernkurve zu tun...alle sind schon geschwommen und haben sich geärgert wenn da ein knäul rumschwimmt...aber dann sollte man beim 32.mal der knäulbildung auch so stark sein und mal um hilfe fragen...das kiten ohne fremnde hilfe von null auf funktioniert ist mir soweit ich weiss nicht bekannt

deshalb einfach mal fragen bevor geruch entsteht ... mit deinen erfahrungen hast du recht ABER sie sind lösbar!

es ist nur der willie ...ääh wille der dich zu beserem bringt
held0300 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 01:14   #96
tmo83
Benutzer
 
Dabei seit: 09/2009
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 1.278
Standard

Ich habe scchon so einige Kites seit 2006 hinter mir. Dabei waren auch Sonderlinge, Nischenprodukte scheinen mich irgendwie anzuziehen. Da gehört natürlich auch der Speed dazu. Aber im Gegensatz zu Dir habe ich mich wohl vorher genau über Pros und Contras informiert.

Drei kleine Beispiele:

1. Angefangen mit dem wohl kleinsten Problem: Aber before ich mir nen F One Bandit gekauft habe, war ich mir im Klaren mit dem QR vielleicht ein minderwertiges Produkt zu holen. Ich habe mich aber arrangiert und wusste vorher wo die Schwächen sind.

2. Habe ich mir ne Speed in 19 besorgt. Wusste aber vorher genau über die Bonbons bescheid, dass die Speed im Zenit im unteren Windbereich etc. wohl nicht so gut ist usw. Klar ist Praxis was Anderes als Theorie, aber ich wusste doch sehr genau worauf ich ich einlasse.

3. Speed3 gegen den Nostrutter Cloud getauscht. Unbekanntes Prdoukt, war nur ein wenig in Oase und im Kiteforum drüber zu finden. Schnell war klar, es kann sich in ner beschissenen Situation Wasser hinter der LE sammeln und kite ist nicht wiederstartbar. Gekauft und nie in die Situation gekommen, dabei aber Vor- und Nachteile selber doch recht gut erfahren.

Ich will mich jetzt hier beileibe nicht als "gut" oder so darstellen, will aber einfach nur aufzeigen das man sich vor nem Kitekauf durchaus etwas mit der Materie beschäftigen sollte.

Klar haben Tubes viele Vorteile (deswegen habe ich meinen 19er auch gegen ne Cloud getauscht und die Cloud nun gegen nen Rally in 14qm) , wenn man aber wirklich ans maximale Lowend rankommen möchte ist Erfahrung sammeln und sich mit der 21er Speed zu beschäftigen wohl unabdingbar.

Ich denke einfach mit ner Speed kiten braucht ne Menge Erfahrung mehr als mit nem Tube. Wenn man es gescheit kann, dann wird man mehr Vor- als Nachteile haben.

*edit*

Ahja, hat der Orax ( Spanienfahrer) als absoluter Flysurferfan sich wirklich Tubes bestellt oder habe ich hier was überlesen? Ich hoffe es ist wenigstens nen Chronix geworden
tmo83 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 03:43   #97
stever
Benutzer
 
Dabei seit: 09/2007
Ort: Berlin
Beiträge: 1.505
stever eine Nachricht über ICQ schicken stever eine Nachricht über MSN schicken
Standard

Zitat:
Zitat von buschmann29 Beitrag anzeigen
Hallo Leute

So etwas steht natürlich nicht bei den Tests im Internet, deshalb sollten das alle lesen, die sich noch einen Flysurfer kaufen möchten.
Bin jetzt 2 Jahre den Speed 3 21qm Deluxe und den Speed 3 15 qm Normaltuchgeflogen.

Mein Feedback zum 21er kurz und knapp, (das Folgende,lässt sich alles auch auf den 15er übertragen)

....
Ich habe mir nur deinen Anfangsthread durchgelesen. Insgesamt glaube ich, dass Du dich mit dem Kite und kiten im allgemeinen einfach nicht genug auseinander gesetzt hast.
stever ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 09:46   #98
Forrest
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 443
Standard

Zitat:
Zitat von jogi79 Beitrag anzeigen


Ich hatte vorher einen 19er Sp2.. der ist mir am Anfang einmal wirklich abgesoffen, mit tonnenweise Wasser drin.. im Sand paniert und die Waage ein schier unauflösbares Knäul. War allerdings 100% mein Fehler..

im Normalfall ist eine Matte fast IMMER wiederstartbar.. und eigentlich auch meist schneller wieder oben als jeder Tube. Wenn man ein paar einfache Punkte beachtet, ist es kinderleicht den gedroppten Kite ohne Probleme wieder an Land zu bekommen.

Dafür muss man halt auch ein paar Kröten schlucken, Handling ist eben deutlich komplexer als beim Tube (komplexe Waage.. mehr Tuch.. kein starres Profil.. mehrere Waagenebenen ..Mixertest.. usw.) Aber das ist alles keine Raketenwissenschaft.. mit etwas Erfahrung und Gehirn einschalten.. kein Problem.

Am schönste fliegt sich so eine Matte an der See.. wo man relativ konstanten Wind hat.. da kann man auch den wirklich unteren Lowwindbereich rausfahren.. denn am bayrischen See, sind 8-9 ktn auch oft nur 4-12 ktn.. und da wird es dann schwierig.. wenn die 4 ktn überwiegen.

Sehr gut geschrieben, NUR hast Du nicht immer konstanten Wind und darüber reden wir u.a. auch.
Denn wenn du dich am unteren Windlimit bewegst, läufst Du auch immer Gefahr, dass es mal schnell unter diese Grenze gehen kann. Denn dann zeigen sich die Nachteile gegenüber eines Tubes sehr deutlich.

Tatsache ist, dass der Rückwärtsstart dann nicht zuverlässig funktioniert.
Egal, wieviel Erfahrung du hast. Denn das passiert nicht nur Anfängern.
Auch bei ausreichend Wind klappt der Rückwärtsstart beim 21er nicht immer zu 100%.

Gerade beim Speed3 und das wurde hier schon mehrfach diskutiert, kannst du nicht einfach mal im Wasser auslösen und dann wieder weiterfahren, weil es vom glücklichen Umstand anhängig ist, ob sich die Waage über den Kite wickelt oder nicht, nachdem er durch die FLS zwischen 2 und 8 x um die eigene Achse rotiert. Warum wohl, wurden die Waageleine beim Sp4 verkürzt?

Und wenn das Teil erstmal im Wasser liegt und sich langsam aber sicher mit Wasser füllt, spürst du, dass es auch Nachteile mit der Matte gibt, trotz der Tatsache, dass du 1 oder 2 knt. früher als die Tubes aufs Wasser gekommen bist.

Und gerade in diesen Situationen ist es schwierig auf dem See, wenn man nicht unendlich viel Platz nach Lee hat. Mit einer Steuerleine das Teil zum Starten zu bringen, ist bei der Streckung unmöglich


Deshalb habe ich mich für einen großen Tube entschieden, der vielleicht minimal später losgeht, dafür aber nicht volläuft, auch bei wenig Wind sicher auf die Tube gelegt und im Notfall schnell und einfach zusammengebaut werden kann. Und auch dieser lässt sich gut allein starten und landen.

Und es geht doch haptsächlich darum, einen gedropten oder ausgelösten Kite möglichst schnell wieder an Ort und Stelle starten zu können und nicht darum, wie man diesen an Land bekommst? Dass man jeden Kite an Land zerren kann, auch mit 500 Litern Wasser intus, dass dürfte jedem klar sein.

Freunde vom Brombachsee berichten von Windbedingungen, die wir an der Küste für unmöglich halten. 5 bis 35knt innerhalb von Minuten.

Geändert von Forrest (14.05.2014 um 09:59 Uhr).
Forrest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:01   #99
stift
 
Beiträge: n/a
Standard

Mal was anderes. Sehe jetzt häufiger Speed 4, finde aber keine Größenangabe am Kite. Habe ich irgendwas übersehen? Möchte doch wissen, gegen welche Größen ich gefahren bin.

Zum Threadstarter. Ich habe es 2006 mit einer Extasy 17 aufgegeben. Konnte ich zwar mal in der Soma Bay fahren, aber war einfach nicht der Bringer. Praktisch verwende ich auf dem Wasser nur Tube-Kites. Auf Schnee verwende ich eine Psycho 2 17 aber gerne.
  Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:08   #100
stift
 
Beiträge: n/a
Standard

Ach nochwas. Sollte der Flysurfer im Wasser liegen und nicht mehr startbar sein, dann sollte sich kein Riff vor einem befinden. Meine Tube wird sich drübermogeln. Der Flysurfer bleibt drin hängen. Leider schon gesehen. Das war sowas von Totalschaden.
  Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:15   #101
set
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2006
Beiträge: 2.057
Standard

Zitat:
Denn wenn du dich am unteren Windlimit bewegst, läufst Du auch immer Gefahr, dass es mal schnell unter diese Grenze gehen kann. Denn dann zeigen sich die Nachteile gegenüber eines Tubes sehr deutlich.

Tatsache ist, dass der Rückwärtsstart dann nicht zuverlässig funktioniert.
Das ist ja auch allgemein bekannt. Allerdings habe ich so meine Zweifel das du einen Tube aus dem Wasser bekommst wenn sich der Speed nicht mehr starten lässt. Lasse mich da gerne eines besseren belehren.

Wenn du ihn nicht gerade als Bonbon ins Wasser schmeist oder beim Versuch ihn Rückwärtst zu starten voll Wasser füllst läuft er auch nicht voll Wasser (es sein denn dein Tuch ist schon sehr durch). Er entlüftet sich vielleicht etwas wenn er auf dem Wasser liegt, das wars dann aber auch.

Zitat:
Warum wohl, wurden die Waageleine beim Sp4 verkürzt?
Das trifft aber meines Wissens nur auf den 8er und 10er zu. Bei den großen Größen hat sich bis auf das Material der Waageleinen nichts geändert.

Wie dem auch sei, ich habe mit den Speeds ein paar sehr sichere und zuverlässige Kites in meiner Tasche die ich gerne fliege. Mit etwas mehr Sorgfalt beim Aufbau und einem gewissen Gefühl für Matten sind sie geniale Kites die ich nicht mehr missen möchte. Beides ist keine Hexerei. Auslösen musste ich sie überings noch nie.

Sei es drum, jeder soll das fliegen was er mag. Tubes hab ich ja auch...
set ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:31   #102
jogi79
Windsüchtiger
 
Dabei seit: 02/2010
Ort: Elmshorn
Beiträge: 1.250
Standard

@Forrest

Also, wenn du den Speed 3 wässerst, und das Tuch nicht schon total aberrockt ist, dann dann hast du wirklich eine Menge Zeit den vom Wasser zu holen, bis der absäuft. Ausser du ziehst durch falsches Handling Wasser rein. Das war beim SP2 deutlich einfacher zu versauen, als beim Sp3/4. Ich habe das mit dem 21er ehrlich noch nicht geschafft, und ich hatte schon einige Wasserungen.

In den Windbedingungen die du beschreibst, wirst du mit einem easy Handling LW Tube, eben überhaupt nicht fahren, das ist der entscheidende Unterschied. Wenn du 2-12 ktn hast, dann wird auch der Tube vom Himmel segeln, und da brauchst du dann auch deine Zeit bis du den wieder im Himmel hast, wenn überhaupt.

Ich hab beim Speed schon ein typisches Bonbon, auf dem Wasser nur über Leinen ziehen an der Bar aufgelöst. Wenn man weiss was man tut, und genau hinschaut, kein Problem. Hat keine 5 minuten gedauert und der flog wieder.

Ich hab aber auch schon einige Leute mit dem LW Tube im tiefen Wasser absaufen sehen, weil sie den bei ~9-12 ktn nicht mehr starten konnten. Da hat nur noch das Boot geholfen. Der Sp3/4 startet bei 7-8 ktn + auch Nass problemlos rückwärts. Über eine Steuerleine startet man so einen extrem gestrecken Hochleister auf dem Wasser nie?! Wie kommst du darauf.. ?

@Buschmann

Ganz ehrlich, du erzählst echt Quatsch, wenn du behauptest das niemand von diesen Problemen spricht. Wenn man hier im Forum sich ein bisschen durch die Speed/Matten Threads liest und vorab informiert, dann sind einem die beschriebenen Probleme alle ein Begriff, aber man weiss auch wie man Sie verhindert, oder nach dem Auftreten korrekt löst. Um mit einem Speed 3 abzusaufen, muss man eine ganze Menge falsch machen.. wer sich generell schon mal mit Matten beschäftigt hat, und z.b. im Rahmen von Snowkiten oder KLB ein paar unterschiedliche geflogen hat, der kann erst beurteilen, wie easy das Handling und Flugverhalten einer Speed 3/4 auch unter wiedrigsten Bedingungen ist. Ich kenne jetzt deinen Stand beim Kiten nicht, aber es wirkt auf mich, das du dir den einfach viel zu früh geholt hast. Mit einem LW Tube, hättest du vermutlich ähnliche Probleme. Wirklich niemand mit Verstand würde einem Anfänger einen Hochleister empfehlen, ob Matte oder Tube.. für einen Anfänger sind aber auch die von dir beschriebenen Verhältnisse nix. Wenn du mit einem Tube bei Leichtwind ins Schlif treibst , und den dort ungewollt landest, dann hast du auch damit eine menge Spass.
Der Punkt ist einfach, das deine Argumentation total verquer ist, das stösst auch den meisten Leuten hier sauer auf. Es geht nicht darum das hier alle sagen der Speed ist ein easy Handling Anfängerkite, das sagt niemand der den Kite kennt, sondern das genaue Gegenteil. Kein Mattenflieger mit Verstand geht bei 2-12 ktn aufs Wasser, oder er weiss worauf er sich einlässt und jammert nicht über die Konsequenz einer Schwimmeinlage und mit Pech noch ne Tüddelei zu Abschluss. Mit einem beliebigen Tube geht das sicherlich nicht besser. Kein Mattenflieger würde bei böigen Bedingungen den Kite im Zenit stehen lassen.. und schon gar nicht wenn es ein Hochleister ist, denn er kennt die Hintergründe.. und die Konsequenzen. So könnte man jetzt mit jedem deiner Argumente weitermachen.. es läuft aber immer aufs selbe hinaus. Du hast deine Fähigkeiten über und oder die Bedingungen falsch eingeschätzt. Da kann der Kite echt nix für. Und ich bin damit auch nicht nur an der Küste unterwegs, aber ich weiss die Bedingungen im Binnenland richtig einzuschätzen, das minimiert Erfahrungen wie deine.

Geändert von jogi79 (14.05.2014 um 10:47 Uhr).
jogi79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:36   #103
mangiari
es geht aufwärts!
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: München
Beiträge: 9.362
Standard

Zitat:
Zitat von buschmann29 Beitrag anzeigen
Wie gesagt, niemand erzählt dir was vom schwimmenden Stoffhaufen auf dem Wasser, aber es ist scheinbar schon einigen passiert.
Du bist ja ein Spaßvogel. Du erwartest von Flysurfer und den Testern dass sie Dir erklären dass der Kite ins Wasser fällt wenn kein Wind mehr ist? Was hast Du denn gedacht? Dass er von Zauberhand weiter schwebt wie ein Zeppelin? Auch Tubekites fallen vom Himmel und das sogar weit früher als der Speed. Und wenn nicht wieder anständig Wind kommt, bekommst die auch nicht wieder raus. Ich hab nicht nur einmal Tubekiter mit meinem Speed an Land gezogen, die bei unter 10 Knoten ihren Kite nicht mehr gestartet bekommen haben und auf den See raus getrieben sind.

Einen Flysurfer bei extrem böigen Bedingungen zu fliegen braucht viel Erfahrung. Du musst bei jedem Strömungsabriss sofort reagieren. Oft reicht starkes Anpowern, manchmal muss man auch schnell in den Floater greifen und manchmal hilft auch das nicht. Dann schwebt der Kite auf's Wasser und auch dann muss man schnell reagieren um ein Einrollen zu verhindern. Flysurfer und auch alle Testberichte die ich kenne, sind ganz weit davon entfernt zu behaupten der Kite sei in allen Bedingungen Idiotensicher. Ich hab keine Ahnung wie Du auf die Idee kommst.

Was Du hier betreibst ist einfach Produkt-Bashing. Du redest was schlecht, was für seinen Einsatz sehr gut funktioniert. Am Anfang macht jeder Deine Erfahrungen, die meisten wissen das aber schon vorher und beißen sich durch. Wenn man sich Mühe gibt, von erfahreneren Hilfe erfragt, sind das normal drei bis vier Sessions, die verantwortungsvolle Leute dann eben auch in Stehrevieren absolvieren, bis man mit den Unabwägbarkeiten zurecht kommt.

Egal wie viel Kiteerfahrung Du hast, Du BIST ein Flysurfer-Anfänger und bei Anfängern braucht's halt nen Moment bis alles klappt. Jemand der noch nie nen Kite geflogen ist, stellt sich mit jedem Kite so an. Ist halt so.

Aber normal kommen die meisten nach 4-5 Sessions zurecht. Keine Ahnung wie Du es geschafft hast das zwei Jahre durch zu ziehen.

Im Manual steht übrigens auch drin wie man den Speed für böigen Wind auf mehr Flugstabilität trimmen kann. Das ist ne Sache von 5 Minuten und war das erste was ich gemacht habe um in Bayern an böigen Spots keinen Ärger zu haben. Der Speed steht dann etwas tiefer im Windfenster und neigt nicht so schnell zum Klappen und Bonbon-Bildung. Hast da schon mal was von gehört? Bist DIr sicher dass Du das ganze Manual angeschaut und verstanden hast, bevor Du das Ding das erste mal im Himmel hattest?
mangiari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:38   #104
Forrest
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 443
Standard

Zitat:
Zitat von set Beitrag anzeigen
Das ist ja auch allgemein bekannt. Allerdings habe ich so meine Zweifel das du einen Tube aus dem Wasser bekommst wenn sich der Speed nicht mehr starten lässt. Lasse mich da gerne eines besseren belehren.

Wenn du ihn nicht gerade als Bonbon ins Wasser schmeist oder beim Versuch ihn Rückwärtst zu starten voll Wasser füllst läuft er auch nicht voll Wasser (es sein denn dein Tuch ist schon sehr durch). Er entlüftet sich vielleicht etwas wenn er auf dem Wasser liegt, das wars dann aber auch.



Das trifft aber meines Wissens nur auf den 8er und 10er zu. Bei den großen Größen hat sich bis auf das Material der Waageleinen nichts geändert.

Wie dem auch sei, ich habe mit den Speeds ein paar sehr sichere und zuverlässige Kites in meiner Tasche die ich gerne fliege. Mit etwas mehr Sorgfalt beim Aufbau und einem gewissen Gefühl für Matten sind sie geniale Kites die ich nicht mehr missen möchte. Beides ist keine Hexerei. Auslösen musste ich sie überings noch nie.

Sei es drum, jeder soll das fliegen was er mag. Tubes hab ich ja auch...
Ich meinte auch nicht, dass ein Tube bei jeden Wind immer startet - keineswegs. Aber zum Umkippen oder Zusammenbauen reicht es immer.
Beim Sp3 wird es da deutlich schwieriger mit dem Umdrehen, wenn es mit den Steuerleinen nicht mehr funktioniert. Don't drop it!!

Und wenn dir das Teil mal durch die Leinen segelt und du schon mal einen Kite vor dir liegen hast, wo nur der mittlere Teil invertiert oder nur eine Seite vom Kite um 180Grad invertiert ist, dann ist das schwimmend so einfach nicht zu lösen. Gerade dann nicht, wenn es dazu noch böig ist und das Ufer naht. Und davon wurde im Eingang auch gesprochen.
Forrest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:45   #105
mangiari
es geht aufwärts!
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: München
Beiträge: 9.362
Standard

Zitat:
Zitat von Forrest Beitrag anzeigen
du schon mal einen Kite vor dir liegen hast, wo nur der mittlere Teil invertiert oder nur eine Seite vom Kite um 180Grad invertiert ist, dann ist das schwimmend so einfach nicht zu lösen.
Einfach ist es nicht. Es geht aber schon. Wenn ich weit draußen bin und nicht gerade unter 7 Knoten sind, hab ich bis jetzt noch jedes Bonbon raus bekommen. Wenn ich nicht weit draußen bin, ist es wurscht, dann wickel ich halt auf, bau ab und geh an Land.

Keiner behauptet dass der Speed idiotensicher ist, aber genau das ist es was der Threadersteller behauptet. Dass alle behaupten würden es gäbe nie brenzlige Situationen. Man kann den Speed problemlos droppen. Auch hundert mal. Man muss aber drauf achten wie er runter kommt und wenn er auf dem Wasser liegt muss man halt auch gleich reagieren und nicht zuschauen wie er sich langsam einrollt. Das sind alles Sachen die man relativ schnell lernt, wenn man sich bissl informiert oder noch besser mit erfahrenen Leuten kitet. Ich kenne niemanden der sich einen Speed gekauft hat, der nicht mit ehrfurcht dran gegangen ist und sich vorsichtig ran getastet hat, eben weil es totaler Blödsinn ist, dass niemand zugeben würde dass der Einstieg nicht einfach ist. Jeder der sich bissl informiert, bevor er 2K€ in die Hand nimmt, weiß dass er sich mit dem Flysurfer länger vertraut machen muss und das Ding nicht idiotensicher ist.
mangiari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:46   #106
sundevit
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2010
Ort: Darß / Bodden
Beiträge: 1.837
Standard

Zitat:
Zitat von set Beitrag anzeigen

Wenn du ihn nicht gerade als Bonbon ins Wasser schmeist
Diese Formulierung indiziert, dass das eine aktive Handlung des "zu blöden Kiters" ist - Das ist es aber nicht!! Bei 0-2kn im tiefen Wasser gibt es weder Leinenspannung noch die Möglichkeit, rückwärts zu laufen - da hilft nur beten, daß da kein Haufen extrazellulärer Doppelhelixstruktur auf dem Wasser landet - besonders, wenn im nächsten Augenblick eine nette Böe in dieses unstartbare Knäuel fährt - da heißt es godd luck - or good night!

Zitat:
oder beim Versuch ihn Rückwärtst zu starten voll Wasser füllst läuft er auch nicht voll Wasser (es sein denn dein Tuch ist schon sehr durch). Er entlüftet sich vielleicht etwas wenn er auf dem Wasser liegt, das wars dann aber auch.
auch @mangiari:
Hier lasse ich mich gerne weiterbilden, (das ist nicht sarkastisch, sondern ernst gemeint, kiten heißt für mich immer lernen und der Speed4 in DK war schon lecker ):

Wie schaffe ich es, das wüste Knäuel aus Leinen & Tuch schwimmend 300-500m an Land zu bringen, OHNE ihn hinter mir her zu ziehen und OHNE das er genau dadurch voll Wasser läuft, wenn ich mich zuvor nicht schwimmend in die Teufelszone der treibenden Wageleinen begeben will?

Ich bin den 21er gern, jedoch auch immer mit einer gewissen Eintrübung durch Unsicherheit wegen "hoffentlich kein Bonbon!" geflogen, er ist ein tolles Produkt, hat aber ein deutlich längere Lernkurve mit Haken & Ösen, die einem als Tubekiter wahrscheinlich so nicht begegnen werden (Ok, meine Cloud war auch leicht anders ) - daß man ihn 2 Jahre lang besaß und dann nach 2 Jahren seinen Frust ablädt, erschließt sich mir aber nicht ganz, vielleicht steckt da auch noch eine Zusatzfrustration durch finanziellen Verlust beim Wiederverkauf dahinter, who knows?
sundevit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:46   #107
set
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2006
Beiträge: 2.057
Standard

Zitat:
Don't drop it!!
Das ist es.

Im Ernst, es gibt immer mal wieder Situationen wo es nicht so läuft wie es soll. Das kann dir aber auch genauso mit einem Tubekite passieren und ist eigentlich auch nicht weiter tragisch. Aus Fehlern lernt man und macht es das nächste mal besser. Eigentlich...

@ sundevit

Zitat:
Diese Formulierung indiziert, dass das eine aktive Handlung des "zu blöden Kiters" ist - Das ist es aber nicht!! Bei 0-2kn im tiefen Wasser gibt es weder Leinenspannung noch die Möglichkeit, rückwärts zu laufen - da hilft nur beten, daß da kein Haufen extrazellulärer Doppelhelixstruktur auf dem Wasser landet - besonders, wenn im nächsten Augenblick eine nette Böe in dieses unstartbare Knäuel fährt - da heißt es godd luck - or good night!
mal ganz ehrlich 0- 2 Kn. Was machst du da im Wasser? Selbst im Binneland ist der Wind nie ganz weg und wenn doch, dann fällt dein Kite nicht drucklos zusammen. Ist ja kein OpenCeller. Wenn du es in so einer Situtation nicht schaffst, ihn auf der Schleppkannt im Wasser abzulegen und zu warten bis der Wind wieder kommt dann bist bei solchen Bedingungen mit dem falschem Kite unterwegs. Oder mußt halt im Stehrevier bleiben.

Zitat:
Wie schaffe ich es, das wüste Knäuel aus Leinen & Tuch schwimmend 300-500m an Land zu bringen, OHNE ihn hinter mir her zu ziehen und OHNE das er genau dadurch voll Wasser läuft, wenn ich mich zuvor nicht schwimmend in die Teufelszone der treibenden Wageleinen begeben will?
Genau das gleich, was machst du soweit draußen wenn du da noch in der Lage bis den Kite zu einem Knäul hinzubekommen. Der Speed3 fleigt eigentlich langsam genug, das man jede Zeit der Welt hat den Kite nach oben zu fliegen wenn man mal stürzt. Wenn du das noch nicht kannst - bleib im Stehbereich.

Geändert von set (14.05.2014 um 10:57 Uhr).
set ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:48   #108
Forrest
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 443
Standard

Zitat:
Zitat von jogi79 Beitrag anzeigen
@Forrest

Also, wenn du den Speed 3 wässerst, und das Tuch nicht schon total aberrockt ist, dann dann hast du wirklich eine Menge Zeit den vom Wasser zu holen, bis der absäuft. Ausser du ziehst durch falsches Handling Wasser rein. Das war beim SP2 deutlich einfacher zu versauen, als beim Sp3/4. Ich habe das mit dem 21er ehrlich noch nicht geschafft, und ich hatte schon einige Wasserungen.

In den Windbedingungen die du beschreibst, wirst du mit einem easy Handling LW Tube, eben überhaupt nicht fahren, das ist der entscheidende Unterschied. Wenn du 2-12 ktn hast, dann wird auch der Tube vom Himmel segeln, und da brauchst du dann auch deine Zeit bis du den wieder im Himmel hast, wenn überhaupt.

Ich hab beim Speed schon ein typisches Bonbon, auf dem Wasser nur über Leinen ziehen an der Bar aufgelöst. Wenn man weiss was man tut, und genau hinschaut, kein Problem. Hat keine 5 minuten gedauert und der flog wieder.

Ich hab aber auch schon einige Leute mit dem LW Tube im tiefen Wasser absaufen sehen, weil sie den bei ~9-12 ktn nicht mehr starten konnten. Da hat nur noch das Boot geholfen. Der Sp3/4 startet bei 7-8 ktn + auch Nass problemlos rückwärts. Über eine Steuerleine startet man so einen extrem gestrecken Hochleister auf dem Wasser nie?! Wie kommst du darauf.. ?
.
Ich schrieb: Mit einer Steuerleine das Teil zum Starten zu bringen, ist bei der Streckung unmöglich.

Du meinst den Fall, dass nur ein paar Minuten kein Wind ist. Da stimme ich dir zu.
Aber bei 20 min kein Wind geht das Wasser gnadenlos durch das Tuch, auch ohne, dass gezogen wird. Der Kite saß bei ca. 2-3 knt. auf der Abströmkante und der Kite ist bis zu 1/5 mit Wasser voll gelaufen. Nix mit abgerocktem Kite. Der war weit entfernt davon... glaube mir einfach...

Ich wäre in diesem Fall auch mit einem Tube nicht nach Hause gekommen, ABER dieser wäre sicher nicht vollgelaufen.
Und ich habe mehrfach abgetriebene Mattenfahrer mit Bonbon zurückgeholt, weil ich selbst erfahren habe, wie schwierig es ist.
Ich habe es auch oft hinbekommen, das Geheimnis einer vor mir liegenden Wolke zu entschlüsseln, aber es geht halt nicht immer und vor allem nicht, wenn dazu noch Dünung, Schilf oder Böen kommen.
Es geht um Extremfälle, die passieren können.
Forrest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:52   #109
Forrest
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 443
Standard

Zitat:
Zitat von sundevit Beitrag anzeigen
Diese Formulierung indiziert, dass das eine aktive Handlung des "zu blöden Kiters" ist - Das ist es aber nicht!! Bei 0-2kn im tiefen Wasser gibt es weder Leinenspannung noch die Möglichkeit, rückwärts zu laufen - da hilft nur beten, daß da kein Haufen extrazellulärer Doppelhelixstruktur auf dem Wasser landet - besonders, wenn im nächsten Augenblick eine nette Böe in dieses unstartbare Knäuel fährt - da heißt es godd luck - or good night!



auch @mangiari:
Hier lasse ich mich gerne weiterbilden, (das ist nicht sarkastisch, sondern ernst gemeint, kiten heißt für mich immer lernen und der Speed4 in DK war schon lecker ):

Wie schaffe ich es, das wüste Knäuel aus Leinen & Tuch schwimmend 300-500m an Land zu bringen, OHNE ihn hinter mir her zu ziehen und OHNE das er genau dadurch voll Wasser läuft, wenn ich mich zuvor nicht schwimmend in die Teufelszone der treibenden Wageleinen begeben will?

Ich bin den 21er gern, jedoch auch immer mit einer gewissen Eintrübung durch Unsicherheit wegen "hoffentlich kein Bonbon!" geflogen, er ist ein tolles Produkt, hat aber ein deutlich längere Lernkurve mit Haken & Ösen, die einem als Tubekiter wahrscheinlich so nicht begegnen werden (Ok, meine Cloud war auch leicht anders ) - daß man ihn 2 Jahre lang besaß und dann nach 2 Jahren seinen Frust ablädt, erschließt sich mir aber nicht ganz, vielleicht steckt da auch noch eine Zusatzfrustration durch finanziellen Verlust beim Wiederverkauf dahinter, who knows?
dem hab ich kaum etwas hinzuzufügen...
Forrest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 10:54   #110
jogi79
Windsüchtiger
 
Dabei seit: 02/2010
Ort: Elmshorn
Beiträge: 1.250
Standard

Zitat:
Zitat von Forrest Beitrag anzeigen
Es geht um Extremfälle, die passieren können.
Da hast du recht, die konstruktionsbedingten Nachteile eine Matte lassen sich nicht gänzlich ausräumen. Aber 20 min klingt für mich trotzdem nach abgerocktem Tuch. Kann ich zumindest bei meinem 21er nicht bestätigen, das Tuch wird nass, keine Frage, aber durch das Tuch dringt kein Wasser ein, jedenfalls nicht in spürbaren oder relevanten Mengen.
jogi79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 11:03   #111
McWinston
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2013
Ort: Berlin - Pankow
Beiträge: 297
Ausrufezeichen

Ok, fassen wir zusammen:

Flysurfer war nicht in der Lage eine Matte zu konstruieren, die bei fehlendem Wind schwimmfähig ist. Des Weiteren haben sie es nicht hinbekommen einen nicht formstabilen Kite formstabil zu machen, sodass er niemals zusammenklappen kann.

Thread kann geschlossen werden!
BITTE!
McWinston ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 11:07   #112
jogi79
Windsüchtiger
 
Dabei seit: 02/2010
Ort: Elmshorn
Beiträge: 1.250
Standard

@Sundevit

> die "Handlung des blöden Kiters" lag darin,. in diesen Bedingungen kiten zu gehen.. wenn es nicht minmum 5-6 ktn unteren Wind .. und 8-9 ktn Böen gibt, macht es keinen Sinn, sondern nur Frust. Das lernt man normalerweise durch solche Aktionen schnell, da kann auch ein Sp3/4 21 nicht zaubern.

> wenn man das Teil gedroppt hat (ausgelöst) und ein Wiederstart unmöglich ist, dann wickelt man als erstes die Bar auf, wie bei jeder Selfrescue.. dabei zuerst eine Steuerleine einholen so das die Matte komplett gestreckt nach Lee liegt, inkl. dem ersten Teil der Waage einrollen.
Den Kite mittig einmal falten dann die Bar ins Tipende, zweimal umrollen zum fixieren und losschwimmen. Das falten mache ich, damit ich kein Wasser durch die Lufteinlässe reinziehe, die sollten dadurch deutlich über dem Wasser sein.
jogi79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 11:08   #113
Forrest
Benutzer
 
Dabei seit: 06/2007
Beiträge: 443
Standard

Zitat:
Zitat von jogi79 Beitrag anzeigen
Da hast du recht, die konstruktionsbedingten Nachteile eine Matte lassen sich nicht gänzlich ausräumen. Aber 20 min klingt für mich trotzdem nach abgerocktem Tuch. Kann ich zumindest bei meinem 21er nicht bestätigen, das Tuch wird nass, keine Frage, aber durch das Tuch dringt kein Wasser ein, jedenfalls nicht in spürbaren oder relevanten Mengen.
Das musst du mir so glauben, ich fahre nie abgerockte Kites.. Der Kite war keine 3-6 Monate alt, danach habe ich sie immer wieder abgegeben. Und ich hatte mehr als nur den einen oder anderen...
Das Tuch ist nicht wasserdicht.
Und wenn du 4 Leute von dänischen Rettungsdienst brauchst, um das Teil aus dem Wasser zu hiefen, dann reden wir auch nicht von "nicht erwähnenswerten oder relevanten Mengen".
So macht halt jeder seine Erfahrungen.
Forrest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 11:22   #114
mangiari
es geht aufwärts!
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: München
Beiträge: 9.362
Standard

Zitat:
Zitat von sundevit Beitrag anzeigen
@mangiari:
Hier lasse ich mich gerne weiterbilden, (das ist nicht sarkastisch, sondern ernst gemeint, kiten heißt für mich immer lernen und der Speed4 in DK war schon lecker ):

Wie schaffe ich es, das wüste Knäuel aus Leinen & Tuch schwimmend 300-500m an Land zu bringen, OHNE ihn hinter mir her zu ziehen und OHNE das er genau dadurch voll Wasser läuft, wenn ich mich zuvor nicht schwimmend in die Teufelszone der treibenden Wageleinen begeben will?
Es gibt hier im Forum seitenlange Beschreibungen, von mir und auch von anderen wie man mit all den Problemchen umgehen kann und vor allem auch wie man sie ganz gut von vornherein verhindert. Wenn der Kite z.B. noch komplett ausgebreitet, oder nur einmal in der Mitte gefaltet auf dem Wasser liegt und klar ist dass man ihn nicht gleich wieder hoch bekommt, weil der Wind gerade fast nicht vorhanden ist, IMMER die Steuerleinen etwas einziehen. Das verhindert zuverlässig dass Wind unter den Kite greift und ihn einwickelt. Gerade dieses beschriebene halbe Bonbon, also dass der Kite auf einer Seite noch ok, aber auf der anderen Seite eingewickelt ist, ist fast immer zu 100% darauf zurück zu führen, dass der Kite ungesteuert unbeaufsichtigt im Wasser treibt. In der Luft macht er das normal nicht.

Wenn Du einen Speed an Land schwimmen musst, erstmal Auslösen und die Bar komplett aufwickeln. Bis Du am Mixer bist. Dabei am besten schon aus der Entfernung den Kite so ausrichten wie er auch liegen würde wenn Du ihn unverknotet ausgelöst hättest. Bis zum Mixer ist das ganze ungefährlich, wenn Du alle Leinen schön aufwickelst und etwas aufpasst mit den Beinen. Direkt am Kite musst aufpassen, wegen den vielen Waageleinen. Idealerweise drehst den Kite jetzt um, so dass die Waage nach oben in den Himmel liegt. Das geht aber nicht immer. Wenn man’s nicht schafft, lässt ihn halt so und versuchst alles was Du an Waage unter dem Tip zu greifen bekommst auf die Oberseite wurschtelst. Die Bar legst ans Tipende und wickelst sie mit den ganzen losen Waageleinen zusammen ein paar Umdrehungen ein, bis der Kite wieder prall ist. Nicht zuu prall, sonst drückst DU mehr Luft raus als nötig. Längs gezogen sammelt der Speed nicht viel Wasser und lässt sich gut auch gegen den Wind schwimmen. Immer mal wieder kontrollieren, dass unter dem Kite, wo Du Deine Füße hast, keine Waageleinen sind. Sobald Du eine merkst rauf holen und mit einwickeln. Nach und nach kann man das Tip weiter ne Umdrehung um die Bar wickeln, damit der Kite schön prall bleibt und schön schwimmt.

An Land auf keinen Fall das Ding einfach raus zerren. Üblicherweise hat sich doch einiges an Wasser rein verirrt und macht den Kite sehr schwer, sobald er nicht mehr im Wasser ist. Statt dessen einfach weiter aufwickeln, wenn nötig die Luftauslässe öffnen und so lange sehr eng weiter wickeln bis man nur noch ne Wurst hat. Da passt dann auch nur noch ne einstellige Literzahl Wasser rein, so dass man die Kitewurst nun problemlos aus dem Wasser hiefen kann, ohne Schäden zu verursachen. Jetzt einfach auf ein Stück Wiese tragen, dort wieder ausrollen, Tip wo die Bar drin ist beschweren, weg laufend Bar wieder abwickeln usw. Wenn man etwas Übung hat ist der Kite nach 10 Minuten wieder startklar.

Ist mir aber schon brutal lang nicht mehr passiert. Und ich hab derzeit einen 12er, 15er und 19er Speed3, die ich viel und gerne benutze.

Zitat:
Zitat von buschmann29 Beitrag anzeigen
Bevor ihr urteilt, kommt doch mal ins Binnenland, weg von eurem konstanten Windverhältnissen und demonstriert wie ihr den Kite im Himmel haltet zwischen Böen von 15 und 2 Knoten. Erklärt mir, wie ihr eure Waage nicht sortieren müsst, wenn der Kite bei genau diesen Bedingungen aus dem Himmel fällt wie ein Bonbon und auf dem Wasser ins dichte Schilf treibt.

Ich glaube ich habe mehr Erfahrung als ihr, was das Binnenkiten angeht und bevor ihr mir sagt ich habe keine Ahnung vom Speed 3 wüsste ich gerne von allen meinen Kritikern wie viele von euch schon auf einem Binnengewässer bei derartigen Windbedingungen kiten waren?
Ich kite hier in München regelmäßig an Baggerseen, die keine 300m Durchmesser haben und rundrum mit hohen Bäumen umgeben sind. Böiger kann Wind per Definition gar nicht sein. Da fährst keinen Schlag in die selbe Richtung, oft genug flattert der Speed auf’s Wasser runter, weil der Wind kurz in einer Turbulenz sogar von dort kommt, wo eben noch Lee war usw. Trotzdem komme ich dort super mit dem Speed zurecht, weil ich eben die Erfahrung gesammelt habe die dazu nötig ist.

Kein Kite ist bei solchen Bedingungen gegen Probleme sicher. Bei der letzten großen Session an einem gut besuchten Spot habe ich zwei Tubekiter mit Bonbon lange schwimmen sehen. Da war der Kite einfach invertiert, also umgestülpt wie ein Regenschirm bei zu viel Wind. Das ist halt das Tube-Äquivalent zum Bonbon. Wer in extremsten Bedingungen Kiten will, dem muss klar sein, dass er halt auch extrem gut sein muss. Niemand käme auf die Idee dem Verkäufer einen Vorwurf zu machen, wenn er tolle neue fat Freerideskier gekauft hat und mit diesen auf ner eisigen buckeligen Weltcup-Abfahrt Probleme bekommt.

Wenn Du bei sehr wenig und sehr böigem Wind unbedingt auf’s Wasser willst und gleichzeitig erwartest dass Dein Material kein bisschen anspruchsvoll bedient werden muss, solltest Dir nen Cat, oder ein großes Formular Windsurfboard holen. Auch die tollsten Tubekite-Konkurenzprodukte werden Dir da nicht viel Spaß bereiten.
mangiari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 11:28   #115
mangiari
es geht aufwärts!
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: München
Beiträge: 9.362
Standard

Zitat:
Zitat von Forrest Beitrag anzeigen
Und wenn du 4 Leute von dänischen Rettungsdienst brauchst, um das Teil aus dem Wasser zu hiefen, dann reden wir auch nicht von "nicht erwähnenswerten oder relevanten Mengen".
Das ist halt einfach ein Bedienungsfehler. Man darf einen Flysurfer der lange durch's Wasser gezerrt wurde nicht einfach an Land hiefen. Das ist ähnlich wie wenn Du einen komplett aufgepumpten Tubekite zum Bullauge rein zerren würdest. Kann man machen, aber danach ist er recht sicher Schrott. Wenn Du ihn ablässt und einrollst sollte es kein Problem sein. Gleiches gilt für den Flysurfer. EInfach noch im Wasser eng aufrollen und dann kann man den auch ganz einfach ganz alleine raus heben, ohne Schäden dran zu verursachen.

Ich sag ja nicht dass es einfach ist, oder offensichtlich. Aber wenn man weiß wie man mit dem Zeug umgehen muss, geht alles ziemlich gut.
mangiari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 11:59   #116
sundevit
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2010
Ort: Darß / Bodden
Beiträge: 1.837
Standard

Hi Set,
bei 0-2 kn geh ich natürlich nicht raus, logggisch!
Aber ich hatte, wie ich weiter oben schon schrub, den 21er als LEICHTWINDKite für meine 68kg gekauft - und Leichtwind ist da tw. mit Door von 2kn nur 6kn entfernt - 6kn Windschwankung hast bestimmt auch schon mal erlebt, oder?

Wenn ein 100+kg-Mann fährt, ist er von 2kn natürlich deutlich entfernt und hat da andere Möglichkeiten.

@mangiari: Dank Dir, genau das hatte ich so bei Einweisung in den Kite auch beschrieben bekommen - so schön, wie das beschrieben ist, habe ich das nie hin bekommen, zwar immer ein bißchen besser, aber es gab immer wieder Situationen, die frustrierend waren - nicht, weil der Kite "Scheiße" ist, sondern weil ich nicht so schnell richtig reagieren konnte bzw. auch zu schnell den Überblick verloren habe, welches Teil des Kites sich nun eigentlich wo gerade befindet - war ja alles nur ein weißer Haufen


Langer Rede kurzer Sinn: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt´s wohl nicht ausschließlich an der Badehose
sundevit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 12:06   #117
cor
Benutzer
 
Dabei seit: 02/2012
Beiträge: 779
Standard

@Mangiari Danke für die Ausführungen. Ich hab nun nur nicht ganz verstanden, warum Du nicht einfach den Luft-Ablass-Klett öffnest und dann komplett einrollst? Steht so auch in der Manual.
cor ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 12:34   #118
mangiari
es geht aufwärts!
 
Dabei seit: 03/2010
Ort: München
Beiträge: 9.362
Standard

Zitat:
Zitat von cor Beitrag anzeigen
@Mangiari Danke für die Ausführungen. Ich hab nun nur nicht ganz verstanden, warum Du nicht einfach den Luft-Ablass-Klett öffnest und dann komplett einrollst? Steht so auch in der Manual.
Im Wasser? Also es fängt schon mal damit an, dass es bei mehr Wind gar nicht so einfach ist den Klett zu öffnen. Du hast ja ausgelöst, der Kite liegt längs und Du näherst Dich vom Tip her. Wenn Du jetzt an den Klett willts musst Du entweder den Kite quer ziehen, wobei er nen Haufen Wind abbekommt und irgendwas macht, oder Du musst drumherum zum Klett schwimmen und hoffen dass er brav liegen bleibt. Dabei schwimmst auch schön durch ein paar Dutzend Waageleinen durch, nicht so unwahrscheinlich sich da auch noch zu verhängen.

Dann wickelst alles ein und hast nen ziemlich nasses Bündel was unter Wasser treibt, nicht so einfach das zu Fuß zu transportieren.

Solange noch Luft im Kite ist, hat der recht wenig Tiefgang und lässt sich längs schwimmend eigentlich recht gut ziehen. Ich hatte da nie Probleme, bis auf einmal, da hab ich den Fuß in der Waage verhangen. War aber noch recht am Anfang, inzwischen achte ich eben drauf und räum die Waage unter dem Tip immer nach oben.

Aber da muss ich wohl nochmal ins Manual gucken, wenn das dort anders empfohlen wird, danke für den Hinweis.
mangiari ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 12:51   #119
Markus109
Benutzer
 
Dabei seit: 04/2012
Beiträge: 117
Standard

Zitat:
Zitat von buschmann29 Beitrag anzeigen
Absolut, genau so etwas kann dir passieren auf dem Binnengewässer.
Besonders am Singliser See, nicht wahr Buschmann
Deswegen kite ich da auch nicht.
Markus109 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2014, 13:19   #120
cor
Benutzer
 
Dabei seit: 02/2012
Beiträge: 779
Standard

Zitat:
Zitat von mangiari Beitrag anzeigen
Aber da muss ich wohl nochmal ins Manual gucken, wenn das dort anders empfohlen wird, danke für den Hinweis.
Jo, dort steht: "Zuerst die Safety voll durchziehen und gezogen lassen und die Leinen unter Spannung halten. Dann wickelst Du sie wie gewohnt auf die Bar. Am Kite angelangt, den Luft-Ablass-Klett öffnen und den kompletten Kite auf die Bar wickeln. Versuche natürlich, die Bar nicht in die Leinen zu werfen!"

Ich hab es nämlich bisher so gemacht, wie Du beschrieben hattest. Das hat auch einigermassen gut funktioniert, aber ich konnte nicht richtig verhindern, dass doch etwas Wasser rein läuft. Vermutlich ist das aber reine Übungssache. Ich muss dazu sagen, dass ich das erst zwei mal gemacht habe bisher.

Ich frag mich halt, ob es nicht einfach wäre, einfach das Klett wie beschrieben am Tail (oder sind hier die Kletts am Tipp gemeint?) zu öffnen und den Kite dann komplett aufzurollen? Kann dazu jemand etwas sagen?
cor ist gerade online   Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Suche Flysurfer Speed 3 21qm Jänz Archiv - Kitesurfen [S] 3 17.04.2012 21:22
Flysurfer Speed 3 deluxe in 19qm fabi110 Archiv - Kitesurfen [B] 2 07.07.2011 10:58
Flysurfer Speed 3 in 12 Deluxe Goofy Archiv - Kitesurfen [S] 0 27.06.2011 16:40
Flysurfer Speed 3 15/19m2 Deluxe ! Frederik12345 Archiv - Kitesurfen [S] 0 17.04.2011 17:04
Flysurfer Speed 3 DeLuxe in 19m² Orax1 Archiv - Kitesurfen [B] 1 09.09.2010 11:42


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:52 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 4.2.3
Copyright ©2000 - 2018, vBulletin Solutions, Inc.