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Alt 25.05.2007, 13:33   #1
michi_fer
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Standard Windsurfer fährt über Kiteboard? Wer zahlt den Schaden?

Hallo Gemeinde, wie seht ihr das? Wenn ein Kiter sein Board im Flachwasser (Strandhorst) beim Springen verliert, nicht rechtzeitig sein Material sichern kann und in der zwischenzeit ein Windsurfer rübersemmelt wer haftet? Beide Boards sind defekt.
Meiner Meinung nach sollte der Kiter sehen sein Material nicht überall rummliegen zu lassen.
Es ist mir als Windsurfer (Kiter) nun schon zum 3 x passiert das ich in Leinen, Boards oder Kites fahre die urplötzlich von Anfängern Pros auf mich herab gesegelt sind.
Bisher ist bei mir immer alles gut gegangen bei dem anderen oben erwähnten Fall allerdings nicht.
Gebt euren Senf ab vieleicht kommt ja mal as dabei heraus.
Der oben erwähnte Kiter sah seine Schuld natürlich nicht ein Ich denke beim Kiten ist man genauso Schuldig wie bei Autofahren beim verlieren von Dachlasten.
Michi
.
PS.: Der gleiche Bericht stet auch im Kiteforum, ich bin auf die Unterschiedlichen Ansichten gespannt, da ich selbst Bi. bin.
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Alt 25.05.2007, 13:50   #2
Jan-Marionettensurfer
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Standard

my 2 cents:
wenn ich
- direkt hinter jemandem fahre + der verreißt, bin ich selbst mit schuld, denn was lass ich nicht mehr platz
dann trinkt man zusammen hinterher nen bier + beweint den schaden
( ich fahre auch nicht hinter autos mit fahrrädern uffm dach -nee lieber nich)
ausreichender sicherheitsabstand-schon ma´gehört?

- wenn ich über irgendwas im wasser rübersemmel, das ich vorher nich gesehen habe, bin ich selbst schuld. ich kann schließlich nicht davon ausegehn, das der tümpel objektfrei ist. schon ma gegen ne tote robbe geeiert - na?
und das iss egal ob ich kite oder stehsegel.
und wenns nen wellenreiter war, den ich erlegt habe, krieg ich richtig auf die schnauze- und das zurecht





immer wieder, gerne 4 mal die saison:
mich (kitend) überholt nen windsurfer. in lee. knapp. er grinst . ich nicht mehr, da er mit dem mast in die leinen fährt ( hat er wohl nich aufm zettel, das ich den kite nicht durch reine gedankenkraft steuer). zuerst die steuerleine...der drachen steuert...er bekommt große augen, da ich dadurch abhebe...und in seine richtung segel

Geändert von Jan-Marionettensurfer (25.05.2007 um 14:05 Uhr). Grund: n vergessen
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Alt 25.05.2007, 14:52   #3
tempograd
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hi
bin windsurfer und verstehe eure beiden argumente....
fakt ist, abstand ist immer gut.......fakt ist aber auch, dass es leashleinen für kiteboards gibt......verlierst du dein board ist es ein führerloses hindernis....soweit ich mit nautischen regelwerken vertraut bin .....liegt es dann erstens, falls dadurch schaden entsteht, in der verantwortung des besitzers. zweitens und darüber sollte sich jeder kiter mal gedanken machen....ein herrenloses wassergefährt zu retten bedeutet der retter hat ein sogenanntes prisenrecht......oder er darfs behalten..... ......
eine robbe jan ist kein wasserfahrzeug...auch im weitesten sinne nicht... ...dein kiteboard aber schon!!......gleiches gilt natürlich auch für herrenlose windsurfboards oder wellenreiter, skimboards, bodyboards und wakeboards.
kleines beispiel aus der winterfraktion: wenn du dein snowboard nicht mit einem fangriemen an dir sicherst, es donnert den hang selbständig runter und verletzt jemanden oder etwas.....dann bist du auch sehr wohl haftbar!
stell dir vor es donnert von der piste auf eine straße, ein auto wird getroffen, dann würde jans argumentation so aussehen, selber schuld ich kann als autofahrer nicht davon ausgehen, das die strasse snowboardfrei ist.... .....ich denke das wird jeder richter anders entscheiden.

grundsätzlich ist es am besten als windsurfer immer auszuweichen.....mit meinem rigg und board bin ich wesentlich flexibler und hab kleinere aktionsradien als ein kiter.....aber leider gibts halt immer noch windsurfer die es nicht verstehen......leider gibts aber auch kiter, die ihr material nicht sichern......dumm das.......

ich hab jedenfalls in yaque vor wenigen wochen genug beinahecrashs mit treibenden kiteboards hinter mir......war jedesmal weit und breit kein kiter in sicht.....habs halt immer mit an den strand genommen und meist hat sich der besitzer schnell gefunden......nicht ohne, dass ich ihm gefragt hätte warum er keine leashline benutzt......mir wärs lieber wenn mein board in der nähe bliebe, während ich mich um den schirm kümmere......aber was solls.....

ein bischen rücksicht von jedem und es geht......aber führerlose boards im wasser nerven schon.....sorry...

greets, jj.......

Geändert von tempograd (25.05.2007 um 16:03 Uhr).
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Alt 25.05.2007, 15:01   #4
Tinkerbell
surfandkite.de
 
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Eine solche Leine, die das Board zurückholt ist mehr als Gefährlich und führt zu Verletzungen. Absolut nicht zu empfehlen.


www.surfandkite.de
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Alt 25.05.2007, 15:06   #5
BerndFfm
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Hallo Tempograd,

ich war früher Windsurfer (ganz guter glaub ich) und bin jetzt Kiter. Leechlines beim Kiten sind gefährlich, da bei Stürzen sehr hohe Kräfte und Geschwindigkeiten erreicht werden können. Das Board kann an der Leechline zurückschnalzen und man kann sich schwere Verletzungen zuziehen, auch bei Verwendung von Helm und Prallweste.
Lieber mal nen Board verlieren als den Kopf

Auch Roll-Leeches oder Gummiseile können Verletzungen verursachen.

Zitat:
ein herrenloses wassergefährt zu retten bedeutet der retter hat ein sogenanntes prisenrecht......oder er darfs behalten.
Das gilt nicht mehr, wurde in einem anderen Thread erklärt. Nur der Aufwand für die Bergung kann zurückverlangt werden.

Was kann man sonst machen ?

Haftpflicht abschliessen (sollte man eh haben)

Eine Ballon erfinden der sich aufbläst wenn man das Board verliert

Grüße Bernd
BerndFfm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 15:16   #6
tempograd
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hi bernd,
....schade, das mit dem prisenrecht wär aber hier nicht schlecht.... ....würd sich zumindest echt lohnen.....
tja.......das gleiche problem mit den leinen hat man auch beim snowboarden, monoski, skwal, etc. und trotzdem ist es pflicht.......weil es dein eigenes risiko ist.......einen anderen ev. zu verletzen nur damit ich unverletzt bleibe ist auch nicht so prickelnd......wellenreiter haben da sogar noch einen wesentlich größeren klotz am bein und leinen ihr board an......hm.....
...genau, vielleicht erfindet mal jemand einen airbag für kite- und surfboards..... .......
was solls, bisher konnte ich immer noch ausweichen, wenn auch zugegeben manchmal in letzter sekunde.....hoffentlich bleibts so.....
greets, jj....
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Alt 25.05.2007, 15:18   #7
Becar1
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Also eine Leash ist wirklich alles andere wie zu empfehlen, kann zu extrem schweren Verletzung führen, wenn das Board hinter einem her geschleudert wird.

Zum Thema:
Glaube die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Bin zwar kiter, aber habe früher auch ein wenig gesurft. Denke auf jeden Fall, dass ein gewisser Abstand schon gehalten werden sollte. Nun ist es halt so, dass manche Surfer nicht erkennen, wenn ein Kiter ein Problem hat oder eben auch sein Board verloren. Ist auch manchmal nicht ganz leicht zu erkennen. Dennoch denke ich, dass man nicht einfach drüber fahren kann, wenn ein Kiter durchs Wasser treibt, muss ich als Windsurfer zumindest meine Geschwindigkeit verlangsamen, da ich damit rechnen muss, dass das Board noch irgendwo treibt. Fahre schließlich auch langsam an treibende Surfer heran und diese sieht man bei ein bißchen Welle wirklich sehr sehr spät.
Nur die Argumentation mit dem Snowboard ist ja genau falsch herum. So wie sich der Fall darstellt wäre es doch dann so, dass eine Gruppe von Leuten auf der Piste steht (oder eine einzelne Person (in dem Fall der Kiter)) und nun der Skifahrer (Surfer) von oben angebraust kommt. Auch hier muss man dann seine Geschwindigkeit verlangsamen. Rast er nun über das wenige Meter neben mir liegende Snowboard, hätte er ja genau so Schuld.
Zumindest aus meiner Sicht.

Bin auf weitere Kommentare gespannt
Becar1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 16:01   #8
tempograd
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hi becar1,
du hast recht......in deinem geschilderten fall stimmt das völlig, da bin ich deiner meinung......aber in vier fällen meiner geretten boards war wirklich der nächste kiter ca. 500-800 meter entfernt und der kitete noch mit seinem board. es lag auch weit und breit kein kite im wasser, sodass man mit "treibgut" hätte rechnen können......da versteh ichs dann wieder nicht.....und ich mußte auch am strand erstmal suchen um den besitzer zu finden.......versteh ich wieder nicht, das zeug kostet doch schweinegeld.....ist mir sogar passiert, dass eine kiterin sah wie ich ihr treibendes board ausm wasser fischte, wollte zu ihr hin, aber es interessierte sie gar nicht.......sie stiefelte mit ihrem kite uferwärts und hat anscheinend erwartet, das ich ihr das board nachtrag.....merkwürdige einstellung....
ich versuche jedenfalls den radius des kites zu meiden, d.h. ich versuche einen kiter immer in luv oder in lee weiter als leinenlänge zu passieren....ist auch kein problem......aber viele windsurfer sind sich der gefahren eben leider nicht bewußt. was ich aber leider auch oft festgestellt habe, bereits in die windsurfer und badegäste abgetriebene kiter, die um keinen preis der welt auf ein manöver in ufernähe verzichten wollten und eisenhart durch die menge jumpten.......ein fahrender surfer kann da zwar ausweichen, wenn noch platz ist, nicht jedoch ein badegast oder surfer beim start.......
übrigens ist ein hinter dir an einer fangleine hängender monoski mit stahlkanten und 2 meter länge, mit einem gewicht von locker 5 kilos auch sehr riskant, damit kannst dir den schädel spalten....trotzdem ist der riemen pflicht....auch wenn er nicht empfehlenswert ist.....ist mir schon klar, das man sich selbst damit schwer verletzen kann, aber nur um das zu vermeiden kann ich nicht die möglichen verletzungen anderer in kauf nehmen....ist zumindest meine ansicht.....
greets, jj.....
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Alt 25.05.2007, 16:37   #9
Jan-Marionettensurfer
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niemand fährt mit leash, weil zu gefährlich.
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Alt 25.05.2007, 16:57   #10
Robinb90
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Idee mh

Zitat:
Zitat von Jan-Marionettensurfer Beitrag anzeigen
niemand fährt mit leash, weil zu gefährlich.
NIEMAND ?? Das ist jetzt aber eine falsche Behauptung. Ich fahre mit hatte es auch schon öfter das mir das Board hinterher geschossen ist aber konnte bis jetzt immer ohne jedliche Pobleme ausweichen. Werde auch weiter mit fahren und hoffen das ich es nie ins Genick bekommen werde. No Risk no Fun
Aloha Robin
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Alt 25.05.2007, 17:03   #11
Jan-Marionettensurfer
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dann erwitere ich:
niemand, der ein wenig verstand hat, fährt mit

für die noch spießigeren:
niemand, der ein wenig verstand hat, fährt mit-ich fahre auch in klitte an guten tagen nicht mit leash. lieber lasse ich mich ein wenig waschen.

noch was:
warum gibt es eigentlich nur probs in anfängergebieten?
bei >35 ktn grins ich mir mit allen neoträgern einen
Jan-Marionettensurfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 17:40   #12
muddy
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wie schon bei den Kitern geposted:

Witzig, hier werden Kiteboards immer wieder ganz gerne mit Treibholz verglichen - aber wenn man dann mal über eins drüberbrettert, ist das Geschrei groß und es wird auch noch nach Schadenersatz geschrien! Für ein stück Treibholz? Und wie schaut es denn aus, darf ich Treibholz (für das ja anscheinend niemand verantwortlich zu sein scheint) dann auch bergen und behalten? Wenn ja, schnallt eure Boards fest, oder ihr könnt sie nach nem Verlust bei Ebay von mir zurückerstehen , suche noch nach ner Nebeneinnahmequelle...

Ironie aus....

Aber im ernst, ich glaube, der Vergleich hinkt. Wie sieht es denn versicherungstechnisch aus, müßte der Kiter nicht eigentlich dazu verpflichtet sein, sein Board entsprechend gegen Verlust oder Gefährdung anderer oder deren Eigentum zu sichern? konkret: Eine Leech zu benutzen? Jetzt bitte nicht gleich wieder losschreien, das ist eine Theoretische Frage, ich weiß, daß Leech gar nicht geht!
Es wird ja auch gern mit Autos verglichen: Wenn ich mitten auf der AB einen Teil meiner Ladung verliere und dadurch einen Unfall verursache, bin ich dran, ich hätte ja die Ladung schließlich entsprechend sichern müssen.
Ist das schiffahrtstechnisch anders geregelt? Ich kann mir das nicht vorstellen, dann hättet ihr Kiter ja sowas wie nen Freifahrtschein. Wenn was passiert: wieseo für den Schaden zahlen, den ich verursacht habe, konnte mich nicht um die Bergung kümmern, war mit dem Kite beschäftigt und nach mir die Sintflut? Am Besten noch den Windsurfer für den Schaden aufkommen lassen?
Weiß nicht, meine Moralvorstellung sieht da anders aus: Schäden, die durch mich oder mein Material verursacht werden, zahle ich (oder meine Haftpflicht), da gibts kein vertun, das ist ganz normales verantwortungsbewußtsein. Und wenn ich über ein Kiteboard schredder, das irgendwo im offenen GEWÄSSER treibt und nicht zu sehen ist, und mir dabei auch noch mein Board zerbrösel, dann such ich mir den dazugehörigen Kiter und lass mir meinen Schaden ersetzen, ganz sicher...

So, würde mich mal interessieren, wie da die Rechtslage aussieht, kann doch nicht sein, daß wir in der Beziehung hier in Deutschland einen rechtsfreien Raum haben. Besonders die Geschichte mit dem Treibgut würde mich doch sehr interessieren

G Muddy

PS: habe nichts gegen Kiter, war früher selbst einer....
muddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 18:06   #13
broesi
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@tempograd
das mit den Skiern kann man so nicht stehen lassen.
An einem normalen Paar Ski sind keine Fangriemen aus genau dem selben Grund wie beim Kiten.Damit haben sich früher die Skifahrer auch schon mal selber beim Sturz die Nuss aufgeschlagen.
Alle heutigen Modelle haben Skistopper und nun frag ich mich warum das beim Monoski nicht funktionieren sollte.

Und nochwas, was passiert wenn ich beim Skifahren hinflieg und Ski Handschuhe und Stöcke verteilen sich im Umkreis von 30 m .Bis ich nun mein Kramuri eingesammelt hab fährt ein anderer Skifahrer über einen Ski von mir zerstört sich dabei die Stahlkannte und kommt dann Wutschäumend zu mir und will 700 Mäuse für seinen Supercarver ?

Man muß auch aus der Situation raus entscheiden.
Umgekehrt kann man das auch auf Windsurfer ummünzen,und hab ich auf Teneriffa auch schon so erlebt.
Wind 8-9 Bft. fette Welle und einem Windsurfer ist der Powerjoint gebrochen, der hat dann sein Segel schwimmen lassen und ist mit dem Board gemütlich ans Ufer gepaddelt, ich hab auch das im Wasser schwimmende Rigg zu spät gesehen und konnte nur noch Vollgas anluven und hab mir aber dabei an seinem Mastfuß das Unterwasserschiff an einem nagelneuen JP Wave von meiner Frau ruiniert. (Hat aber an den Fahreigenschaften nichts geändert)
Wenn ein Kiter im Wasser Bodydragt sollte man davon ausgehen daß irgendwo seine Planke rumliegt und wenn ich dann nicht aufmerksamer rumdüs und und in sein Brett reinsemmel bin ich selber schuld.
Fahr ich allerdings in ein Board und weit und breit ist kein Kiter zu sehen und du bringst das Teil auch noch an den Strand dann soll derjenige dem die Möhre gehört ein beschämtes grinsen aufsetzen sich entschuldigen und den Geldbeutel holen.

Gruß vom Franz
der schon Kite und Surfzeug gerettet hat
broesi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 18:09   #14
broesi
Tubewascher
 
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@Muddy

ich hab auch nichts gegen Surfer, war früher auch mal einer
Und meine Frau betreibt den Mist immer noch
broesi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2007, 15:34   #15
Robinb90
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Böse und wir sind der schlauste ?

Zitat:
Zitat von Jan-Marionettensurfer Beitrag anzeigen
dann erwitere ich:
niemand, der ein wenig verstand hat, fährt mit

für die noch spießigeren:
niemand, der ein wenig verstand hat, fährt mit-ich fahre auch in klitte an guten tagen nicht mit leash. lieber lasse ich mich ein wenig waschen.

noch was:
warum gibt es eigentlich nur probs in anfängergebieten?
bei >35 ktn grins ich mir mit allen neoträgern einen
Ah ja beleidigend bin ich nicht geworden du aber ja. Klar wenn man nacher richtig fahren kann und schnell fährt ist das was anderes ich allerdings der nur etwas langsamer fährt und vlt 2 m hoch und nur 3 m weit springt ist eine leash nicht so gefährlich nach meiner Ansicht. Aber naja man soll sich ja nicht über alles aufregen.
Der ohne Verstand nach Jans ansicht
Robinb90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2007, 01:15   #16
Mahatschma
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also nur um mal eine vermutung loszuwerden: ich denke mal mit dem wassersport isses so wie beim freizeitsport allgemein. solange niemandem ein grob fahrlässiges verhalten vorgeworfen werden kann (kiteboard liegen lassen ist dann fahrlässig aber nicht GROB fahrlässig) haben beide parteien ihren schaden selber zu tragen. auch wenns bitter is.....
Mahatschma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2007, 01:29   #17
olli1111
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Ich poste einfach noch mal, was ich schon mal in einem älteren Topic dazu geschrieben habe, also stört Euch bitte nicht an den Namen:

Zitat:
Zitat von Olli1111
Ich geb trotzdem noch meinen Senf dazu, auch wenn der Thread schon im Kiterforum geschlossen ist.
Hallo Dub! Noch mal als Info und Warnung vor Schaden!

Vom Segeln und Sportboot ausgehend ist hier der Kiter Schuld (wenn der andere denn tatsächlich drübergefahren ist und in einem Bereich war, in dem er surfen durfte). Der Kiter hat einen Gegenstand im Fahrwasser verloren und dieser war am Unfall 'beteiligt'. Es spielt keine Rolle, ob der andere es hätte sehen müssen oder können. Entscheidend ist hier nur, dass er ein Hindernis im Fahrwasser hinterlassen hat.
Beispiel: ihm passiert das auf dem Rhein. Ein Sportboot fährt drüber, zerbröselt sich die Schraube und kracht in einen Schubverband mit 1000 Tonnen Rohöl. Der Schubverband schlägt leck und bricht auseinander. Öl tritt aus... So gut kann der nie versichert sein, selbst mit ner wirklich guten Zusatzversicherung für Sportboote. Die Säuberungskosten des Wassers, die Bergungskosten für die beiden Schiffe und natürlich noch die Reparatur der Wasserfahrzeuge zuzüglich des fischereilichen Schadens. Und unser Kiter geht hin und sagt, das Sportboot hätte doch aufpassen können

Klingt utopisch, aber verglichen mit den Geschichten, die ich von der Wasserschutzpolizei am Rhein gehört habe, ist es durchaus im Bereich des Möglichen. In dem Fall kann man dann eigentlich nur noch froh sein, dass keine Personen verletzt worden sind.

Ich hoffe, das Beispiel macht die Geschichte etwas transparenter und führt auch vor Augen, was für eine Verantwortung ihr an öffentlichen Gewässern tragt. Das gilt nicht nur für Kapitäne von Sport- und Segelbooten sondern auch für Kleinfahrzeuge und sonstiges Material auf dem Wasser - also auch für Kiter, Surfer, Schlauch- und Bellybootfahrer, etc.
Da bringt es nichts, sich in einem Thread die Rübe einzuschlagen, weil eine Partei Kiter sind und die andere Surfer. Stellt Euch doch einfach mal vor, jemand kommt wirklich zu Schaden 'wegen so einem Mist' - das möchte garantiert keiner auf sich nehmen.
Auf dem Wasser gibt es Verkehrsregeln für alle Teilnehmer, ungeachtet ob Fahrzeug, Kleinfahrzeug oder Sportgerät/Nichtfahrzeug. Hättes Du überholt und wärst ihm reingeknallt, wäre es Deine Schuld, da Du Dich als Überholer freihalten musst. Da er sein Brett aber schon vorher verloren hat, ist das seine Schuld - so doof es klingt, aber er hätte es kenntlich machen müssen...
Dumm ist allerdings auch, dass man das erst mal beweisen muss. Die Gerichts- und Anwaltskosten dürften aber unerfreulich hoch liegen.

Cheers,
Olli
olli1111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2007, 09:59   #18
tempograd
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hi,
nochmal kurz an broesi: hat zwar nur indirekt was mit dem thema zu tun, aber bei einem monoski gibts keine stopper (aufrgund der breite). und wenn du genau gelesen hast, dann fällt dir auch auf, dass ich nirgendwo "normale" ski erwähnt habe! gleiches (stopper) gilt für snowboards, wobei hier durch nicht auslösende bindungen die gefahr des verlusts relativ gering ist......
außerdem ist beim skifahren, der hangseitige skifahrer immer schuld, denn er steht über dem verunfallten (fis-regeln lesen). daher ist dein vergleich nicht richtig. wer hier einem gestürzen reinfährt ist immer schuld!!
ein surfer und ein kiter befinden sich auf der selben höhe (meeresspiegel) und damit ist keiner im vorteil.
in meinen fällen war weder ein "bodydragender" kiter zu sehen, noch ein im wasser liegender kite/kiter.......ausserdem lag in keinem fall ein materialdefekt vor......wäre daran eine gerissene leash befestigt gewesen wäre das alles absolut kein problem.....
das mit dem herrenlosen rigg wäre also genausowenig in ordnung, wenn damit alles in ordnung gewesen wäre, problem ist nur, wenn die verbindung zwischen board und rigg bricht ist das kein vorhersehbarer verlust, sondern ein materialdefekt.....und es ist in "seenot" durchaus in ordnung material aufzugeben. dabei muß ich aber davon ausgehen, mein material wirklich zu verlieren und kann nicht erwarten, dass es irgendjemand schon retten wird......wer als windsurfer sein rigg aufgrund materialbruchs aufgibt kann das zeug wenns ans ufer gespült wird i.d.r so wie so verheizen......

und @ jan: ich fahre monoski mit fangriemen und helm....es ist mein risiko, da ich diese sportart betreibe........du bist kiter, also ist es dein verletzungsrisiko ev. durch geleashte boards getroffen zu werden. genauso ist es mein risiko bei einem schleudersturz oder sprung von meinem surfmaterial getroffen zu werden, ein fallschirmspringer geht auch das risiko ein, dass es probleme mit dem schirm gibt und läßt er deswegen den notschirm zu hause, weil er ihm zu unbequem ist?!......wenn du nicht bereit bist für deinen spaß was zu riskieren und das risiko lieber auf unbeteiligte umlegst ist das meines erachtens schlicht egoistisch und nicht fair anderen wassersportlern gegenüber. zu deiner erwiderung: nicht wer wenig verstand hat, sondern wenig verantwortungsgefühl.....
so und jetzt nochmal öl ins feuer:.....mal sehen......wie lange ich noch für kiteboards bremse.....schließlich will ich auch meinen spaß......in zukunft lass ichs treiben wenn sich kein kiter was drum schert, was kümmerts mich......na dann viel spaß bei der suche....

greets, jj...

Geändert von tempograd (29.05.2007 um 12:47 Uhr).
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Alt 29.05.2007, 10:34   #19
olli1111
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Zitat:
Zitat von Jan-Marionettensurfer Beitrag anzeigen
...immer wieder, gerne 4 mal die saison:
mich (kitend) überholt nen windsurfer. in lee. knapp. er grinst . ich nicht mehr, da er mit dem mast in die leinen fährt ( hat er wohl nich aufm zettel, das ich den kite nicht durch reine gedankenkraft steuer). zuerst die steuerleine...der drachen steuert...er bekommt große augen, da ich dadurch abhebe...und in seine richtung segel ...
Auch hier gilt übrigens, der Überholer muss sich freihalten. Bezeichnend für Deine Einstellung ist schon dieser Teil hier: "mich (kitend) überholt nen windsurfer. in lee. knapp.". "knapp." - Du hättest auch noch 3 Ausrufezeichen dahinter setzen können. Wenn Du nicht mehr Raum erzwingen kannst, dann überhol nicht. Das ist das Schlimme bei vielen Funsportlern, dass ihre Regelkenntnis bedeutend kleiner ist, als ihr Ego, anderen zu zeigen, wie toll sie sind.

Bei allen Argumentationen gegen eine Leash solltet ihr wirklich mal im Hinterkopf behalten, was passiert, wenn deswegen mal jemand körperlich schwer zu Schaden kommt. Dann interessiert sich nämlich sehr wohl die Anwaltschaft dafür und da geht es um existierende Verkehrs- und Verhaltensregeln und nicht um Eure selbstgekochte Egosuppe, die dann nämlich niemanden mehr interessieren wird.
Das soll keine Anpöbelei sein, aber mir geht bei so viel Ignoranz schon mal der Hut hoch. Ich reg mich hier nicht über ne Delle im Unterwasserschiff auf, sondern über mögliche körperliche Schäden. Das Schlimme ist, dass solche Stunts nur passieren, weil diese Sportgeräte nicht registriert sind und nicht überall Wasserpolizei rumsteht. Wären Surfbretter, Kites, etc. mit Nummer auf den Besitzer zugelassen und dieser somit jederzeit für Behörden nachvollziehbar, würden sich manch Leute gründlich überlegen, was sie tun.
Ich bin nach wie vor dafür, dass auch Kiter und Surfer einen SBF (nicht Surfschein, etc.) machen müssten, das würde schon mal viele Ignoranten abschrecken. Es gehört eben auch zur Sicherheit auf dem Wasser, zu wissen, welche Regeln für andere Verkehrsteilnehmer gelten.

Cheers,
Oliver
olli1111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2007, 11:25   #20
acid_77
ja, ne - is' klar
 
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Zitat:
Zitat von olli1111 Beitrag anzeigen
Auch hier gilt übrigens, der Überholer muss sich freihalten. Bezeichnend für Deine Einstellung ist schon dieser Teil hier: "mich (kitend) überholt nen windsurfer. in lee. knapp.". "knapp." - Du hättest auch noch 3 Ausrufezeichen dahinter setzen können. Wenn Du nicht mehr Raum erzwingen kannst, dann überhol nicht. Das ist das Schlimme bei vielen Funsportlern, dass ihre Regelkenntnis bedeutend kleiner ist, als ihr Ego, anderen zu zeigen, wie toll sie sind.
...

Cheers,
Oliver


Nun mal wieder den Hinweis ... 'erst lesen dann meckern'

Jan schrieb von dir zitert: "... bin in Lee vom Windsurfer überholt WORDEN ..."

Warum muss Jan Raum erzwingen?? Der Überholende (Windsurfer) hatte sich frei zu halten.


Und überhaupt, der Thread artet wieder in das 'allgemeine Gehaue' zwischen einigen intolleranten Wind- und KiteSURFERN aus.

Ich gehe Wind- und Kitesurfen und kann beidem Gutes abgewinnen - Wie immer, man sollte beide Seiten betreiben/versucht haben bevor mal wieder ein Klappstuhl ausgegraben wird.

Gruß Uwe
acid_77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2007, 11:44   #21
olli1111
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@Uwe: Ich habs gelesen und sogar zitiert. Nach Deiner Kritik habe ich es noch mal gelesen und festgestellt, dass man es so oder so verstehen kann - ich komm mit dem Neudeutsch wie "nen" nicht klar (da es eigentlich "einen" bedeutet) , da kann das "mich" auch anders gemeint sein, sry. In dem Fall hab ich es wohl falsch verstanden und der Surfer bezieht meine Schelte, die sind aber in jedem Fall gerechtfertigt.
Das "Raum erzwingen" bezieht sich auf den Überholer und meint nicht, dass er den anderen abdrengen soll ^^, sondern, dass er diesen Raum auf den Überholten herausfahren muss.

Nebenbei missverstehst Du meine Absicht, denn mir geht es nicht um die Meckerei sondern um die Regeln und ihre Einhaltung. Da ich Jan nicht kenne, ist es auch nicht auf seine Person bezogen, sondern auf den Regelverstoß und die Ignoranz, die dahinter steht und wenn es in diesem Fall der andere war, braucht er sich den Schuh doch nicht anzuziehen - also Jan, sry
.
Vom "Duell" Windsurfer gegen Kitesurfer lese ich hier, bis auf unterschwellige statements, wenig und das mit der Leash ist wohl eine gerechtfertigte Kritik. Wenn mir das zu riskant ist, kann nicht dafür die Sicherheit anderer gefährden, sondern muss mir einen anderen Sport suchen.

"Nun mal wieder den Hinweis ... 'erst lesen dann meckern'"
Nebenbei bemerkt, Uwe, solche Formulierungen entspannen die Lage auch nicht wirklich. Ich hab extra geschrieben, es soll keine Pöbelei sein - also gebe ich Dir an dieser Stelle Deinen Rat zurück: auch Du darfst erst lesen und dann erst meckern


Cheers,
Oliver
olli1111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2007, 13:42   #22
tempograd
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...und nochmal einwenig senf....
also, fakt ist es gibt halt nun mal verhaltensregeln für windsurfer und kitesurfer......klar ist, dass man nicht jede regel in den jeweils anderen sport übertragen kann, beispiel: ein windsurfer überholt einen zweiten korrekt in lee, das macht wenn der zweite ein kiter ist keinen sinn, ist sogar gefährlich. also lieber in luv überholen, die leinen bleiben frei und der kiter hat genug raum um sich richtung lee für jumps oder einen turn zu bewegen. gleiches gilt für die regel lee vor luv.....ich bin der ansicht es sollte immer der windsurfer versuchen in luv des kiters zu bleiben......wenn in lee, dann außerhalb der leinen / drachenreichweite.......und alles geht gut.
ein treibendes board hat jedoch nichts, aber überhaupt nichts mit vorfahrtsregeln zu tun, sondern mit ungesicherten, "führerlosen" sportgeräten.
wie gesagt ich bin immer freundlich zu kiter und zu surfern.....es hat auch nichts mit wüstem drauflos gehaue zu tun.......aber es ist sachlich richtig, was olli und ich hier argumentieren. oder soll ich künftig die radschrauben an meinem auto abschrauben, wenn dann auf der autobahn meine räder liegen, pech wer halt bei 200 nicht mehr ausweichen kann......soll er doch seinen schaden selber zahlen.......er hätte ja bremsen können..........oder noch besser, schon blöd, dass das fahrwerk von meinem flugzeug beim start abgerissen und in dein haus geknallt ist, aber ich hatte angst es könnte sich beim fliegen lösen und das leitwerk beschädigen, daher hab ich die befestigungsbolzen lieber abmontiert.....tja sorry, aber den schaden zahlst du selber.....
ich empfinde es nur einfach schade, dass man nicht einfach fair und vernünftig und vor allem gemeinsam auf dem wasser spaß haben kann.....
....ich gestehe ja gerne zu dass man als kiter einfach nicht so flexibel reagieren kann......das ding hat nun mal eine sehr große "reichweite" und ich kann es nur mittelbar (über leinen) steuern......während wir windsurfer eben unmittelbar das rigg in händen halten. damit ist nun mal unser aktionsraum wesentlich kleiner und überschaubarer als der eines kites......aber mit diesem wissen muß es doch möglich sein eine koexistenz zu erreichen.....komisch ich hab nie probleme mit kitern oder kites.......und es gibt auch genug surfer die gesurft werden weil sie ihr zeug einfach nicht unter kontrolle haben.....aber damit muß man nun mal auf beiden seiten rechnen und vorausschauend für sich handeln......aber genau in diesem zusammen hang versteh ich eben nicht dass man z.t. solche aggressivität auf dem wasser antrifft und nicht miteinander, sondern mit der einstellung "hauptsache ich hab meinen spaß, sch...egal was mit den anderen passiert".....umgeht. ich mag weder surfer, die mich als halsenboje benutzen, wenn ich gerade wasserstarte, noch kiter, die sich einen dreck um die surfer scheren....was solls es gibt halt leider überall menschen die meinen sie sind alleine auf der welt, aber leute eigentlich sollten wir über diesem niveau stehen und einfach sachlich die fakten klären.....und das haben wir hiermit sicherlich getan.
greets, jj....
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Alt 29.05.2007, 15:10   #23
waiting4wind
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Passt ja zum Thema:
Zitat:
Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO )

§ 3 Grundregeln für das Verhalten im Verkehr

( 1 ) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gewährleistet und daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. Er hat insbesondere die Vorsichtsmaßregeln zu beachten, die Seemanns-brauch oder besondere Umstände des Falles erfordern.[...]
Für die Binnenschifffahrt gilt die "Allgemeine Sorgfaltspflicht" mit gleicher Kernaussage

Gruss, H1
(Windsurfer, Leash-Surfer und Leash-Kiter)
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Alt 29.05.2007, 15:16   #24
Bazzat
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Zitat:
Zitat von 381651
§ 3 Grundregeln für das Verhalten im Verkehr

Na endlich wird dieses Thema interessant
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Alt 29.05.2007, 15:22   #25
Becar1
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Sorry Leute, dass ich jetzt hier auch nochmal was schreiben muss, aber ihr meint doch nicht ernsthaft, dass man über alles so drüberrauschen kann was so im Wasser treibt. Mal unabhängig jetzt ob Kiter oder Surfer oder Segler oder .... was auch immer. Jetzt stellt euch doch bitte nur mal vor das kiteboard wäre nen Mensch. Da kann auch keiner sagen, war so schnell und konnte daher nicht mehr ausweichen. Denke jeder solte doch so wie auch im Strassenverkehr immer nur so schnell fahren, dass er immer die Möglichkeit hat noch jeder Zeit auszuweichen.
Also ich hatte noch nie derartige Probleme mit Surfern, aber man sollte vielleicht auch die Sache mal von der anderen Seite betrachten. Glaube wär auch kein Surfer begeistert, wenn ich über sein Brett und Segel brttern würde, nur weil ich ihn zu spät gesehen habe, wie er gerade zwischen den Wellen treibt.
Und da braucht man doch gar nicht zu diskutieren, ob nun mit Leash oder nicht Leash. Wenn ihr etwas so spät seht, dass ihr nicht mehr ausweichen könnt, dann würd ich mir doch ernsthafte gedanken machen, denn prinzipiell impliziert ihr damit, das da sein könnte was wolle (eben auc ein Mensch) und ihr einfach drüber rauschen würdet.
Von mir aus können nun wieder alle irgendwelche Gesetzestexte auspacken. Aber lt. meines Menschenverstandes stellt sich die Situation so dar.

VG und auf viele geile Sessions und das auch weiterhin mit Kitern und Surfern miteinander
Bastian
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Alt 29.05.2007, 15:33   #26
BerndFfm
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Zitat:
das mit der Leash ist wohl eine gerechtfertigte Kritik. Wenn mir das zu riskant ist, kann nicht dafür die Sicherheit anderer gefährden, sondern muss mir einen anderen Sport suchen.
Mit Leash gefährde ich mich erheblich, denn ein Kiteboard, dass mit 50 km/h meinen Kopf trifft, ist eine erhebliche Gefahr !

Ohne Leash kann es sein, dass ich damit andere gefährde, aber nicht erheblich. Wenn man als Windsurfer über was drüberbügelt ist das übel. Das kann aber neben einen Kiteboard auch Felsen, Tau, Plastiktüte, Treibholz oder ein Tier sein. Kann man alles schlecht sehen. Aber lebensgefährlich ist das nie !!!

Ich bin als Windsurfer mal mit vollem Tempo auf einen Mondfisch draufgefahren. Da ist zwar unangenehm, aber keineswegs lebensgefährlich (nur für den Fisch).

http://de.wikipedia.org/wiki/Mondfisch

Ich habe schon öfter von den Windsurfern gehört "Wir wissen nicht wie die Kiter reagieren und ob sie ausweichen können". Ich finde gut dass darüber gesprochen wird und so Aufklärung betrieben wird.

Grüße Bernd
BerndFfm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2007, 15:45   #27
Smile
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@Becar1: es hat so weit ich lesen kann, niemand geschriebn das man als surfer über alles drüber fahren darf! erst recht nicht, wenn es ein Mensch ist.

Wenn nun aber jemand sein Kiteboard im Wasser verliert, es nicht findet und dann an Land fahren sollte, ist er denke ich mal schon dafür verantwortlich das am surfboard (oder sogar surfer) etwas "kaputt geht", da er sein board im wasser hat liegen lassen, obwohl er es hätte rausfischen können.

und du als kiter solltest eigtl wissen, wie schlecht man einen flachen (meistens leider dunklen) gegenstand im wasser sieht - anders als nen mensch, daguckt nen kopf ausm wasser...

wenn der kiter aber im wasser dragt und sein board sucht (!) ist das meiner ansicht nach wieder ein bischen was anderes, da er sich bemüht das board zu finden. dann fährt man ja auch automatisch langsamer, da zu einen dort jemand im wasser liegt und man zum anderen sich denken kann, dass dort irgendwo ein board liegt.
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Alt 29.05.2007, 16:33   #28
olli1111
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Zitat:
Zitat von BerndFfm Beitrag anzeigen
Mit Leash gefährde ich mich erheblich, denn ein Kiteboard, dass mit 50 km/h meinen Kopf trifft, ist eine erhebliche Gefahr !

Ohne Leash kann es sein, dass ich damit andere gefährde, aber nicht erheblich. Wenn man als Windsurfer über was drüberbügelt ist das übel. Das kann aber neben einen Kiteboard auch Felsen, Tau, Plastiktüte, Treibholz oder ein Tier sein. Kann man alles schlecht sehen. Aber lebensgefährlich ist das nie !!!
Das ist etwas kurzsichtig gedacht, Bernd. Ich will jetzt keinen Fall konstruieren, aber trotzdem mal Anregungen geben, da das Problem ernst ist. Es wird nicht nur auf dem heimischen Baggersee gesurft und gekitet und auch nicht nur an Stränden, wo es keinen Schiffsverkehr gibt. Kommt es aber in Folge dessen dazu, dass Boote/Schiffe dadurch manövrierunfähig werden (ob durch Beschädigung oder weil sie ausweichen ist egal) oder dass ein ausweichender Surfer über einen Schwimmer heizt, etc., dann wird es richtig übel (leider nicht nur für den Hampelmann, der das verursacht hat).
Ich hab schon mitbekommen, wie ein Motorbootfahrer sich 400 Meter multifile Schnur eines Anglers in die Schraube gezogen haben, dadurch ist ein Segelschiff ausgewichen und auf Grund gelaufen (glücklicherweise nicht in der Fahrrinne). Das war einfach sau teuer, einschließlich der Bergungskosten. Jetzt stell dir aber mal vor, der Segler hätte es nicht mehr in die geschützte Innenkurve geschafft und dann wären 2 Schubverbände mit Öl um die Ecke gekommen, etc... die bremsen nicht von hier auf da, schon gar nicht gegen die Strömung. Frag mal an einem großen Fluss die Wasserpolizei nach Ursachen für Havarie, da lachst Du Dich schlapp.

Die Argumentation, dass die Leash für Dich richtig gefährlich ist, für andere aber weniger, wird die anderen nicht trösten und ist wirklich unter aller Sau - klassisches "nach-mir-die-Sintflut-Gefasel". Wenn ich sowas höre, kriege ich nen Fön. Würde so ein Bekloppter meinem Sohn sein Kiteboard ins Gesicht kicken, und dann so einen Spruch zur Rechtfertigung bringen, könnte der sich schon mal für Sport auf 2 Rädern anmelden (nebeneinander) - und ich bin wirklich friedlich.

Wie gesagt, wenn es für die eigene Sicherheit zu gefährlich ist, andere nicht in Gefahr zu bringen, dann sollte man lieber einen anderen Sport ausüben.

"wenn der kiter aber im wasser dragt und sein board sucht (!) ist das meiner ansicht nach wieder ein bischen was anderes, da er sich bemüht das board zu finden. dann fährt man ja auch automatisch langsamer, da zu einen dort jemand im wasser liegt und man zum anderen sich denken kann, dass dort irgendwo ein board liegt."

Bemühen schützt aber auch nicht vor Schuld, ist zwar ehrenwert und richtig (das Verhalten), ändert aber nichts an der Sachlage, das er einen Gegenstand im Fahrwasser verloren hat. Stellt Euch das alles immer mal ein paar Nummern größer vor, dann merkt ihr schnell, dass ihr mit dieser Argumentation auf dem Holzweg seid.

Ok, jetzt doch mal ein passendes (wenn auch konstruiertes) Beispiel: Hannes X verliert sein Board an einem guten Tag mit reichlich Wind. Jede Menge Leute sind auf dem Wasser. Einige am Ufer haben das gesehen und beobachten die Situation. Ein Surfer kommt angeheizt, fährt drüber, legt einen Katapult hin und landet mit seinem Gesicht in der Brettspitze eines entgegenkommenden Surfers und verliert sein Lächeln/sein Gesicht/seine Fähigkeit zu gehen oder gar sein Leben. Nun gibt es also dafür Zeugen und die Familie übergibt den Fall einem Anwalt und erstattet Anzeige - viel Spaß!

Cheers,
Oliver
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Alt 29.05.2007, 16:42   #29
tempograd
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hi smile,
ich glaube becar bezog sich auf jans ersten post......
@berndffm:...hm und wenn du dein board im flug (sprung) verlierst und es trifft einen anderen sportler am kopf......?!.......hätte, wäre, wenn.......ich verstehe dein argument, aber wenn ich bei 60 einen spinout hab und mich zerlegts bin ich auch für meine verletzungen selbst verantwortlich.........und wenn ich mitm fallschirm von einer base spring und das ding geht nicht auf bin ich auch selbst dafür verantwortlich.........hey, es ist eine funsportart.........was solls, vielleicht sollte wir alle auf hallen-halma umsteigen..... ......ich weiß, war ein blöder spruch......klar tut jeder alles um eigene verletzungen zu vermeiden.......direkt wird ja auch keiner durch das treibende board verletzt.......aber bitte, dann kümmert euch wenigstens um euer material und laßt es nicht erstmal schwimmen bis ihr euch sortiert habt......denn bei den fünf von mir geborgenen boards, haben scheinbar die besitzer selbst sie nicht mehr im wasser gesehen......schon lustig....find ich.....aber wir surfer sollen das schon aus nem kilometer entfernung am besten......hä?!.....

und @becar........bislang gelang es mir immer den treibenden kiteboards auszuweichen, bzw. sie sogar rauszufischen und seinem besitzer zurückzugeben........das mache ich gerne.........aber nun.....um nochmal bei den fakten zu bleiben, ein surfboard ist relativ (besonders im vergleich zu kite/wakeboards) dick, d.h. es ist deutlich, zumal mit rigg, über der wasseroberfläche zu sehen, einzige ausnahme bei starker dünung......ein schwimmendes kiteboard erkennst du erst an den schlaufen die über die wasseroberfläche ragen......zumal bei diesen boards auch kaum luftvolumen vorhanden ist, kann dank geringer thermischer probleme beim aufbau auch jederzeit und sehr oft eine dunkle farbe verwendet werden. das trägt zur späten erkennung im wasser bei, vor allem bei bewölkung und dunklem wasser.
also bleibt ein wenig realistisch und vor allem egal ob surfer oder kiter, versucht wenigstens das euer gerümpel nicht einfach herren-(pardon wie chauvinistisch) oder frauenlos im wasser treibt......damit wäre allen geholfen.....wie ihr das macht ob mit oder ohne leash ist mir und allen anderen wassersportlern, sorry für die harten worte echt "sch...egal" hauptsache es funktioniert.......darf ich kurz mal auch etwas zynisch sein, ja?!......du, sekundenkleber verhindert auch den boardverlust (guckst du hier: http://www.schwanheimer-industriekleber.de/ )..... ......jaaa, war wieder ein blöder spruch......

ojeoje olli, das war aber drastisch......

greets, jj.....

Geändert von tempograd (29.05.2007 um 17:05 Uhr).
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Alt 29.05.2007, 18:38   #30
olli1111
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Zitat:
Zitat von tempograd Beitrag anzeigen
ojeoje olli, das war aber drastisch......
greets, jj.....
Hm, ja, war es, jj. Aber es stinkt einfach zum Himmel, dass manche Leute sich auf dem Wasser (und davor, sowie danach) nicht genug Gedanken machen und informieren. Das beziehe ich nicht auf dieses Topic hier und ich möchte auch niemanden hier beschimpfen. Mein Frust ist nur die Summe meiner Erfahrungen auf dem Wasser, ob im Segelboot, Motorboot, auf nem Brett oder sonst wie - notfalls auch als Schwimmer/Taucher. Leute, die ihre Boote in ner Schleuse nicht richtig fest machen und etliche andere in Gefahr bringen, Volldeppen, die mit ihren Jetskis oder Wasserskibooten durch 9 Km/h - Zonen bretter in denen Schwimmer und Surfanfänger sind - bestenfalls noch total mit Bölk vollgedröhnt bei 35° C, surfer, die in Anfänger reinspringen, Leute, die einem beim Schleppangeln mit ihrem Rennuntersatz auf der falschen Seite entgegenkommen - obwohl da 9 Km/h vorgeschrieben sind und einen fast zum Kentern bringen, Leute, die ihr Rigg/Brett bei 7-9 bft irgendwo geistlos hinpfeffern und auf einmal geht das Gerödel auf Flugreise - auf nem vollgepackten Strand, etc. - alles schon erlebt und die Liste ist noch viel länger bis hin zu zwei Wasserleichen, die ich im Rursee vor über 20 Jahren bei ner Regatta entdeckt hab - die meinten Zelten, Alkohol und ne Luftmatratze sind ein großer Spaß, an ihre Frauen und Kinder haben die aber dabei auch keinen Gedanken verschwendet - aber "mir passiert ja nix..." - "die Welt dreht sich um mich...".
Wie viele Hirnis jedes Jahr mit ihren Bötchen in Seenot geraten, weil sie die Gewalt des Wassers und des Windes nicht ernst nehmen und die armen Leute von der DGzRS, die dafür so oft ihren eigenen Hintern riskieren um solche Überlebenskünstler dann zu bergen oder auch nicht...

Wenn ich dann sowas hier lese, spiegelt das genau diese Leichtfertigkeit wieder und manchmal geht mir dann ein Bißchen die Hutkrempe hoch. Ich dachte eigentlich immer, wir leben alle zusammen auf diesem Planeten und nicht alleine. Das Politiker und Bonzen sich da ausschließen ist seit tausenden Jahren so, aber dass das beim Surfen jetzt auch so zunimmt, geht mir etwas an die Nieren.

Cheers,
Oliver
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Alt 29.05.2007, 20:42   #31
comersurf99
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Standard Windsurfer fährt über Kiteboard? Wer zahlt den Schaden?

Hi,

ich finde es wird alles total breitgetreten, von wegen es sollte immer mit angepasster Geschwindigkeit gefahren werden, um jederzeit ausweichen zu können ist, seien wir alle mal ehrlich, weder bei den Kitern noch bei den Surfern üblich sonst könnten wir alle eher Tretboot fahren.

Nehmt, so weit möglich, Rücksicht aufeinander.

Das ist ja wie mit den Snowoardern und Skifahrern voll ätzend immer die gleiche Leier.

Grüssle und v e r t r a g t euch!!!!!!


Geht lieber `nen kühles Blondes trinken oder raucht euch eins, das macht friedlich .
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Alt 29.05.2007, 23:48   #32
tempograd
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hi,
also ums zum schluß zu bringen.....das hier ist friedlich....und interpretiert nicht überall sofort feindseeligkeit und konkurrenzdenken rein, wo es lediglich um die klärung eines problems geht. damit schürt man derartige abgrenzungen. übrigens, bei den stöckerlträger und den snowboardern ist das inzwischen geklärt, man respektiert sich......
und olli, ich versteh auch dich gut....aber wir werden die welt nicht ändern.....wir alle können nur das beste daraus machen.
ich finde wie du einfach die mentalität: jetzt komm ich und alles andere ist gefälligst nebensache und selber schuld wenn was passiert einfach beschissen. nur weil kiten eine neue und derzeit sehr angesagte sportart ist, werden rücksicht und vor allem die eigentlichen skills der sportler vollkommen verdrängt. ich bin mit vielen kitern gemeinsam auf dem wasser gewesen.....z.b. in medano sind wirklich gute leute aufm wasser, keine schwimmenden boards, kein konkurrenzdenken.......man teilt sich den spot. aber das findet man nicht oft.......leider fühlt man auf beiden seiten oft "das ist mein strand, verpißt euch gefälligst".
ich unterstütze das nicht und ich lasse mich auch nicht vertreiben.....also arrangiere ich mich mit den oft etwas schwierigen bedingungen......bislang hatte ich immer spaß und ich denke auch die surfer und kiter denen ich begegnet bin. nur wie bei jeder sportart gilt auch hier......cracks brauchen dieses gehabe nicht, die müßen ihr können nicht durch blödes verhalten beweisen....die tuns auf dem wasser.
und noch ein spruch zum schluß, leute wer als surfer oder kiter keine haftplicht hat ist, so und jetzt wird echt dick: ein unverantwortliches a....loch!! denn wenns nach 2000 euros fürs equipment nicht mehr für 50 euro versicherung reicht, dann wie gesagt, es gibt auch noch schachclubs.....
also wenn was passiert, was solls......es zahlt doch die versicherung......warum darüber streiten. ärgerlich halt nur wenns ein totalschaden am ersten urlaubstag ist.......hm, ist halt dann schicksal......aber auch das läßt sich lösen, solang es keine personenschäden gibt.
in diesem sinne.....beende ich die teilnahme an diesem thread.....greets, jj......

Geändert von tempograd (30.05.2007 um 07:59 Uhr).
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Alt 30.05.2007, 10:40   #33
Konza
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Zitat:
Zitat von olli1111 Beitrag anzeigen
Die Argumentation, dass die Leash für Dich richtig gefährlich ist, für andere aber weniger, wird die anderen nicht trösten und ist wirklich unter aller Sau - klassisches "nach-mir-die-Sintflut-Gefasel". Wenn ich sowas höre, kriege ich nen Fön.
Gut, dann bindest du dich demnächst gefälligst auch an deinem Windsurfgeraffel fest. Denn das schwimmt einigen Windsurfern vor allem in Wellen auch mal gerne von dannen! Viel Spass.
Konza ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2007, 11:32   #34
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Zitat:
Zitat von tempograd Beitrag anzeigen
stell dir vor es donnert von der piste auf eine straße, ein auto wird getroffen, dann würde jans argumentation so aussehen, selber schuld ich kann als autofahrer nicht davon ausgehen, das die strasse snowboardfrei ist.... .....ich denke das wird jeder richter anders entscheiden.
Der Vergleich hinkt ja mal gewaltig.
In deinem Fall ist das Snowboard aktiv beteiligt. Das Kiteboard schwamm aber nur rum, also passiv.

Oder ist das board direkt in den Surfer reingeflogen, dann würde ich dir recht geben...


Aber meine Güte unter zivilisierten Wassersportlern bezahlt jeder seinen Schaden und abends trinkt man sich gemütlich nen Bier
Robby89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.05.2007, 11:35   #35
Bazzat
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Zitat:
Zitat von Robby89 Beitrag anzeigen


Aber meine Güte unter zivilisierten Wassersportlern bezahlt jeder seinen Schaden und abends trinkt man sich gemütlich nen Bier
Na endlich mal einer!!
Genau so soll es sein
Wir sind doch alles Sportsleute. Beim Sport geht halt mal was kaputt.
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Alt 30.05.2007, 12:02   #36
BerndFfm
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Zitat:
hm und wenn du dein board im flug (sprung) verlierst und es trifft einen anderen sportler am kopf......?!.......
Beim Sprung sollte man genug Abstand von anderen Wassersportlern halten dass so etwas nicht passiert. Das Board fliegt ja meistens in die Sprungrichtung.

Mir ist es so passiert dass ein dunkles Board mit Fußschlaufen nach unten im weit draussen im Wasser trieb ohne einen Kite oder Kitesurfer in der Nähe. Der war am Land und hat noch mit seinem Kite gekämpft. Ich hab ihm das Board dann an Land gebracht.
Ich hatte das Boatd erst gesehen als ich ein paar Zentimeter dran vorbeigefahren bin. Ich hätte genausogut drauffahren können.

Zitat:
Die Argumentation, dass die Leash für Dich richtig gefährlich ist, für andere aber weniger, wird die anderen nicht trösten und ist wirklich unter aller Sau - klassisches "nach-mir-die-Sintflut-Gefasel". Wenn ich sowas höre, kriege ich nen Fön.
Es hat sich nunmal herausgestellt dass eine Leash wirklich sehr gefährlich ist. Windsurfer sind ja auch nicht fest mit dem Gabelbaum verbunden sondern können sich schnell mal aushaken. Noch sicherer für andere wäre sicherlich eine Wakeboardbindung : Board fest an den Füssen.

Zitat:
da er sein board im wasser hat liegen lassen, obwohl er es hätte rausfischen können.
Smile : Ich gehe von den Fällen aus wo er es NICHT hätte rausfischen können. Jeder Kiter versucht ja zu seinem Board zurückzukehren und es rauszufischen, aber manchmal geht das halt nicht.

Mir ist klar dass es beim Kiten einige Gefahrenmomente mehr gibt als bei anderen Sportarten. Wegfliegen, in Leinen verwickeln, vom Board getroffen werden, das sind Sachen die man beim Windsurfen nicht so kennt. Beim Windsurfen bin ich nie vom Board getroffen worden, da das Zeug ja nach Lee wegfliegt wenn man sich beim Sprung löst. Allerdings bin ich auch keine Loops gesprungen

Auf jeden Fall freue ich mich auf meinen Sommerurlaub auf Juist : An guten Tagen ca. 4 Kiter und 3 Windsurfer am 10 km langen Strand. Und abends grillt man dann zusammen und trinkt 'nen Bierchen.

Grüße Bernd
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Alt 30.05.2007, 13:12   #37
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ok, also nochmal....
@berndffm: siehste, also ists dir ja selber schon mal passiert.....nun ich denke wenn du dein board verlierst wirds auch vom wind verblasen, zumal kiteboards ja wirklich deutlich leichter sind als ein windsurfboard. das mit der wakeboardbindung hab ich bei kitern übrigens schon gesehen.....und du hast recht.....genug abstand ist hier wichtig......im gegensatz zur realität an manchen spots.

@konza: ach komm......wann hast du zuletzt ein komplette surfausrüstung oder auch nur ein windsurfboard offshore ohne surfer der hinterher geschwommen ist im wasser treiben sehen......und leutz ich kenne derzeit keine schwarze, dunkelblaue oder dunkelgrüne windsurfplanke......hey, ein vorschlag würdest dus machen wenn ich mein surfboard an die leash lege.....sicher nicht.....also, hey blahblahblahblahblahblahblah............sabbelsabb elsabbel.............

@robby89: klar, passiv und aktiv.......sorry, hab ich vergessen.......so, aber wenn ihr schon jedes beispiel zerlegt, dann: wenn dein board gesunken wäre läge es passiv aufm grund.......aber so schwimmt es aktiv aufm wasser.... ......und jetzt?!.....wußte gar nicht das es einen freien willen hat........

und auch an bazzat: joh, freilich geht was kaputt, mir bricht beim springen ein mast, oder ich tret mein board weich......mir bricht die gabel....etc.....klar, das zahlt jeder selbst.......absolut kein problem.
aber ich werde erst gerne einen heben gehen, wenn meinen schaden die haftpflicht des treibgutbesitzers beglichen hat, bzw. der sagt, kein problem ich melds meiner surfhaftpflicht.....dann kann jeder kiter gerne seine leash zu hause lassen......

sag mal, langsam versteh ich ollis ärger gut......seid ihr euch wirklich noch bewußt was ihr da redet.... ...?!.........soll ich mich also auch noch freuen über einen derart überflüssigen schaden?! und als dank weil ich den schaden selber zahlen darf dem besitzer auch noch einen ausgeben?!.......ne leutz......da seid ihr aufm falschen dampfer.
ich bin fair, aber für einen verursachten schaden haftet der besitzer des treibenden boards. der einzelfall kann hier nicht geklärt werden. aber der grundsatz ist richtig. halterhafung das stichwort......
aber da, wie sichs so ließt, keiner ne haftpflicht hat.....nun, ich hab auch eine sehr gute rechtsschutzversicherung.....sorry, aber bei solchen argumenten schalte ich trotz allem verständnis auch auf stur......ich würde bis zur letzten instanz streiten......mal schaun, wer dann den längeren atem hat.............egal wie rosarot ihr das hier jetzt redet.......
greets, jj......

Geändert von tempograd (31.05.2007 um 09:31 Uhr).
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