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Alt 18.04.2018, 09:53   #1
Spleene-Kiteboarding
spleene.com
 
Dabei seit: 05/2017
Beiträge: 24
Standard Testberichte Spleene Hydrofoil

Hi,

wir erhalten zahlreiche Anfragen nach Testberichten zu unserem Hydrofoil und Foilboard.

Hier eine Zusammenfassung der bisher veröffentlichten Tests:

-) Kitefinder.com (engl.) https://www.youtube.com/watch?v=M9FBH_FNsPw

-) Famus Tests Spleene Foil Unboxing https://www.youtube.com/watch?v=s-dg5D9j5Fw&t=2s

-) Famus Tests Spleene Foil Test https://www.youtube.com/watch?v=Ywpx7G2jeKQ&t=1s

Fragen zu unserem Foil und Foilboard beantworten wir jederzeit gerne per E-Mail.

Danke.

Spleene-Kiteboarding
------------------------
www.spleene.com
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Alt 28.05.2018, 20:09   #2
Rainer Kauper
spleene-kiteboarding
 
Dabei seit: 04/2003
Beiträge: 1.360
Standard

Uns hat heute noch ein Testbericht von Martin H. aus Hamburg erreicht.

Viel Spaß beim Lesen.

Ciao

Rainer Kauper
----------------
www.spleene.com


Hamburg, 26. Mai.’18

Testbericht Spleene Foil 90cm Mast, Freeride Flügel

Wer nach einem Kitefoil-Set sucht, findet mittlerweile eine Riesen-Auswahl an Material von Sets mit verschiedenen Mastlängen, bis hin zum Highend-Karbonset für die ambitionierteren Wasser-Athleten.

Anbei mein Testbereicht des neuen Spleene Foil-Sets, dass seit wenigen Monaten auf dem Markt ist und für einen wirklich günstigen Kurs von 999,- Euro zu haben ist.
Der Preis gab – ehrlich gesagt – auch bei mir den Ausschlag mir diese Foil-Einheit anzuschaffen. Dazu muss ich sagen, foilen gelernt habe ich auf einem Cabrinha Double Agent, das mir über zwei Jahre treue Dienste erwiesen hat, mir am Ende jedoch nicht mehr genügend Reserven nach oben bieten konnte. Soll heißen, ab einer gewissen Geschwindigkeit merkt man, wie das Wasser am großen Frontflügel kavitiert (ein unangenehmes Surren und Vibrieren geht durch den Mast und ins Board) und das breite, nur grob NACA-geformte Mast-Profil produziert reichlich Spray – ein Zeichen für unnötigen Widerstand im Wasser.
Mir war klar, wenn ich mehr Performance möchte, muss ich in besser geformte Profile investieren. Das heißt im Klartest: der Mast musst ein scharfes NACA-Profil besitzen, dass selbst bei hohen Geschwindigkeiten Lift und nicht zu viel Widerstand erzeugt. Und die Flügel müssen schmaler und ebenfalls schärfer geschnitten sein, um eine bessere An- und Abströmung zu gewährleisten, auch bei höheren Geschwindigkeiten.
Beides schien mir beim ersten Anblick des Spleene-Foils gegeben zu sein. Und auch beim ersten optischen Check nach dem Auspacken ein absolut positives Gesamtbild. Verabreitung Top, die Kanten- und Flügel-Qualität erstklassig. Doch die Schärfe der Flügel muss erwähnt werden, ein großer Unterschied zum Double Agent. Auf das Spleene steige ich aus Sicherheitsgründen nur mit Helm. Auch die Verarbeitung des Alu-Mastes und der schlanken Fuselage wirkt auf den ersten Blick bestens. Der achterliche Flügel, der bei Geschwindigkeit dafür da ist, die Foil-Kombi im Gleichgewicht zu halten (und die Downward-Kräfte erzeugt), ist mit einer Kiel-ähnlichen Flosse versehen, die ganz offensichtlich für Seitenstabilität sorgen soll.

Die ersten Tests, im dänischen Limfjord bei rund 16 Knoten, gestalteten sich schwierig. Dass sich mein Cabrinha Double Agent und das Spleene Foil so unterschiedlich fahren würden, damit hätte ich nie gerechnet. Durch den verhältnismäßig schmalen und auf Performance ausgelegten Frontflügel braucht das Spleene-Foil deutlich mehr Grundspeed, um erst mal in den Schwebezustand zu gelangen. Dafür verzeiht das mit seinen Bevels (Kanten im Unterwasserschiff) durchaus an ein Raceboard erinnernde 145-Zentimeter-Board die harten Up-and-Down-Bounce-Ritte der ersten Schläge.
Nach 20 Minuten hatte ich mich an das neue Fahrgefühl gewöhnt und muss sagen: ich war begeistert! Die Stabilität der Foil-Kombi im Schwebezustand ist exzellent und deutlich stabiler als beim Cabrinha-Foil, dass mitunter dazu neigt einen auch mal bei einem kleinen Fahrfehler nach Lee wegzuschleudern oder einfach nach Luv unter einem wegzuknicken. Kein Zeichen davon bei meiner neuen Performance-Kombi. Um die Halsen durchzugleiten, braucht man jedoch – wie zu erwarten – deutlich mehr Geschwindigkeit, als beim Double Agent. Fährt man aber mit dem nötigen Speed in die Halse, geht es auch in super engen Turns wie auf Schienen durch den Wind. Und Böen lassen sich bequem duch Ankanten ausbremsen.
Ein schöner Effekt des Boards, dass mit einer deutlich nach oben gebogenen Nose enworfen wurde: selbst bei ruppigem Wechsel vom Flug-Modus in die Verdrängerfahrt besteht nie Gefahr, dass die Nose eintaucht. Das Board wirkt zudem sehr steif, der Decksbelag ist solide und hat mit und ohne Booties ordentlich Grip. Einziges Manko: das Board ist recht schwer. Hier gibt es, meiner Meinung nach, Optimierungsbedarf. Andererseits darf man bei diesem Preis auch kein Karbon-Board-Gewicht erwarten. Das Gewicht fällt einem besonders auf, wenn man die Foil-Board-Kombi mehrere hundert Meter an die Wasserkante schleppt.

Ein Riesenvorteil der gefrästen G10-Flügel: Es gibt mehrere Varianten (Freeride, Race (geplant) und Lightwind (geplant)), die dank der einfacheren Produktion allesamt für ein schmales Budget erhältlich und mit der gleichen Fuselage/Mast-Kombi kompatibel sind. Und selbst im Falle einer Grundberührung mit Vollspeed und einem Flügel-Totalschaden muss nicht gleich die gesamte Einheit ausgetauscht werden, sondern die Flügel lassen sich einzeln bestellen.
Auf die Fahrweise der anderen Flügel-Varianten bin ich jedenfalls schon sehr gespannt. In der Zwischenzeit arbeite ich weiter an meiner durchgefoilten Wende.
In diesem Sinne,
Euch einen schönen Sommer und frohes Fliegen.
Martin
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