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Alt 30.01.2019, 19:55   #1
DiXONE
Bueznetr
 
Dabei seit: 11/2003
Ort: Berlin
Beiträge: 819
Standard Landboard ATB wie lang?

Ahoi,

ich will mich nach knapp 20 Jahren auf dem Wasser mal wieder auf dem Feld austoben. Früher benutzte ich ein Libre Board, relativ kurz und naja, es fuhr. Habe überlegt mir so eine Trampa Maschine zu holen, mit großen Rollen und in lang. Ich will das bei mehr wind nich nutzen können und mich schön hoch raus schiessen. Ich dachte an ein langes (wie lang sind die langen), wegen der evtl besseren Kontrolle beim fahren? Wie seht ihr das so?
DiXONE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.01.2019, 08:30   #2
Marc66
Benutzer
 
Dabei seit: 08/2012
Ort: Ostschweiz
Beiträge: 736
Standard

Wir haben diverse zu Hause, von Kindergrösse bis zu Carbon-Trampa
Ist bisschen wie beim Skateboarden, das Deck selber ist eher Geschmacksacke, auf paar Zentimeter mehr oder weniger kommt das nicht wirklich an, wichtiger ist eher eine vernünftige Achse und eine aufs Gewicht passende Abstimmung der Dämpfer.

Die Unterschiede liegen in der Verarbeitung (Trampa ist halt nett gemacht, kostet aber auch mindestens das doppelte wie ein günstigerer Hersteller), in der Ausstattung (die Rasten-Schlaufen beim Trampa sind schon super, aber ob man das wirklich "braucht"?) und in den Achsen, das ist wohl das was sich am ehesten auf die Fahrleistungen auswirkt (unser MBS hat simple Rollbrettachsen welche mit den Gummi-Dämpfern gut funktionieren, mein Trampa hat "gefederte" Achsen welche sich angenehmer und sich für mich "sicherer" anfühlen wenn man etwas flotter fährt - was noch weit weg ist von dem was "schnell" sein könnte).

Beim Deck merke ich wenig Unterschied (ist wie beim Kiten halt einfach ne Planke, muss fürs Springen vernünftig dimensioniert aber dennoch nicht zu schwer sein), Profis werden hier aber sicher Unterschiede in Dämpfung und Sprungverhalten feststellen können, Trampa hat hier ja auch extra unterschiedliche Decks-Aufbauten im Angebot.

Was sich lohnt sich möglichst grosse Räder, denn der Boden ist meist uneben (bis löchrig) und da ist jeder Zentimeter mehr Radumfang Gold wert. Wenn man es ausreizen will, kann man noch diverse Reifen für die jeweiligen Untergründe montieren, brauchen tut man das wohl eher nicht (ich hab seit 4 Jahren die selben Reifen drauf, egal ob Gras, Schottersträsschen oder Indoor-Halle mit Beton-Belag).

Wenn Du gut und schnell fährst und Spass an schönem Material hast, dann sind die Top-Teile sicher eine Anschaffung wert, aber wenn's nur einfach ist um bei Wind mal an Land Spass zu haben (oder mit zusätzlich montierten Bremsen beim Bergabfahren auf Schottersträsschen), dann reicht auch ein günstiges Modell aus.

Nicht vergessen: im Gegensatz zu einem Abgang im Wasser tut harter Boden richtig weh, wenn man da aufschlägt. Selbst Knieprotektoren, Rückenschoner, Full-Face-Helm, Handschuhe mit Carbon-Knöchelschutz und Protektor-Unterwäsche halten nur das Gröbste ab, da kann man sich trotzdem alle Knochen brechen, Sehnen zerren oder alle möglichen Gelenke ausrenken. Deshalb: gutes Material ist ja nett, aber aufpassen das man es nicht übertreibt, sonst kann der Spass ein schmerzliches Ende nehmen (ich bekomme schon Gänsehaut, wenn ich sehe wie Leute an Land Meterhoch springen, wenn die mal den Schirm verlenken und ordentlich runterkrachen, ist Spital garantiert ).
Marc66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.01.2019, 11:39   #3
MaBob
Benutzer
 
Dabei seit: 07/2018
Beiträge: 125
Standard

Es kommt weniger auf die Länge und mehr auf die Achsen an. Fährst du weiche
Achsen, Gummies oder Einstellungen wirst du trotz eines langen Boardes bei
hohen Geschwindigkeiten ins Schlingern kommen.
Ein kurzes Board ist dennoch etwas weniger, was grade bei "Wakestyle"
Aktionen auf dem Land von Vorteil sein kann. Wenn du wirklich auf Big Airs aus
bist dann würde ich dir ruhig ein etwas längeres Board empfehlen. Je nachdem
wie sicher du die Landungen stehst und auf welchem Untergrund du häufig
unterwegs bist kannst du dort anfangs eine weiche Achseinstellung verwenden.

Ich selber fahre ein MBS Board mit den Vector-Channel-Trucks. Das ist ein
Mittelding aus normalen Skate-Board Achsen (die ich schon mehrfach habe
brechen sehen bei Landungen) und den gefederten Channeltrucks. Ich fahre die
mit einer eher weichen Einstellung. Ich mag die Wendigkeit und kann das
Schlingern bei höheren Geschwindigkeiten ganz gut kompensieren - notfalls
einfach einmal die Healside in den Sand prügeln und man nimmt die
Geschwindigkeit effektiv raus und gewinnt an Stabilität.

Es wäre noch hilfreich zu wissen wo du häufig unterwegs bist. Strand in
Dänemark oder eher die kleine Wiese in Deutschland?
MaBob ist offline   Mit Zitat antworten
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