Mr. White
11.04.2010, 15:41
Wir sind gerade zurück, waren 2 Wochen dort. Anfahrt von München über Villa San Giovanni ca. 24h, geht ganz gut wenn man am Nachmittag los fährt und genug Fahrer dabei hat.
Die Gegend dort ist sehr ruhig und ländlich. Man findet alles was man so braucht in der näheren Umgebung. Gewohnt haben wir im Süden der Lagune, ca 10km vor Marsala.
So leer wie hier oft behauptet wird war der Spot allerdings nicht. Mindestens 30 Kites waren eigentlich immer da. Vielleicht weil es die Osterwochen waren und "Kite Dream" am Osterwochenende war. Wer weiss was die Veranstaltung bringen soll darf sich gerne bei mir melden. Außer das es voll war gabs nichts besonderes. Nichtmal das Rennen hat stattgefunden.
Und nun das wichtigste, der Spot!
Start/Landeplatz: ca 50x20m groß. Der Boden ist nicht wirklich ideal. Viele spitze Steine und auch Glasscherben. Man sollte aufpassen wo man den Kite hinlegt. Man kann direkt am, bzw. auf, dem Spot parken. Das ist ganz praktisch weil man alles im Auto lassen kann und noch einen schönen Windschutz hat.
Direkt hinter dem Spot, an der Residenz Santa Maria, gibts ein Bar mit Resturant. Großes Bier kostet 3-4€, je nach Laune des Chefs.
Start und Landehelfer kommen und gehen. Mal gehts fix, mal wartet man weil sich keiner dafür interessiert das jemand landen will. Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass das in Italien normal ist. Egal an welchem Spot.
Man sollte immer brav die Leinen aufwickeln um Platz zu sparen und die Leinen zu schonen. Die Italiener fahren sonst mit dem Auto drüber, da kennen die nix.
Es gibt noch mehr kleinere Startplätze. Im Prinzip kann man überall, wo genug Platz für einen Kite ist, starten. An der Küstenstraße Richtung Süden gibts ein paar Stellen an denen das geht.
Wind: Wir hätten an allen 14 Tagen fahren können. Wenn auch manchmal mehr schlecht als recht, oder nur für 1-2 Stunden. Der Spot scheint sehr Windsicher zu sein, oder wir hatten Glück. Alle Onshore Winde werden von der Thermik verstärkt (bei uns ab ca. 15 Uhr, das verschiebt sich anglich langsam in richtung 12 Uhr). Zwischen den Inseln im Wasser gibts je nach Windrichtung einen kleinen Düseneffekt.
Theoretisch sind alle Windrichtungen fahrbar, aber alles was offshore (östliche Winde) kommt ist ziemlich böig und man muss erst aus der Uferabdeckung raus bevor es los geht.
Der Südwind ist meistens auch sehr böig, dafür aber auch recht stark. Am stärksten Tag waren es 18 Knoten in den Löchern und 36 in den Böen. Am Ufer gemessen, draußen könnten es bis 40 gewesen sein.
Am besten sind westliche Winde. Die kommen sauber rein und werden von der Thermik verstärkt. Wenn Windfinder in Trapani 10 sagt kommen am Spot mindestens 15 an. Bei Süd war es auch jedesmal mehr als angesagt.
Im Wasser: Die Lagune ist fast überall Stehtief, an den "tieferen" Stellen ist hat es ca. 1m. Es gibt auch ein paar Stellen an denen man nicht mehr stehen kann. In vielen Bereichen ist das Wasser knie- bis hüfttief, gelegentlich auch bloß bis zum Knöchel. Die Tiefe ist natürlich vom Wasserstand abhängig, wo es heute Knietief ist kann morgen Land sein. Wir hatten an zwei Tagen einen extrem niedrigen Wasserstand, vermutlich wegen dem Nordwind. Da sah die Lagune eher wie ein Sumpfgebiet aus ;) (Fotos kommen später.)
Der Untergrund ist im Uferbereich meistens grob sandig mit Muscheln, Schnecken und kleineren Steinen. Weiter draußen besteht der Boden meistens aus knie- bis hüfttiefen Schlamm. Wer da einmal barfuß durchgestapft ist fährt danach nur noch mit Schuhen. Wir sind ab dem zweiten Tag nur noch mit Schuhen gefahren nachdem sich einer von uns im Wasser in den Fuß geschnitten hat.
Das gute an dem Schlamm ist das er die Sicherheit beim Springen erhöht. Verkackte Sprünge werden vom Schlamm sanft abgebremst. Riecht zwar nicht sehr gut das Zeug, ist aber angenehm weich :)
Alles in allem ein schöner Flachwasserspot mit viel Platz auf dem Wasser, guten Essen und einem sehr guten kulturellen Ausweichprogramm wenn es keinen Wind hat. Ich werde bestimmt noch öfter da sein.
Die Gegend dort ist sehr ruhig und ländlich. Man findet alles was man so braucht in der näheren Umgebung. Gewohnt haben wir im Süden der Lagune, ca 10km vor Marsala.
So leer wie hier oft behauptet wird war der Spot allerdings nicht. Mindestens 30 Kites waren eigentlich immer da. Vielleicht weil es die Osterwochen waren und "Kite Dream" am Osterwochenende war. Wer weiss was die Veranstaltung bringen soll darf sich gerne bei mir melden. Außer das es voll war gabs nichts besonderes. Nichtmal das Rennen hat stattgefunden.
Und nun das wichtigste, der Spot!
Start/Landeplatz: ca 50x20m groß. Der Boden ist nicht wirklich ideal. Viele spitze Steine und auch Glasscherben. Man sollte aufpassen wo man den Kite hinlegt. Man kann direkt am, bzw. auf, dem Spot parken. Das ist ganz praktisch weil man alles im Auto lassen kann und noch einen schönen Windschutz hat.
Direkt hinter dem Spot, an der Residenz Santa Maria, gibts ein Bar mit Resturant. Großes Bier kostet 3-4€, je nach Laune des Chefs.
Start und Landehelfer kommen und gehen. Mal gehts fix, mal wartet man weil sich keiner dafür interessiert das jemand landen will. Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass das in Italien normal ist. Egal an welchem Spot.
Man sollte immer brav die Leinen aufwickeln um Platz zu sparen und die Leinen zu schonen. Die Italiener fahren sonst mit dem Auto drüber, da kennen die nix.
Es gibt noch mehr kleinere Startplätze. Im Prinzip kann man überall, wo genug Platz für einen Kite ist, starten. An der Küstenstraße Richtung Süden gibts ein paar Stellen an denen das geht.
Wind: Wir hätten an allen 14 Tagen fahren können. Wenn auch manchmal mehr schlecht als recht, oder nur für 1-2 Stunden. Der Spot scheint sehr Windsicher zu sein, oder wir hatten Glück. Alle Onshore Winde werden von der Thermik verstärkt (bei uns ab ca. 15 Uhr, das verschiebt sich anglich langsam in richtung 12 Uhr). Zwischen den Inseln im Wasser gibts je nach Windrichtung einen kleinen Düseneffekt.
Theoretisch sind alle Windrichtungen fahrbar, aber alles was offshore (östliche Winde) kommt ist ziemlich böig und man muss erst aus der Uferabdeckung raus bevor es los geht.
Der Südwind ist meistens auch sehr böig, dafür aber auch recht stark. Am stärksten Tag waren es 18 Knoten in den Löchern und 36 in den Böen. Am Ufer gemessen, draußen könnten es bis 40 gewesen sein.
Am besten sind westliche Winde. Die kommen sauber rein und werden von der Thermik verstärkt. Wenn Windfinder in Trapani 10 sagt kommen am Spot mindestens 15 an. Bei Süd war es auch jedesmal mehr als angesagt.
Im Wasser: Die Lagune ist fast überall Stehtief, an den "tieferen" Stellen ist hat es ca. 1m. Es gibt auch ein paar Stellen an denen man nicht mehr stehen kann. In vielen Bereichen ist das Wasser knie- bis hüfttief, gelegentlich auch bloß bis zum Knöchel. Die Tiefe ist natürlich vom Wasserstand abhängig, wo es heute Knietief ist kann morgen Land sein. Wir hatten an zwei Tagen einen extrem niedrigen Wasserstand, vermutlich wegen dem Nordwind. Da sah die Lagune eher wie ein Sumpfgebiet aus ;) (Fotos kommen später.)
Der Untergrund ist im Uferbereich meistens grob sandig mit Muscheln, Schnecken und kleineren Steinen. Weiter draußen besteht der Boden meistens aus knie- bis hüfttiefen Schlamm. Wer da einmal barfuß durchgestapft ist fährt danach nur noch mit Schuhen. Wir sind ab dem zweiten Tag nur noch mit Schuhen gefahren nachdem sich einer von uns im Wasser in den Fuß geschnitten hat.
Das gute an dem Schlamm ist das er die Sicherheit beim Springen erhöht. Verkackte Sprünge werden vom Schlamm sanft abgebremst. Riecht zwar nicht sehr gut das Zeug, ist aber angenehm weich :)
Alles in allem ein schöner Flachwasserspot mit viel Platz auf dem Wasser, guten Essen und einem sehr guten kulturellen Ausweichprogramm wenn es keinen Wind hat. Ich werde bestimmt noch öfter da sein.