Klaus (c:E
22.06.2006, 16:21
Hai,
das isse:
http://mirror.wiederhoeft.info/42/2006/42_2006.JPG
die "Antwort auf alle Fragen": 42
Daten:
Länge: 140,2 cm (Messung)
Breite: 44,0 cm (Messung)
Rumpfgewicht: 2450 g (Messung)
Plugs für Fußschlaufen: 16
Stance:
2 x "Zehenseitige Plugs" mit 54,2 und 58,2 cm "mitte-mitte"
2 x "Fersenseitige Plugs" mit 52,7 und 56,7 cm "mitte-mitte"
Bei der Ausstatung mit Pads, Schlaufen und Finnen gibt es die Qual der Wahl.
Ich habe meine mit "Professional" Schlaufen und nicht geklebten "Contest" Pads bestellt. Erste Eindrücke: absolut empfehlenswert.
Auch die Finnen müssen nicht 5 cm lang sein. So hatte ich es bestellt, dann aber auf 4 cm gewechselt (siehe unten).
Stance:
http://mirror.wiederhoeft.info/42/2006/mehrfachbelichtung_37_5.jpg
da geht so alles mögliche...
Mein Stance ist der weite Stand in den "zehenseitigen" Plugs und den werde ich auch nicht ändern. Mit den "fersenseitigen" Plugs könnte man meine "Contest" Pads im Extremfall sogar bis über die Fersenseitige Kante herausragen lassen und das Board zu einem lupenreinen "Anfänger verliert keine Kante" Spezialisten machen. Die Zehenseite empfiehlt sich meiner Meinung nach für jeden, der keinen "Anfängerfahrvollautomaten" braucht, sondern ein Wide range Board oder Unterpower Spielzeug.
Super praktisch für Anfänger, die zunächst jede technische Hilfe haben möchten: Ein Innensechskant nach den ersten Sessions und der Schritt vom Noob zum Aufsteiger ist getan.
Finnen:
http://mirror.wiederhoeft.info/42/2006/P1000388_25.JPG
Wegen guter Führung entlassen?
Die 5 cm Finnen sind wohl das, was viele nehmen und fahren.
Die 4 cm Finnen verleihen der Antwort einen anderen Charakter, und zwar den, den ich gesucht habe: looses unterpower Spielzeug.
Mit 5 cm hat das Board eine gnadenlos gute Führung und muss selbst im Joggingtempo mit einem deutlichen Kick oder einer Art Hochschwung in den Switched oder zurück gedreht werden. Dafür haben die großen Spaten aber auch Vorteile: Wer mehr auf Finne fährt fährt im Kabbel auch beim "richtig Gas geben" etwas einfacher und trockener.
Mit 4 cm lässt sich die Antwort mit einem leichten Druck auf den Ballen des hinteren Fußes in einen kontrollierten Drift bringen. Man kann sich im Kielwasser anschauen, ob man gerade "auf Finne" oder "auf Kante" fährt und das Switchen erfordert keinen Ruck oder Belastungswechsel mehr sondern geht im kontrollierten Drift.
Dafür muss man im Kabbel ein wenig sorgfältiger fahren, um nicht mit dem vorderen Tip einzuspitzeln.
Und sonst?
Mit der ersten 42 hat Peter praktisch eine neue Boardklasse etabliert: das Wide Range Board.
Ich mag diese Boards und fand schon das 2005er so klasse, dass ich das 2006er nach einem Gespräch mit Peter über das neue blind bestellt hatte. Gut so, denn die neue finde ich noch besser :-). Sie hat deutlich mehr Flex (auch wenn das nur die Tips sind aber da brauche ich ihn eben) und fühlt sich beim Fahren dadurch deutlich kleiner an, als die 2005er. Die neue "Antwort" lässt auf der Fersenseite praktisch keine Sehnsucht nach meinen kleinen f.one Schnittchen aufkommen, und das bedeutet etwas.
Windbereich:
Den Antrieb, den die 2006er wirklich braucht, kann ich nur grob abschätzen, aber das passt schon. Ob sie früher oder später oder gleich früh losgeht, wie die 2005er, die ich einmal im direkten Vergleich mit einer Door an einem 21er Psycho² hatte (Door zieht noch früher Höhe) weiß ich nicht.
Soviel ist klar: Wer die Antwort hat, braucht realistischerweise nichts größeres. Windbereich galore! Bei Überpower bin ich wie immer im Vergleich zu meinen kleinen Funboards auf der sicheren Seite: Die 42 geht weiter nach oben, so das der gesamte Windbereich meiner kleinen im Windbereich der 42 enthalten ist. Sogar beim Schnellfahren kommt die 2006er Antwort verdammt nahe an meine kleinen heran - dafür haben bei Schwachwind die kleinen überhaupt gar keine Chance gegen die 2006er Antwort auf alle Fragen.
Switched:
Nur hier zeigt sich überhaupt ein wirkungvoller Unterschied zu meinen kleinen. 44 cm Breite bedeuten Hebelarm und lassen sich nicht verstecken.
Bei meiner Fußschlaufenposition und Schuhgröße von 43 geht aber auch Zehenseitig so einiges. Überaschender Weise komme ich sogar mit den kleinen Finnen besser zurecht, weil ich gar nicht erst in Versuchung bin, die 42 "auf Finne" zu fahren, bis sie endlich anfängt zu driften. Es reicht für alle Manöver, die nicht allzu druckvoll Toeside gefahren weden müssen.
In jedem Fall ist die 42 nicht bloß ein Schwachwind- Anfänger- oder Wide Range Board, sondern auch eine super Trainingsplattform für Surface Handlepasses, Halsen into Switched oder aus dem Switched heraus.
Auch wenn ich es mir kaum eingestehen möchte: Mit der 42 fahre ich plötzlich fast nur noch downloop Halsen, habe meinen ersten unhooked Hüpfer ausprobiert (gut dass ich da schon die 4 cm Finnen drunter hatte :rolleyes: ),
bin höher und weiter ohne Schirmunterstützung gesprungen, als mit den sk8tes :eek: und fange überhaupt ganz anders an, zu spielen. Bei der geringen Boardspeed und power habe ich einfach keine Bedenken mehr, mal das Board zu verlieren und lange draggen zu müssen. Die Antwort macht "Spaß ohne Reue" und die Auswirkung auf mein Kiten ist eine echte Überaschung für mich.
Fazit:
Die "Antwort auf alle Fragen" (The Hitchhiker´s guide to the Galaxy)
ist vielleicht nicht die Antwort auf wirklich alle, aber eine recht überzeugende Antwort auf die meisten Fragen.
Einzige spürbare Einschränkung: Was man auf der Zehenseite je nach Schuhgröße nicht herausholen kann, kann eben nur mit kleineren Boards herausgeholt werden (Windbereich ade!). Für carving jibes reicht es allemal.
Sea You: Klaus (c:E
das isse:
http://mirror.wiederhoeft.info/42/2006/42_2006.JPG
die "Antwort auf alle Fragen": 42
Daten:
Länge: 140,2 cm (Messung)
Breite: 44,0 cm (Messung)
Rumpfgewicht: 2450 g (Messung)
Plugs für Fußschlaufen: 16
Stance:
2 x "Zehenseitige Plugs" mit 54,2 und 58,2 cm "mitte-mitte"
2 x "Fersenseitige Plugs" mit 52,7 und 56,7 cm "mitte-mitte"
Bei der Ausstatung mit Pads, Schlaufen und Finnen gibt es die Qual der Wahl.
Ich habe meine mit "Professional" Schlaufen und nicht geklebten "Contest" Pads bestellt. Erste Eindrücke: absolut empfehlenswert.
Auch die Finnen müssen nicht 5 cm lang sein. So hatte ich es bestellt, dann aber auf 4 cm gewechselt (siehe unten).
Stance:
http://mirror.wiederhoeft.info/42/2006/mehrfachbelichtung_37_5.jpg
da geht so alles mögliche...
Mein Stance ist der weite Stand in den "zehenseitigen" Plugs und den werde ich auch nicht ändern. Mit den "fersenseitigen" Plugs könnte man meine "Contest" Pads im Extremfall sogar bis über die Fersenseitige Kante herausragen lassen und das Board zu einem lupenreinen "Anfänger verliert keine Kante" Spezialisten machen. Die Zehenseite empfiehlt sich meiner Meinung nach für jeden, der keinen "Anfängerfahrvollautomaten" braucht, sondern ein Wide range Board oder Unterpower Spielzeug.
Super praktisch für Anfänger, die zunächst jede technische Hilfe haben möchten: Ein Innensechskant nach den ersten Sessions und der Schritt vom Noob zum Aufsteiger ist getan.
Finnen:
http://mirror.wiederhoeft.info/42/2006/P1000388_25.JPG
Wegen guter Führung entlassen?
Die 5 cm Finnen sind wohl das, was viele nehmen und fahren.
Die 4 cm Finnen verleihen der Antwort einen anderen Charakter, und zwar den, den ich gesucht habe: looses unterpower Spielzeug.
Mit 5 cm hat das Board eine gnadenlos gute Führung und muss selbst im Joggingtempo mit einem deutlichen Kick oder einer Art Hochschwung in den Switched oder zurück gedreht werden. Dafür haben die großen Spaten aber auch Vorteile: Wer mehr auf Finne fährt fährt im Kabbel auch beim "richtig Gas geben" etwas einfacher und trockener.
Mit 4 cm lässt sich die Antwort mit einem leichten Druck auf den Ballen des hinteren Fußes in einen kontrollierten Drift bringen. Man kann sich im Kielwasser anschauen, ob man gerade "auf Finne" oder "auf Kante" fährt und das Switchen erfordert keinen Ruck oder Belastungswechsel mehr sondern geht im kontrollierten Drift.
Dafür muss man im Kabbel ein wenig sorgfältiger fahren, um nicht mit dem vorderen Tip einzuspitzeln.
Und sonst?
Mit der ersten 42 hat Peter praktisch eine neue Boardklasse etabliert: das Wide Range Board.
Ich mag diese Boards und fand schon das 2005er so klasse, dass ich das 2006er nach einem Gespräch mit Peter über das neue blind bestellt hatte. Gut so, denn die neue finde ich noch besser :-). Sie hat deutlich mehr Flex (auch wenn das nur die Tips sind aber da brauche ich ihn eben) und fühlt sich beim Fahren dadurch deutlich kleiner an, als die 2005er. Die neue "Antwort" lässt auf der Fersenseite praktisch keine Sehnsucht nach meinen kleinen f.one Schnittchen aufkommen, und das bedeutet etwas.
Windbereich:
Den Antrieb, den die 2006er wirklich braucht, kann ich nur grob abschätzen, aber das passt schon. Ob sie früher oder später oder gleich früh losgeht, wie die 2005er, die ich einmal im direkten Vergleich mit einer Door an einem 21er Psycho² hatte (Door zieht noch früher Höhe) weiß ich nicht.
Soviel ist klar: Wer die Antwort hat, braucht realistischerweise nichts größeres. Windbereich galore! Bei Überpower bin ich wie immer im Vergleich zu meinen kleinen Funboards auf der sicheren Seite: Die 42 geht weiter nach oben, so das der gesamte Windbereich meiner kleinen im Windbereich der 42 enthalten ist. Sogar beim Schnellfahren kommt die 2006er Antwort verdammt nahe an meine kleinen heran - dafür haben bei Schwachwind die kleinen überhaupt gar keine Chance gegen die 2006er Antwort auf alle Fragen.
Switched:
Nur hier zeigt sich überhaupt ein wirkungvoller Unterschied zu meinen kleinen. 44 cm Breite bedeuten Hebelarm und lassen sich nicht verstecken.
Bei meiner Fußschlaufenposition und Schuhgröße von 43 geht aber auch Zehenseitig so einiges. Überaschender Weise komme ich sogar mit den kleinen Finnen besser zurecht, weil ich gar nicht erst in Versuchung bin, die 42 "auf Finne" zu fahren, bis sie endlich anfängt zu driften. Es reicht für alle Manöver, die nicht allzu druckvoll Toeside gefahren weden müssen.
In jedem Fall ist die 42 nicht bloß ein Schwachwind- Anfänger- oder Wide Range Board, sondern auch eine super Trainingsplattform für Surface Handlepasses, Halsen into Switched oder aus dem Switched heraus.
Auch wenn ich es mir kaum eingestehen möchte: Mit der 42 fahre ich plötzlich fast nur noch downloop Halsen, habe meinen ersten unhooked Hüpfer ausprobiert (gut dass ich da schon die 4 cm Finnen drunter hatte :rolleyes: ),
bin höher und weiter ohne Schirmunterstützung gesprungen, als mit den sk8tes :eek: und fange überhaupt ganz anders an, zu spielen. Bei der geringen Boardspeed und power habe ich einfach keine Bedenken mehr, mal das Board zu verlieren und lange draggen zu müssen. Die Antwort macht "Spaß ohne Reue" und die Auswirkung auf mein Kiten ist eine echte Überaschung für mich.
Fazit:
Die "Antwort auf alle Fragen" (The Hitchhiker´s guide to the Galaxy)
ist vielleicht nicht die Antwort auf wirklich alle, aber eine recht überzeugende Antwort auf die meisten Fragen.
Einzige spürbare Einschränkung: Was man auf der Zehenseite je nach Schuhgröße nicht herausholen kann, kann eben nur mit kleineren Boards herausgeholt werden (Windbereich ade!). Für carving jibes reicht es allemal.
Sea You: Klaus (c:E